30 Me-Time-Ideen für jeden Tag

Ostern steht vor der Tür. Zeit für die Familie, Freunde und den ein oder anderen Me-Time-Moment. Immerhin hat der Papa frei und kann Zeit mit dem Nachwuchs verbringen, während ich mir etwas Gutes tue. Ideen, was das sein könnte, gibt es einige. Falls ihr ein bisschen Inspiration gebrauchen könnt, hab ich für euch 30 Me-Time-Ideen für jeden Tag zusammengestellt. Viel Spaß beim Entspannen!  

Me-Time-Ideen Auszeit Mama-Zeit

Hier könnt ihr die Liste runterladen und anschließend ausdrucken: 

>>>30 Me-Time-Ideen<<<

So kannst du die 30-Me-Time-Ideen nutzen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie du die Liste mit den Me-Time-Ideen umsetzen kannst:

  • Möglichkeit 1: Entweder du hakst sie der Reihe nach ab, oder
  • Möglichkeit 2:  du schneidest sie aus, faltest sie zusammen, legst sie in eine Schale und ziehst jeden Tag eine Me-Time-Idee, oder
  • Möglichkeit 3:  Hin und wieder wirfst du einen Blick drauf, um dir neue Anregungen zu holen. 

Sollte eine der Ideen auf der Liste so gar nicht in deinen Tagesablauf passen, dann überspring sie einfach und widme dich der nächsten.

Hilfreich ist es dabei, sich für manche Aktivitäten einen Wecker zu stellen. So müsst ihr nicht ständig auf die Uhr schauen, wie lange ihr noch Zeit habt. Außerdem gilt bei mir für (fast) alle Me-Time-Pausen:
Smartphone, Tablet und Co. aus!

Ich will schließlich entspannen und das geht ungestört und ohne Ablenkung nun mal am besten. 

30 Me-Time-Ideen

Noch ein Extra

Zu jeder Idee gibt’s hier von mir eine kleine Anregung. Also schnappt euch die Liste und los geht’s: Entspannen!

#1: Zuletzt habe ich Geborgene Kindheit: Kinder vertrauensvoll und entspannt begleiten* von Susanne Mierau gelesen. Ein Buch, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann. Es gibt Ratschläge ohne belehrend zu wirken und geht auf die Bedürfnisse aller Familienmitglieder ein. 

#2: Ich mag gepflegte und lackierte Fingernägel. Seit ich Mutter bin, trage ich sie aus praktischen Gründen meistens kurz und weil sie leider ständig splittern. Allerdings gibt es eine kleine Geheimwaffe, die das verhindert und die ich demnächst wieder anwenden werde: Microcell 2000 Nail Repair women, Nagelhärter, 1er Pack (1 x 12 ml)*.

#3: Was hab ich früher viel Musik gehört. Das hat leider nachgelassen seit ich Mutter bin. In der Mutter-Kind-Kur hab ich es allerdings wiederentdeckt und verbringe so manche Pause jetzt öfter mit Musik auf den Ohren. Probiert es mal aus. Perfekt zum abschalten und träumen. 

#4: Endlich habe ich mich nach Erkältungszeit und winterlichen Temperaturen vor ein paar Tagen wieder in meine Laufschuhe geschmissen. Das tat so gut! In der Zeit zwischen den Läufen mache ich das 7-Minuten-Workout

#5: Viel zu selten nehme ich mir die Zeit für eine Gesichtsmaske, dabei lässt das gestresste und übermüdete Mama-Haut so richtig strahlen. Dabei wechsle ich gerne zwischen gekauften und selbstgemachten Masken ab. Mein All-Time-Favourite ist übrigens die Quark-Honig-Maske: 2 EL Quark mit 1 EL Honig mischen, auftragen und ca. 15 Minuten einwirken lassen. 

#6: Es mag eine echte Geduldsprobe sein, wer sich drauf einlassen kann, für den kann es echt entspannend sein. Nehmen wir uns ein Beispiel an unseren Kindern und malen mal wieder ein Bild aus. Vielleicht auch gemeinsam. Neben tollen Achtsamkeits-Tipps, findet ihr in dem Buch 365 Wege zur Achtsamkeit: Wertvolle Tipps für mehr Gelassenheit und Lebensfreude* schöne Bilder zum Ausmalen. Die lassen einen die Zeit total vergessen.

