Café und Wald sind mein Büro – Blogparade kreative Vereinbarkeit

Vor Kurzem bin ich auf die Blogparade zur kreativen Vereinbarkeit von Diana von zweitöchter gestoßen und als selbstständige Mama, die im Home-Office arbeitet, ist das natürlich ein sehr interessantes Thema für mich. Deshalb hab ich mich auch zum Mitmachen entschieden. In meinem aktuellen Podcast hab ich euch gerade erst von meiner freiberuflichen Tätigkeit erzählt und wie es dazu gekommen ist, da schließt dieser Artikel hier ja wunderbar an.

Kreative Vereinbarkeit

Selbstständige Mama im Home-Office

Als selbstständige Mama im Home-Office gibt es natürlich zahlreiche Vorteile:

  • man ist immer zu Hause und kann ungestört arbeiten, was ich persönlich sehr mag, da ich alleine einfach produktiver bin,
  • ich kann mir meine Arbeitszeit frei einteilen,
  • ich kann mich selbst entsprechend organisieren,
  • wenn das Kind krank ist, muss ich der Arbeit nicht fern bleiben,
  • während der Kita-Schließzeit muss ich mir nicht frei nehmen etc.

Damit wären wir aber auch schon beim Thema. Die Kita hat zu. Schön und gut, dass ich von zu Hause arbeite, aber sobald der Nachwuchs da ist, komme ich nur noch zur Hälfte meiner Aufgaben. Denn schließlich fordert er meine Anwesenheit und Unterhaltung noch sehr stark ein. Da interessiert es ihn wenig, dass ich eigentlich noch ein paar berufliche Dinge zu erledigen habe.



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Natürlich lässt sich so etwas ein bis zwei Tage ganz gut managen, darüber hinaus wird es allerdings schon schwieriger. Bei drei Wochen Schließzeit erst recht. Deshalb haben wir, mein Freund und ich, es dieses Jahr so geregelt, dass er sich in der Zeit drei Wochen Urlaub nimmt.

Das scheint mir die einzig praktikable und glücklicherweise auch umsetzbare Lösung zu sein derzeit. Denn der Nachwuchs kann sich eben noch nicht in dem Ausmaß alleine beschäftigen, als dass wir die drei Wochen mal eben so zu zweit wuppen könnten.

Kreative Vereinbarkeit
Ab in’s Café

Warum dann kreative Vereinbarkeit?

Besonders kreativ ist Urlaub nehmen schließlich nicht. Aber es gibt eben auch besagte Tage, an denen mein Freund nicht da ist, ich aber trotzdem arbeite, auch dann wenn der Nachwuchs da ist. Denn nicht immer schaffe ich es, mein Pensum zu erledigen, wenn er im Kindergarten ist. An solchen Tagen bin ich sehr dankbar für unser Lieblingscafé. Dort gibt es nämlich eine tolle Kinderspielecke, mit der sich der Nachwuchs so ausgiebig beschäftigen kann, dass ich in der Zeit entweder ein wenig Me-Time genießen kann oder eben noch Arbeit erledige. 

Das einzige Manko ist allerdings, dass das Café nicht über einen WLAN-Zugang verfügt und auch der Handyempfang eher schlecht ist. Da ich das aber weiß, kann ich mich darauf einstellen und vorzugsweise Aufgaben erledigen, die keinen Internetanschluss erfordern. Sprich Texte schreiben statt Recherche betreiben, Pläne machen statt Informationen googeln.



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Das ist für mich die perfekte kreative Vereinbarkeit für Tage an denen ich einfach nachmittags noch arbeiten muss. Denn so muss ich den Nachwuchs nicht auf’s gemeinsame Spielen vertrösten und ich hab keinen Stress, weil ich abends noch so viel Arbeit erledigen muss.

Kreative Vereinbarkeit
Spielen im Café

Eine kreative Lösung hab ich aber noch

Auch wenn es etwas merkwürdig klingt und nicht unbedingt immer Sinn der Sache ist, so erledige ich manche Arbeiten sogar während unseres Waldspaziergangs. Ja, eigentlich ist der zum durchatmen und entspannen da. Die meiste Zeit mach ich das auch. Allerdings kommt es vor, dass ich für einen Kunden noch einen Social Media Post online stellen soll oder ich noch eine geschäftliche E-Mail verfassen muss. Das lässt sich sehr gut während des Spaziergangs im Wald erledigen.

Damit ich nicht stolpere, während ich da so vor mich hin poste und maile, nutze ich meistens die Aufnahmefunktion meines Handys, um Nachrichten zu diktieren, die setzte es dann automatisch in Schrift um. Sehr praktisch! Ein paar Korrekturen später kann der Text dann auch schon rausgehen. Danach wird dann auch nur noch spaziert und die Natur genossen. Wirklich!

