Einfache Laterne basteln mit Kindern – DIY zu St. Martin

Es ist soweit, St. Martin steht vor der Tür. Zugegeben, dieses Jahr waren wir zeitig dran, was das Basteln der Laterne angeht. Denn der Nachwuchs hat sie selbst im Kindergarten gebastelt und es gab für mich nur noch ein paar Feinheiten zu erledigen. Im vergangenen Jahr sah das nicht ganz so gut aus. Da musste ich tatsächlich ganz knapp vor St. Martin noch ran. Was ich da gezaubert habe und wie ihr die Laterne nachbasteln könnt, zeige ich euch jetzt.

Einfache Laterne basteln mit Kindern St. Martin

Upcycling-DIY-Laterne

Man könnte diese Laterne als Upcycling-DIY-Laterne bezeichnen. Denn gebastelt aus einem Milchkarton, trifft sie damit ja wohl voll ins Schwarze.

Mein Freund stand dieser Laterne ziemlich skeptisch gegenüber, aber ich finde die Idee einfach super, und leicht umzusetzen war sie auch. So eine Laterne lässt sich außerdem mit Kind sehr gut basteln. Denn das kann sich beim Anmalen voll austoben. Das Ausschneiden würde ich dann aber doch lieber selbst übernehmen, denn das ist doch etwas friemeliger.

Ansonsten ist diese Laterne aber ein wirklich einfaches Do it yourself, dass sich schnell umsetzen lässt und pünktlich zu St. Martin auf jeden Fall fertig ist.

Einfache Laterne basteln mit Kindern Laternenfest

Was ihr dafür benötigt

  • leere Milchtüte
  • buntes Transparentpapier
  • Acrylfarbe
  • Wasserfarbe
  • Bleistift
  • Schere / Cuttermesser
  • Lineal
  • Klebstoff
  • Draht (nicht auf dem Bild)
  • Elektronischer Leuchtstab (nicht auf dem Bild)



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Wie ihr die Laterne ganz einfach mit euren Kindern bastelt

Zunächst einmal solltet ihr die Milchtüte gut ausspülen, um sie zur Laterne umfunktionieren zu können. Ist das erledigt, könnt ihr anfangen sie zu bemalen. Da die meisten Milchtüten bedruckt sein werden und die Farben allzu leicht durchscheinen können, habe ich zunächst zwei deckende Schichten mit weißer Acrylfarbe aufgepinselt.

Danach durfte die Wasserfarbe ran. Nein, Stopp! Zunächst habe ich auf die weiße Farbe natürlich Fenster und Türen eingezeichnet und ausgeschnitten. Dann ging’s aber ans Anmalen.

Dabei solltet ihr bedenken, dass das Trocknen einige Zeit in Anspruch nehmen wird, deshalb fangt mit der Laterne nicht zu spät an. 24 Stunden vor dem St.-Martins-Zug reichen aber locker.

Ist alles ausgeschnitten, angemalt und getrocknet, werden die Fenster und Türen von innen mit Transparentpapier beklebt. Dazu müsst ihr zunächst den Boden der Milchtüte aufschneiden. Er wir danach wieder zugeklebt.

Fehlt nur noch der Draht, der oben an der Laterne befestigt wird und natürlich der Leuchtstab. Fertig ist die Last-Minute-St.-Martins-Laterne!

Ich wünsche euch und euren Kindern einen schönen St. Martins Zug!

Einfache Laterne basteln mit Kindern
Ab zum Zug!

 

… manchmal braucht man Gummibärchen – Buchrezension

Anzeige und Gewinnspiel | Manchmal ist man als Mama an einem Punkt, an dem man sich ein bisschen Beistand wünscht. Worte wie „so geht’s mir auch, ich weiß genau, was du meinst“ können da schon eine große Hilfe sein. Einfach mal zu hören, dass bei anderen Mamas auch nicht immer alles rosarot ist, sie genauso Fehler machen und manchmal nicht mehr weiter wissen, beruhigen ebenso. Noch hilfreicher ist es dann aber, zu erfahren, was sie aus diesen Situationen gelernt haben. In „… manchmal braucht man Gummibärchen“ schildert Miriam Fuz ihr Leben mit drei kleinen Kindern und gibt Tipps, die das Mama-Leben leichter machen. Ich habe das Buch gelesen und wie es mir gefallen hat, dazu gibt es jetzt einen kleinen Einblick.

manchmal braucht man Gummibärchen Pinteres

Das Buch „… manchmal braucht man Gummibärchen“

Der Titel „… manchmal braucht man Gummibärchen: Die besten Tipps aus meinem turbulenten, wunderschönen Leben mit 3 kleinen Kindern“ macht schon ziemlich deutlich, was den Leser hier erwartet und das bekommt er auch, jede Menge praktische Tipps aus dem ganz normalen Mama-Alltag.