#7: Das Baden habe ich erst vor kurzem für mich wiederentdeckt. Egal ob mit viel Schaum oder wenig, in pink oder grün. Baden ist Entspannung für alle Sinne. Ich mag die pinke Variante von Tetesept Sinnensalze Zeit für Dich 60 g, 10er Pack (10 x 60 g)*.

#8: Schon lange habe ich mir vorgenommen mal alleine ein Museum zu besuchen. Denn nicht immer haben Andere Zeit, wenn ich Zeit habe. Ich glaube, dass es eine tolle Erfahrung ist, solche Aktivitäten mal alleine zu unternehmen. Davon abgesehen, bin ich der Meinung, dass es in der eigenen Stadt und Umgebung so viele tolle Sehenswürdigkeiten gibt, die man viel zu selten erkundet.

#9: Eine meiner absoluten Lieblinsyogaeinheiten derzeit ist diese hier von Mady Morrison. 

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https://youtu.be/8dS4DUkLhBU

#10: Sich (mal wieder) zu schminken, verleiht ein ganz neues Lebensgefühl. Dabei etwas herumzuexperimentieren macht außerdem noch Spaß. Ich hab vor ein paar Tagen Maybelline Tattoo Brow Augenbrauenfarbe Nr. 2 Medium Brown, trendige Augenbrauenfarbe mit bis zu 3 Tage Halt, spezielle Peel-off-Formel für eine einfache Anwendung* gekauft und teste es gerade. Bislang bin ich sehr begeistert nicht mehr jeden Morgen meine Augenbrauen nachmalen zu müssen. 

#11: Ausmisten befreit ungemein. Gerade jetzt, wo der Winter vorüber ist, lohnt es sich das auszumisten, was ihr nicht getragen habt, nicht mehr tragen wollt oder nicht mehr passt/kaputt ist/etc. Eine kleine Anleitung dazu wie ich ausmiste, findet ihr hier.

#12: Neue Do It Yourselfs auszuprobieren macht mir unglaublich Spaß, besonders, wenn sie die Wohnung verschönern oder ich jemand anderem damit eine Freude machen kann. Vielleicht ist in meiner kleinen Sammlung eine Selbermach-Idee für euch dabei. 

#13: Den nächsten Urlaub planen und schon mal konkrete Ausflugsziele raussuchen oder eine Packliste schreiben, erhöht nicht nur die Vorfreude, sondern nimmt auch denn Stress kurz bevor die Reise losgeht. 

#14: Eine Shoppingtour macht glücklich. Manchmal reicht mir sogar schon Window-Shopping. Denn neue Inspirationen zu sammeln, macht genauso viel Spaß und spart Geld. 

#15: Es muss ja kein großes Fotobuch sein. Eine kleine Erinnerung an einen schönen Urlaub oder die schönsten Familienfotos des vergangenen Jahres. Dabei finde ich die Idee ganz schön Fotos mal wieder auszudrucken und in ein Album zu kleben. Eine nette Abwechslung zu den ganzen Digitalfotos. 

#16: Die Vorstellung ganz alleine in einem Café zu sitzen, fand ich früher immer komisch. Heute ist das ein Me-Time-Moment, den ich absolut genießen kann. Einfach nur beobachten oder ein gutes Buch lesen. Perfekt!

#17: Zeit für Wellness bietet ja viel Spielraum: Das kann Wellness zu Hause sein, eine gebuchte Massage oder ein Sauna-Besuch. Je nachdem wie viel Zeit einem gerade zur Verfügung und wo einem der Sinn nach steht. Für mich ist es manchmal schon Wellness, wenn ich es schaffe mir mal wieder die Beine zu epilieren oder ein Peeling zu machen. Für’s Körperpeeling kann ich euch übrigens Kaffeesatz empfehlen. Einfach die gewünschte Menge mit eurem normalen Duschgel vermischen und einreiben. Das macht die Haut schön zart und im Normalfall verfliegt der Kaffeegeruch auch recht schnell. Außerdem spart es Geld und vermeidet Müll.

#18: Irgendwie trägt man doch immer wieder die gleichen Kleidungsstücke, was ja auch gar nicht schlimm ist und im Zuge einer minimalistischeren Garderobe auch durchaus sinnvoll. Allerdings kombiniert man sie auch meistens gleich. Dabei kann es großen Spaß machen, den Blazer mal mit dem Pullover statt der Bluse zu kombinieren. Oder den kurzen Jumpsuit übergangstauglich mit einer ausgefallenen Strumpfhose zu tragen. 