Oma hat Reservehaut am Arm – Buchrezension und Gewinnspiel

Anzeige und Gewinnspiel | Den Titel „Oma hat Reservehaut am Arm“ fand ich ja schon unglaublich lustig, wenn auch ein kleines bisschen beängstigend. Denn die Reservehaut macht auch vor meinen Armen nicht Halt. Aber darum geht’s jetzt nicht, sondern um das erste Buch von Enno Münster. Ich durfte das Buch mit den mehr als 1000 Kindersprüchen rezensieren und, so viel sei bereits verraten, hatte großen Spaß dabei.

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Stressfrei durch den Supermarkt – Entspannt einkaufen mit Kind

Im Moment erleben wir hier gerade einen sehr entspannten Alltag. Eine Tatsache, die ich sehr zu schätzen weiß. Natürlich können und werden wahrscheinlich auch wieder andere Zeiten kommen. Aber gerade genieße ich das, was ist. Übrigens eine tolle Gelegenheit sich mal vor Augen zu führen, was und warum es eigentlich gerade so gut läuft. Denn meistens fragen wir uns ja, warum etwas gerade nicht funktioniert. Ja, aus Fehlern lernt man, aber eben auch aus den guten Dingen. Eine Sache, die gerade übrigens besonders gut funktioniert, ist das Einkaufen mit Kind. „Stressfrei durch den Supermarkt – Entspannt einkaufen mit Kind“ weiterlesen

Ein Jahr danach: Unser Alltag nach der Mutter-Kind-Kur

Gestern vor einem Jahr bin ich mit dem Nachwuchs zur Mutter-Kind-Kur gefahren und ganz besonders an Tagen wie heute, wo ich krank zu Hause liege und das mitten im Sommer, frage ich mich: Was ist davon eigentlich geblieben? Denn unter anderem dieses ständig Kranksein hat mich damals dazu gebracht, die Kur zu beantragen. Wie also sieht der Alltag nach der Mutter-Kind-Kur ein Jahr danach aus?

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Das ElternBloggerCafé 2018 von Styleranking – So war es

Anzeige | Vor wenigen Tagen habe ich zum ersten Mal das ElternBloggerCafé 2018 von Styleranking besucht und es war in vielerlei Hinsicht ein tolles Event. Geladen hatten die Veranstalter nach Köln. 90 Blogger und Influencer trafen sich in den Fotodom-Studios zum Kennenlernen, Austauschen und natürlich Spaß haben. 

ElternBloggerCafé 2018 Köln

Neue Einblicke

Die Welt der Mama- und Papablogger ist schon eine faszinierende Sache. Denn obwohl wir eins gemeinsam haben – wir bloggen über das Leben mit Kind – sind wir total facettenreich und unterschiedlich. Gerade das macht die Sache so spannend. Denn die Frage „Worüber bloggst du?“ ist auch als Mama- und Papablogger total berechtigt.

Die einen bloggen über das Leben als Großfamilie, die anderen über das Leben mit Zwillingen und wieder andere über das Reisen mit Kindern. Jeder setzt seinen Schwerpunkt woanders und aus diesem Grund spricht auch jeder Mama- und Papablogger andere Mamas und Papas an.

ElternBloggerCafé 2018
Wir wurden bestens versorgt!

Lernen…

Wie in jedem Job entwickle ich mich auch als Bloggerin weiter. Denn schließlich lernt man ja nie aus. Wie schon in meinem Job als Redakteurin geschieht das ziemlich simpel per „Learning by doing“ und natürlich über den Erfahrungsaustausch mit Anderen. So konnte ich durch die Gespräche mit meinen Blogger-Kollegen und -Kolleginnen unglaublich viel für mich mitnehmen. Memo an mich: Visitenkarten drucken lassen.

Jeder hat so seine Tipps und Tricks, diese gepaart mit ein bisschen, ich nenn es mal Insiderwissen, haben mir sehr gut weitergeholfen.

Das Bloggen an sich ist ja sonst eine eher „einsame“ Angelegenheit. Das ElternBloggerCafé glich ein bisschen wie dem Treffen in der Kantine oder der Kaffee-Küche im Büro. Und die Gespräche, die dort stattfinden, mag doch eigentlich jeder.

… und Kennenlernen

Ich habe aber nicht nur GE-lernt sondern auch KENNENGE-lernt. Juli von doppelkinder und ich folgen uns schon seit unseren Anfängen gegenseitig auf Instagram und auch unsere Blogs verfolgen wir regelmäßig. Bis wir uns aber im echten Leben mal begegnet sind – und das, obwohl wir gar nicht soo weit voneinander entfernt wohnen – dazu brauchte es das #ebc18 (der Hashtag zur Veranstaltung). Allein aus dem Grund, dass wir uns im realen Leben kennengelernt und festgestellt haben, dass wir uns auch außerhalb der digitalen Welt mögen, hat sich das ElternbloggerCafé 2018 schon absolut gelohnt.

doppelkinder meets diesesmamading

Durch Juli hab ich dann auch Kerstin von Chaos hoch 2 und Anke von Lächeln und Winken kennengelernt. Und das ist einfach super spannend, die Menschen hinter den Blogs und Instagram-Accounts, von denen man ständig hört und liest, mal „in echt“ zu treffen. Das Schönste dabei: am Ende sind wir alle Mamis und sitzen alle im gleichen Boot. Jeder schreibt ein bisschen anders darüber, aber jeder macht beides mit großer Leidenschaft.

Firmen und Vorträge

Vor Ort waren natürlich, neben zahlreichen Bloggern und Influencern, auch viele Firmen, die gerne mit Bloggern und Influencern kooperieren. Sich miteinander zu unterhalten, Ideen und Kontakte auszutauschen war natürlich super spannend und sehr praktisch.

Bei Valensina gab es nicht nur einen leckeren zuckerfreien Kuchen, sondern auch noch interessante Gespräche über die Produkte. Ebenso bei Palmolive, wo ich zwei tolle Seifen bekommen habe. Einen sehr hübschen Stand hatte C&A, deren Mode mir für den Nachwuchs sehr gut gefallen hat. 

Mein heimlicher Favorit war Dyson. Da ich Staubsaugen zu meinen hausfraulichen Lieblingsbeschäftigungen zähle, war ich natürlich begeistert, den Cyclone V10 zu testen. Der hat definitiv das Potenzial auf die nächste Weihnachtswunschliste zu kommen. 

ElternBloggerCafé 2018
Im Hausfrauen-Modus

Sehr liebevoll gestaltet waren die Stände von Cybex und RICOSTA, wo wir wissenswertes zu den Produkten erfahren haben. Bei Pampers war ich ganz begeistert von den neuen Feuchttüchern: Aqua Pure nennen sie sich. Sie bestehen aus Bio-Baumwolle, sind zu 99 Prozent aus Wasser und kommen ohne Parfüm und Alkohol aus. 

Am Ende der Veranstaltung gab es für alle Besucher noch ein Goodiebag mit nach Hause, in das jede Firma ein kleines Geschenk beigesteuert hat.

Vorträge

Vorträge gab es beim ElternBloggerCafé 2018 auch, Themen waren „Vegane Ernährung von Kindern – nur trendig oder auch tauglich?” und „Kennzeichnung von Werbung auf Instagram”. Gerne hätte ich mir die Vorträge angehört, allerdings hab ich mich so verquatscht, dass ich beide verpasst habe. Vielleicht beim nächsten Mal.

ElternBloggerCafé 2018
Das Goodiebag!

Fazit zum ElternBloggerCafé 2018

Das Goodiebag war natürlich das Tüpfelchen auf dem i und hat mich sehr gefreut. Vor allen Dingen, weil ich so auch dem Nachwuchs eine Kleinigkeit mit nach Hause bringen konnte.

Glücklich und zufrieden über die neuen Eindrücke, Kontakte und den insgesamt tollen Nachmittag habe ich mich dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Denn nach so einem Tag Mann und Kind wieder in die Arme schließen zu können, macht mein Mamablogger-Leben erst perfekt.

 

Familienurlaub auf Rügen

Anzeige | Seit ein paar Tagen sind wir wieder zu Hause und ich bin immer noch ganz begeistert von unserem tollen Urlaub. Wir waren alle drei zum ersten Mal auf Deutschlands größter Insel im Familienurlaub auf Rügen. Ein Ort, der sich wirklich perfekt für eine Reise mit Kleinkind anbietet. 

Unsere Unterkunft auf Rügen

Ich bin ein totaler Fan von Urlaub am Meer. Dass wir bei unseren Überlegungen, wo die nächste Reise hingehen soll, auf Rügen gestoßen sind, war eigentlich nur Zufall. Unsere Unterkunft hatte ich beim Blättern durch den Lidl-Prospekt gefunden. Das Hotel, was als familienfreundlich deklariert war, hatte sogleich meine Aufmerksamkeit erregt. Die Beschreibung des Hotels und auch der Umgebung haben uns den Urlaub richtig schmackhaft gemacht. Außerdem passten die Rahmenbedingungen: eine Woche Unterkunft mit Frühstück in einem Appartement zu einem wirklich fairen Preis.