#19: Fantasiereisen mag ich sehr, weil es erstens die Fantasie anregt (tadaa!) und du dich zweitens innerhalb kürzester Zeit an ganz tolle Orte träumen kannst. Hier findet ihr einige Fantasiereisen.

Me-Time-Ideen Auszeit Mama-Zeit

#20: Egal, was du dir wünschst, schreib es auf. Das kann der Weihnachtswunschzettel sein oder ein Wunschzettel, was du dieses Jahr noch erreichen willst oder Wünsche an dich für deine persönliche Entwicklung.

#21: Abends mit einer Freundin was Essen gehen und quatschen tut unglaublich gut. Papa und Kind kommen in der Zeit durchaus mal alleine klar.

#22: Ich bin handarbeitstechnisch nicht sonderlich begabt, aber auch, wenn ich nicht stricken, häkeln oder nähen kann, so kann ich doch immerhin eine Strickliesel bedienen. Daraus lassen sich schöne, originelle Schmuckstücke herstellen. Eine gute Idee für ein neues DIY auf diesesmamading. Hm…

#23: Ich mag es ja in der Bücherei nach neuem Lesestoff zu stöbern oder in Zeitungen zu blättern und Artikel zu lesen, die mich interessieren. Der Vorteil: Dort kann ich das vollkommen ungestört tun und mich nur darauf konzentrieren. 

#24: Wie ihr ein Vision Board angehen könnt, erfahrt ihr hier.

#25: Hörbücher und Podcasts sind toll. Man kann sich einfach nur berieseln lassen, allerdings wesentlich anspruchsvoller als beim Fernsehen, denn es regt die Fantasie an und informiert uns. Aktuell höre ich die Podcasts von Laura Malina Seiler und Robert Gladitz von der Awesome People Family sehr gerne. 

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#26: Dazu muss es noch nicht einmal einen besonderen Anlass geben, einfach aus Freude am Backen. Eine gute Gelegenheit, einen schwierigen Kuchen für die nächste Geburtstagsfeier einmal auszuprobieren. Dann ist es nicht so schlimm, wenn was schief geht. 

#27: Alleine spazieren gehen hat sich für mich, genau wie das alleine im Café sitzen, eine ganze Weile komisch angefühlt, mittlerweile genieße ich es total. Ich kann mein eigenes Tempo gehen, den Weg bestimmen und die Umgebung beobachten. Am liebsten im Wald.

 #28: Da bin ich zugegebenermaßen eher nicht der Typ für, weil ich meine Haare seit geraumer Zeit selber schneide, aber stattdessen gibt es ja noch andere Möglichkeiten, wie einen Besuch bei der Kosmetikerin, Nagelstudio, Fußpflege etc. 

#29: Pläne erstellen kann Spaß machen, besonders wenn sie, im besten Fall, auch noch nützlich sind. In meinen Zeitmanagement-Tipps geht’s auch um Pläne, so als kleine Inspiration.

#30: Neu gestalten befreit ebenso wie ausmisten. Außerdem wird es manchmal einfach Zeit für eine Veränderung. Es müssen nicht gleich ein neuer Anstrich oder teure Möbel sein, kleine Details wie dieses Mini-Sukkulenten-Terrarium reichen schon. 

Ich hoffe, es waren ein paar Me-Time-Ideen für euch dabei. Hinterlasst mir gerne eure Me-Time-Momente in den Kommentaren. Aber vor allen Dingen: Genießt eure Auszeit vom Alltag!

*Bei diesen Artikeln handelt es sich um persönliche Empfehlungen, die ich mit einem Affiliate Link versehen habe. Wenn ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich dafür eine kleine Provision. Euch kostet das keinen Cent extra. 

5 Tipps für mehr Mama-Zeit

Wenn mir als Mama etwas fehlt, dann ist das ein koffeinresistenter Magen, ein nie enden wollender Schokoladenvorrat und Zeit, genauer gesagt Mama-Zeit oder auch Me-Time genannt. Das mit dem Magen kann ich nicht ändern, allenfalls durch Einschränkung des Kaffeekonsums. Schokolade ist schneller weg als ich gucken kann. Aber bei der Sache mit der Zeit, da lässt sich doch sicher was machen. Wie man mehr Mama-Zeit für sich bekommt, darüber hab ich mir ein paar Gedanken gemacht.