„Familienurlaub auf Rügen“ weiterlesen

#6 Der After-Baby-Body: Von Bademode und Akzeptanz

Anzeige | Vor ein paar Tagen sind wir aus unserem Urlaub in Rügen wieder gekommen. Einen ausführlichen Beitrag dazu wird es nächste Woche geben. Zwar hatten wir noch kein Strandwetter, aber immerhin ein Spaßbad in fußläufiger Nähe, so dass klar war, wir werden schwimmen gehen. Beim Schreiben meiner Packliste war deshalb zuvor auch irgendwann die passende Bademode Thema.

Zeit für neue Bademode

Eins war klar: ein Bikini muss mit. Was mir in dem Moment aber bewusst geworden ist, war die Tatsache, dass ich zwar einen Bikini besitze, der noch passt, aber eben auch nur den einen und es sich dabei definitiv nicht mehr um das neuste Modell handelt. Im Urlaub auch mal zu variieren, war also nicht drin. Bei zwei Schwimmbadbesuchen zum Glück nicht dramatisch, aber der Sommer ist noch jung und da hätte ich auf Dauer schon gerne eine Alternative.

Da sich meine Figur in den vergangenen Monaten seit Schwangerschaft und Geburt doch ein wenig verändert hat, ist es wohl an der Zeit nach etwas Neuem Ausschau zu halten. Der After-Baby-Body verlangt danach. Mit dem Bewusstsein dieser Veränderungen, habe ich mich also auf die Suche begeben. Dabei bin ich auf den Ohnlineshop von Elegrina gestoßen. Dort gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Bikinis, Tankinis und Badeanzügen, für jede Figur eine passende Variante. Für den vergangenen Urlaub war ich leider zu spät dran, aber der nächste Schwimmbad oder Strandbesuch kommt bestimmt.

Wohlfühlen im After-Baby-Body

Seit ich Mutter bin, ist Bademode für mich nicht mehr gleich Bademode. Schließlich hat so ein After-Baby-Body andere Bedürfnisse und auf die will ich eingehen, egal ob es sich um den Kauf eines neuen Bikins oder einer neuen Jeans handelt. Aber nicht nur äußerlich verdient der After-Baby-Body neue Aufmerksamkeit, auch im Kopf. 

Im Podcast erzähle ich euch deshalb von meinen Gedanken zum Thema After-Baby-Body, was ich von dem Hype darum halte und wie ich mich in meinem (After-Baby-)Body am wohlsten fühlen kann. 

Der After-Baby-Body: Von Bademode und Akzeptanz

Mein erstes Blogger-Event und ein Rezept für vegetarische Grillspieße

Anzeige | Zwei Wochen ist es jetzt her, dass ich mein erstes Blogger-Event besucht habe. Eingeladen hatte Nathalie im Namen von Amazin Prunes – Kalifornische Trockenpflaumen zum Workshop „Kochen & Foodstyling mit kalifornischen Trockenpflaumen – Rezepte für die ganze Familie“. Ort des Geschehens war der Gastraum der Alten Zigarrenfabrik in Köln.

Amazin Prunes kalifornische Trockenpflaumen
Eine tolle Location

Viel Spaß und wertvolle Tipps

Das Blogger-Event hat nicht nur unglaublichen Spaß gemacht, sondern auch noch richtig was gebracht. Es war toll mal andere (Mama-)Blogger im echten Leben kennenzulernen. Beim Kochen, Anrichten und Essen gab es ausreichend Gelegenheit sich auszutauschen. Bevor es aber ans Kochen, Anrichten und Essen ging, hielt Denise von Foodlovin einen spannenden Vortrag zum Thema „Foodstyling und Foodfotografie“. Ihre Tipps zur Fotografie waren sehr wertvoll für mich und lassen sich praktischerweise auch auf andere Bereiche anwenden.

Im Anschluss an den Vortrag gab es erst mal eine kleine Stärkung in Form einer Spargelsuppe. Mit einer Kleinigkeit im Magen ging es dann für uns Bloggerinnen an’s Werk. Ein Menü mit kalifornischen Trockenpflaumen stand auf dem Programm. Nachdem sich jeder auf Vor-, Haupt- oder Nachspeise geeinigt hatte, fand ich mich im Team Hauptspeise wieder. „Safranhirse mit gebackenem Vanillegemüse und fruchtigen Trockenpflaumen“ hieß es zu zaubern. Alle Rezepte stammten aus der Feder von Veronika von Carrots for Claire, sie stand uns beim Zubereiten auch hilfreich zur Seite.