Mama-Zeit für sich

Mama-Zeit im Alltag – Ist das überhaupt möglich? 

Das Kind will spielen, die Wohnung geputzt, die Wäsche endlich aus dem Trockner geholt werden und der Mann hat schließlich auch noch Hunger, wenn er abends von der Arbeit nach Hause kommt. Und wer ist in all diesen Fällen zuständig? Ich natürlich!

Mach ich gerne. Trotzdem: Wann hat Mama Zeit für sich? Mama-Zeit sozusagen. Lange gar nicht. Denn von morgens bis abends war mein Tag eigentlich voll verplant, aber keinesfalls nur mit Terminen, sondern eben mit Spielen, Waschen, Kochen, Putzen etc.

Da muss doch was zu machen sein 

Wo kann ich also an der Zeitschraube drehen? An der Uhr macht ja nicht viel Sinn, mehr als 24 Stunden bekommt der Tag trotzdem nicht. Also habe ich mich hingesetzt, überlegt und ausprobiert. Was könnte man tun, um mehr Mama-Zeit für sich im Alltag zu haben?

Hier sind meine 5 Tipps für mehr Mama-Zeit im Alltag:

  1. Ich stehe vor meinem Kind auf.
    Morgens verschafft mir das, wenn es gut läuft bis zu einer Stunde Zeit für mich. Das heißt natürlich im Umkehrschluss, dass ich früher schlafen gehen muss. Naja, sagen wir mal, müsste.
  2. Hausarbeiten erledige ich, wenn möglich, mit Kind.
    So bleibt abends mehr Zeit für mich, denn die Wäsche ist schon gewaschen und die Spülmaschine muss auch nicht mehr ausgeräumt werden. Alles, was über den Tag so anfällt, kann dann auch direkt eingeräumt werden.
  3. Ich bin erfinderischer geworden.
    Das bezieht sich bei uns derzeit auf den Mittagsschlaf, denn würde ich mit dem Nachwuchs nicht spazieren gehen oder Auto fahren (das mach ich allerdings nicht absichtlich, nur damit er schläft), würde er gar nicht schlafen, denn im Bett geht das für ihn über Tag gar nicht. Ein kurzer Spaziergang reicht meistens schon und ich hab danach ungefähr eine Stunde Zeit für mich.
  4. Weniger Social Media konsumieren.
    Für manche mag das Me-Time bedeuten, das tut es für mich auch oft. Manchmal raubt mir das lange Surfen auf Instagram, Twitter und Facebook aber auch einfach nur Zeit für andere Dinge, die mich gerade viel mehr entspannen würden. Me-Time ist für mich nämlich oft einfach nur dieses typische „die Seele baumeln lassen“ , dann lese ich, träume vor mich hin, mache Yoga oder entspanne beim Schreiben.
  5. Am Wochenende ist Vater-Sohn-Zeit.
    Das versuchen wir immer öfter zu realisieren, dass zumindest ein paar (wenige) Stunden am Wochenende ganz mir gehören. Komplett will ich auf Mann und Kind am Wochenende natürlich nicht verzichten. Schließlich ist das auch ausgiebige Familienzeit.

Es gibt auch Ausnahmen

Und wer jetzt denkt, die hat aber leicht reden, wenn das bei ihr alles so toll klappt, dem sei gesagt, auch bei mir funktioniert das nicht immer alles. Es gibt Tage, da ist der kindliche Mittagsschlaf früher beendet oder fällt sogar ganz aus. Oft genug will der Nachwuchs mir auch im Haushalt partout nicht „helfen“, so dass eben alles bis zum Abend liegen bleibt. Das kommt oft genug vor.

Klar ist auch, nicht für jeden jeder Tipp hier umsetzbar. Dennoch hoffe ich, dass wer mehr Mama-Zeit für sich haben möchte, hier vielleicht den ein oder anderen hilfreichen Kniff findet oder die Liste zumindest zum Nachdenken anregt. Vielleicht fallen dir ja auf einmal Möglichkeiten ein, wie du dir selbst unter den eigenen Bedingungen mehr Mama-Zeit freischaufeln kannst. Denn wir Mamas haben es verdient!

Noch mehr Tipps für einen organisierteren Mama-Alltag findet ihr hier!