Amaz!n Prunes kalifornische Trockenpflaumen
Zubereitung mit Herz

Christina von Mrs Berry, Yasmin von Die Rabenmutti, Nadine von Planet Hibbel und ich haben uns ganz gut geschlagen, sowohl bei der Zubereitung als auch bei der anschließenden Fotografiererei.

Für die Vorspeise „Lauwarmer Prinzessbohnen-Salat mit Kräuter-Trockenpflaumen-Dressing“ waren übrigens Bettina von Die Alltagsfeierin, Madline von Oui la Vie und Rike von Bloggermaman zuständig.

Den Nachtisch „Fruchtige Schoko-Brownies mit Trockenpflaumen und Mangosoße“ zauberten Kristina von Kind, Küche, Chaos, Dajana von  Mit Kinderaugen  und Jana von Miss bonn(e) bonn(e).

Hier ist das Ergebnis unseres Menüs.

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Ich selber mag Trockenpflaumen sehr gerne und ich finde, dass sie ein wunderbarer und gesunder Snack für Zwischendurch sind. Aber auch kochen lässt sich damit ganz wunderbar, das weiß ich seit dem Workshop.

Im Anschluss haben wir uns die Leckereien in gemütlicher Runde schmecken lassen. Und das Fazit des Tages war klar: Lecker, lehrreich und lustig war’s. Danke an Nathalie und das Team von Amazin Prunes für die tolle und inspirierende Veranstaltung!

kalifornische Trockenpflaumen Amazin Prunes
Eine tolle Truppe und ein toller Tag.

Apropos Inspiration

Weil es im Rahmen des Workshops noch etwas zu gewinnen gibt, schmeiß ich noch schnell ein eigenes Rezept in die Runde. Gesucht wird das kreativste Rezept mit Trockenpflaumen. Und damit eröffne ich gleichzeitig eine neue Kategorie auf meinem Blog: Unter „diesesfoodding“ findet ihr ab sofort eine Sammlung einfacher, gesunder und vegetarisch/veganer Rezepte.

Ich mag es Gutes zu teilen und dazu gehört eben auch gutes Essen. Den Anfang machen heute Grillspieße. Auch, wenn das Wetter momentan nicht sehr vielversprechend aussieht, die nächste Grill-Gelegenheit wird kommen.

Besonders als Vegetarierin, die ich inzwischen wieder bin (warum ich sie nicht war, lest ihr hier), finde ich es toll mal etwas ausgefallenere Grillkreationen auf den Tisch zu bekommen. Als eine leckere Abwechslung zu Grillgemüse, Veggiewürstchen und Kartoffeln.

Inspiriert vom Amazin Prunes Workshop habe ich mir deshalb ein Rezept für euch überlegt, das mir wirklich sehr gut schmeckt und euch hoffentlich auch.

Vegetarische vegane Grillspieße mit Trockenpflaumen

Vegetarische Grillspieße mit Trockenpflaumen

Zutaten

4 Holzspieße
4 Pfirsichhälften aus der Dose
10 Trockenpflaumen
200 g Tofu 

Für die Marinade

5 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
2 EL Pfirsichsaft
1 EL Sojasoße
1 TL Honig
1 TL Senf
Salz und Pfeffer

Zubereitung

  • Schneidet den Tofu in kleine Vierecke, ungefähr in Größe der getrockneten Pflaumen. Die Pfirsichhälften könnt ihr nochmal teilen, evtl. sogar vierteln.
    Danach könnt ihr die Zutaten nach Belieben auf die Holzspieße verteilen. 
  • Für die Marinade vermischt ihr alle Zutaten miteinander.
  • Die Spieße werden dann mindestens 4 Stunden mariniert. Zwischendurch gerne nochmal durchschütteln. Deshalb empfehle ich zum Marinieren ein auslaufsicheres Gefäß.
  • Anschließend kommen die Spieße auf den Grill. Oder wie in meinem Fall, aufgrund Ermangelung des Grillwetters, in die Pfanne.

 

vegetarische Grillspieße

Die übrig gebliebenen Pfirsiche verarbeite ich ganz gerne zu einem Nachtisch, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Einfach klein schneiden und mit griechischem Joghurt anrichten. Wer mag kann noch etwas von der Flüssigkeit oder alternativ Honig hinzufügen, dann wird der Nachtisch noch süßer.

Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in so ein Blogger-Event gefallen. Mir hat der Tag jedenfalls sehr viel Freude bereitet und hey, davon inspiriert ist sogar eine neue Kategorie für Rezepte herausgesprungen. Bleibt mir nur noch zu sagen:

Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Bedürfnisorientierte Erziehung ist kein Wettbewerb

Meinen Sohn nach der Geburt im Tragetuch zu tragen, war für mich praktisch und etwas ganz normales. Ihn bei uns im Familienbett schlafen zu lassen ebenso. Mal mit, mal ohne Einschlafbegleitung. Außerdem habe ich ihn 18 Monate lang nach seinen Bedürfnissen gestillt und hätte es noch länger getan, wenn das möglich gewesen wäre. (Warum es das nicht war, lest ihr hier.) Nicht, weil ich das Gefühl hatte, das alles tun zu müssen, sondern weil ich es wollte. Ja, das ist im Sinne einer bedürfnisorientierten Erziehung. Aber macht mich das zu  deshalb zu einer besseren Mutter als andere?

Bedürfnisorientierte Erziehung Attachement Parenting

Ganz oder gar nicht – wirklich?

Ich bin ein absoluter Befürworter der bedürfnisorientierten Erziehung, denn ich finde, dass sie viele alte, längst überholte Methoden gut erklärt widerlegt. Bei manchen wurde es auch allerhöchste Zeit. Aber zwei Sachen stören mich als Begleiterscheinung des sogenannten Attachment Parenting extrem: Zum Einen dieser häufig daraus resultierende vermeintliche Zwang nach Perfektion und zum Anderen die Verurteilung anderer.

Ich lese Artikel und Ratgeber zum Thema und trotzdem oder genau deswegen habe ich das Gefühl, es nie 100-prozentig richtig zu machen. Pardon, hatte ich! Denn ich habe mich von diesem Druck befreit. Ja, ich befürworte das bedürfnisorientierte Erziehen, aber ich kann und muss es nicht in jeder Sekunde hundertprozentig leben. Wie in so vielen Lebenslagen strebe ich danach, aber Perfektion ist nicht das Ziel.

Susanne Mierau hat in ihrem Buch „Geborgene Kindheit“ viele wundervolle Worte für das bedürfnisorientiere Leben mit Kindern gefunden, unter anderem diese:

Menschen müssen nicht perfekt sein. Eltern müssen nicht perfekt sein. Im Gegenteil: Es reicht, gut genug zu sein. Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sondern liebevolle, authentische Eltern. Sie wollen von uns die gesamte Breite des Lebens kennenlernen, nicht nur die rosarote Sonnenseite. Das bedeutet nicht, dass wir schlecht mit ihnen umgehen sollen, aber es bedeutet, dass wir nicht alles auf die Goldwaage zu legen brauchen und uns einfach auch selbst liebevoll betrachten dürfen – nicht nur unsere Kinder. Wir dürfen uns von Zeit zu Zeit einfach auch selbst auf die Schulter klopfen und uns sagen: „Es läuft nicht alles rund, aber es ist gut, wie es ist.“

Weg von der Perfektion

Dass es Mütter gibt, die sich durch die bedürfnisorientierte Erziehung dennoch unter Druck gesetzt fühlen, habe ich erst gestern wieder gelesen. Es war ein Post bei Instagram, der mich nicht nur wütend, sondern regelrecht traurig gemacht hat. Die Essenz daraus war, sehr kurz gefasst, dass sich die Mutter überfordert gefühlt hat. In erster Linie deshalb, weil sie auf Instagram immer wieder von Müttern liest, bei denen die bedürfnisorientierte Erziehung auf Augenhöhe scheinbar mühe- und ausnahmslos funktioniert.

Aber wie so oft ist Instagram kein Abbild der Realität, sondern lediglich ein Ausschnitt daraus. Denn wenn wir uns an Social Media messen, können wir eigentlich nur versagen. Instagram zeigt nun mal selten den schlechten Tag mit Kind, das unordentliche Wohnzimmer oder den Kuchen, der im Ofen verbrannt ist. 

Aber ich bin deshalb ja keine schlechtere Bäckerin, nur weil ich mal einen Kuchen versemmel. Genauso wenig bin ich eine Mutter, die in der bedürfnisorientierten Erziehung versagt, nur weil sie mal nicht wie auf Seite 122 in Ratgeber „Soundso“ beschrieben, gehandelt hat.

Hin zur Authentizität

Es gibt Tage, da weiß ich, dass es mir schwer fallen wird jedem Bedürfnis meines Kindes richtig oder besser gesagt, angemessen zu begegnen, aber das akzeptiere ich. Ich gebe euch ein Beispiel:

Einmal im Monat bin ich PMS-bedingt nicht so gut drauf wie sonst. Welche Frau kennt das nicht?! Meistens kann ich mich und meine Gefühlswelt dann schlechter kontrollieren als sonst. Das heißt, wenn mein Sohn sich zum dritten Mal morgens die Hose wieder auszieht, obwohl es längst Zeit ist in den Kindergarten zu gehen, dann reißt mir der Geduldsfaden an solchen Tagen wesentlich schneller und vielleicht auch impulsiver. In diesen Momenten gelingt es mir auch nur selten abzurufen, was im Sinne der bedürfnisorientierten Erziehung jetzt wohl am besten zu tun wäre.

Ich weiß zwar, dass ich in solchen Situationen vieles besser machen könnte, aber nicht immer klappt das auch. Was ich aber tun kann ist, diese Momente im Nachhinein zu reflektieren. Und zu hinterfragen, was ich ändern kann, damit es beim nächsten Mal für uns beide (!) besser läuft. Denn bedürfnisorientiert Erziehen, bedeutet für mich:

Bedürfnisorientierte Erziehung für alle

Mein Kind bedürfnisorientiert zu erziehen gelingt, meiner Meinung nach, nur dann, wenn ich mir meine eigenen Bedürfnisse zugestehe. Gleichwertig! Denn Selbstaufgabe des Kindes zuliebe, damit tut sich niemand einen Gefallen, weder sich selbst, noch dem Kind. Auch ich muss mich dazu anhalten meinen Bedürfnissen zu folgen und unser aller Bedürfnisse miteinander zu vereinbaren.

Dazu nützt es nichts jeden Tipp aus jedem Ratgeber zu befolgen, um bedürfnisorientiert zu leben. Nicht jeder Moment des Tages muss und kann für alle optimal laufen. Aber das ist, wie schon Susanne Mierau schrieb, nicht Sinn und Zweck des Ganzen. Deshalb sollten wir lernen uns damit weniger zu stressen und nicht für Fehler, die passieren, zu verurteilen.

Nicht verurteilen, sondern verstehen

Sich selbst zu verurteilen ist das Eine, eine andere Mutter – womöglich aufgrund eines kurzen Ausschnittes aus ihrem Leben – zu verurteilen das Andere.

Egal, ob es die Mutter mit dem Handy auf dem Spielplatz ist oder die Mutter die das Kind, gegen seinen Willen aus dem Geschäft zerrt oder sogar die Mutter, die ihr Kind abends schreien lässt. Ja, das eine ist gravierender als das andere, aber wir kennen die Umstände nicht!

Das, was uns Müttern damals eine Psychologin in der Mutter-Kind-Kur erzählt hatte, warf beispielsweise ein vollkommen neues Licht auf diese berüchtigten Schlaftrainings. Sie sagte nämlich, dass solche Bücher allein aus dem Grund geschrieben werden, damit Eltern ihren Kindern nichts noch schlimmeres antun als sie schreien zu lassen. Und wir alle kennen die Geschichten von Babys die zu Tode geschüttelt wurden, weil die Eltern vollkommen verzweifelt und nervlich am Ende waren. Schreien lassen ist kein schöner Weg, aber vor diesem Hintergrund wahrscheinlich der bessere.

Natürlich sollte das nicht aus reiner Bequemlichkeit erfolgen. Ich glaube aber auch, dass es für viele Mütter eher aus einer Art Hilf- und Ratlosigkeit heraus geschieht. Jeder hat eben eine andere Selbsterhaltungs-Grenze und wo die liegt, weiß nur diejenige Mutter selbst. Auch ich hatte eine Phase in der mir der Schlafentzug und das ständige Funktionieren müssen arg an die Substanz ging. Ich habe aber schnell gemerkt, dass das Schlaftraining nicht unser Weg ist und ich es einfach nicht ertrage mein Kind schreien zu lassen.

Dass ich damals für mich einen alternativen Umgang mit der Situation gefunden habe, habe ich sicher auch einigen Ratgebern zur bedürfnisorientierten Erziehung sowie Tipps anderer Mütter, die bedürfnisorientiert erziehen, zu verdanken.

Bedürfnisorientierte Erziehung Attachement Parenting

Besser ein Tipp zu viel als zu wenig

Dennoch: So wertvoll Tipps aus Ratgebern, Artikeln, Social Media und von anderen Müttern auch sein können, nicht jeden davon müssen wir umsetzen. Sie sind keine Navigationsgeräte, die uns sagen, wo’s lang geht, sondern lediglich Landkarten, die uns zur Orientierung dienen. Den Weg müssen wir schon selbst gehen und sich dabei mal zu verlaufen, gehört eben dazu. Zwar wird es deshalb immer wieder Momente geben, die uns zweifeln lassen, aber das ist auch okay. Sie sollten uns nur nicht verzweifeln lassen.

Noch ein Tipp von mir: Wenn ihr in irgendeiner Situation immer wieder an dieselben Grenzen stoßt, dann denkt daran, es gibt (in den meisten Fällen) auch noch einen Papa. Lasst ihn einfach mal machen. Er ist in manchen schwierigen Situationen vielleicht weniger voreingenommen als ihr, weil er beruflich bedingt, das Kind seltener sieht. Folglich hat er die Situation im Gegensatz zu euch nicht schon zig Mal am Tag durchlebt. Da ist es meiner Meinung nach vollkommen legitim, die Verantwortung auch mal abzugeben.

Denn (bedürfnisorientierte) Erziehung ist immer noch Elternsache, nicht nur Muttersache. 

 

Meine Buchempfehlungen zum Thema (Hierbei handelt es sich um Affiliate Links. Wenn ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich dafür eine kleine Provision. Euch kostet das keinen Cent extra.):

Geborgen wachsen: Wie Kinder glücklich groß werden und Eltern entspannt bleiben

Geborgene Kindheit: Kinder vertrauensvoll und entspannt begleiten

Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen

Geschenk zur Geburt für Mama und Papa – DIY

Anzeige | enthält Affiliate-Links | Ein Kind kündigt sich im Freundeskreis an und damit beginnt die Suche nach einem passenden Geschenk zur Geburt. Sofern mir nicht selbst etwas Schönes einfällt, frage ich meistens die (werdenden) Eltern, was sie sich für’s Baby wünschen. Weil Mama und Papa sich das aber genauso verdient haben, bekommen die Beiden von mir auch Geschenk zur Geburt.



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Ein Geschenk zur Geburt für Mama und Papa? 

Natürlich! Über eine Kleinigkeit freut sich doch jeder. Egal, ob die Eltern ihr erstes Kind bekommen haben oder bereits das zweite, dritte oder vierte Kind geboren wurde. Die Freude über ein kleines Geschenk wird das nicht schmälern. 

Geschenk zur Geburt für Mama und Papa

Besonders schön und nützlich fand ich die Idee eines Mama und Papa „Notfall-Sets“, denn das hätten mein Freund und ich damals selbst gut gebrauchen können als wir Eltern geworden sind. Dieses Wissen und meine Erfahrung als ehemalige Neu-Mama waren bei der Zusammenstellung von Vorteil. Denn rückblickend weiß ich noch ganz gut, worauf es damals so ankam, was nicht fehlen durfte, was nützlich gewesen wäre und was einfach nur nice-to-have war.

Geschenk zur Geburt für Mama und Papa
Schön verpackt!

Was ist drin im „Notfall-Set“?

Ein bisschen was Praktisches, ein bisschen was Hilfreiches und ein bisschen was Verwöhnendes, so lässt sich die Mischung gut beschreiben. Fertig ist das Mama & Papa-„Notfall-Set“. Damit habe ich das Glas („KORKEN“ von IKEA) gefüllt. Alle Utensilien sind in „Reise“-Größe und gibt es in fast jedem Drogeriemarkt zu kaufen, wie zum Beispiel im ROSSMANN Online Shop – Entdecken Sie unsere aktuellen Ideenwelt Produkte!*:

Geschenk zur Geburt für Mama und Papa

  • Handcreme – ist immer gut und zarte Hände sind zum Baby streicheln doch viel angenehmer,
  • Reisewaschmittel – für den Fall, dass mal schnell (unterwegs) etwas ausgewaschen werden muss, was das so alles vom Baby sein könnte, könnt ihr euch sicher vorstellen,
  • Feuchtigkeitsmaske – nur weil Schlaf gerade Mangelware ist, müssen Mama und Papa ja nicht danach aussehen
  • Badezusatz – für die, wenn auch begrenzte, Me Time,
  • Traubenzucker – für Energietiefs, denn die können schneller kommen als erwartet,
  • Trockenshampoo – wenn zum Haare waschen mal wieder keine Zeit ist, und das ist nicht selten der Fall.

Natürlich gibt es für (Neu-)Eltern noch viel mehr nützliche Dinge, aber die haben leider nicht mehr ins Glas gepasst. Und das, worauf es wirklich ankommt, haben Mama und Papa ja sowieso immer mit dabei:

Eine große Portion Liebe!

*Dies ist ein Affiliate-Link, wenn ihr darüber etwas kauft, enthalte ich dafür eine kleine Provision. Euch kostet das nichts extra.