Das Buch hat 176 Seiten und ist unterteilt in sieben Kapitel, darin geht es unter anderem um das Familien-Miteinander, den Abend mit Kindern und Gesundheitsthemen. In jedem dieser Kapitel schreibt Miriam Fuz über ihre alltäglichen Begebenheiten mir ihren drei Kindern. Sowohl die guten als auch die weniger guten Momente. Sehr reflektiert schildert sie ihren Umgang mit unterschiedlichen Situationen, erzählt, was sie daraus gelernt hat und gibt ihre besten Tipps weiter.

Tipps am laufenden Band

Manche Tipps kannte ich bereits, andere waren neu für mich. Ganz sicher werden einige davon in mein Repertoire mit aufgenommen. Zum Beispiel den Tipp mit der Süßigkeitenbox finde ich sehr sinnvoll. Besagte Box enthält den Vorrat an Süßigkeiten für eine Woche. Damit können Kinder lernen, sich Dinge einzuteilen. Denn, wenn die Box leer ist, ist sie leer. Gerade im Hinblick auf den Süßigkeitenkonsum ist das vernünftig, denn Süßigkeiten sollten etwas besonderes sein und bleiben. 

Genial finde ich auch das Speed-Cleaning-Programm: Eine 15-Minuten-Aufräumaktion, bei der alles, was an Spielzeug verteilt in der Wohnung oder im Haus rumliegt, in eine Kiste oder Tüte gepackt wird und dann an Ort und Stelle gebracht wird. So muss nicht jedes Teil einzeln weggeräumt werden. Damit lässt sich Zeit sparen und das Leben als Mama um einiges erleichtern.

Außerdem gibt die Autorin schöne Anregungen wie sich Alltagsroutinen interessanter gestalten und auch mal durchbrechen lassen. So sind „Teambesprechungen“ in der Familie und fiktive „Feuerwehreinsätze“ im Hause Fuz keine Seltenheit. 

Am Ende jedes Unterkapitels fasst die Dreifachmama ihre Erkenntnisse und Tipps noch einmal in kurzen Sätzen zusammen. „Die wichtigsten Gedanken in Kürze“ dienen somit als kleine Erinnerung und lassen sich, wenn nötig, schnell nachschlagen. Das gibt dem Buch eine schöne Struktur und filtert für den Leser die Essenz der jeweiligen Kapitel noch einmal heraus.

Die Autorin

Miriam Fuz ist nach eigener Aussage „so etwas wie ein Gemisch aus Bloggerin, Autorin und nicht zuletzt Mama von drei zumeist entzückenden Jungs im Alter von 1, 4 und 6 Jahren.“ 

Sie wurde 1981 in Karlsruhe geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in einem kleinen Dorf in Baden-Württemberg. Als ausgebildete Redakteurin liegt ihr das Schreiben im Blut. Da wundert es wahrscheinlich nicht, dass sie während ihrer Elternzeit ihren Blog Muttiversum ins Leben gerufen hat.

Auf die Idee über ihren Mama-Alltag ein Buch zu schreiben, brachten sie ihre Freundinnen, die immer wieder von ihr wissen wollten: Wie machst du das eigentlich, mit drei Kleinkindern?

Mit „… manchmal braucht man Gummibärchen“ will Miriam Fuz anderen Müttern Mut machen und das wahre Mama-Leben zeigen, abseits all der vermeintlichen Perfektion. Stattdessen ist ihre Message, dass sich Mütter treu bleiben sollen, um sich nicht im Hamsterrad des Mama-Seins zu verlieren.

Dass Miriam das gut im Griff haben muss, zeigt sie allein dadurch, dass sie die Zeit gefunden hat, dieses Buch zu schreiben.

Mein Fazit

Von Beginn an habe ich mich als Mama von dem Buch gut abgeholt gefühlt, besonders durch Miriams Schilderungen ganz normaler Alltags-Situationen, die sicher jede Kleinkind-Mama kennt. So war einiges, was die Autorin in ihrem Buch schreibt zwar nicht ganz neu für mich, aber es war beruhigend zu wissen, dass es woanders ähnlich zugeht, wie etwa die Tatsache, dass Nudeln mit Tomatensoße überall der Hit sind oder Kinder im Winter einfach dauerkrank sind. Also alles kein Grund zur Sorge. Auf humorvolle und ehrliche Art schildert Miriam Fuz ihre Erfahrungen mit dem ganz normalen Mama-Wahnsinn.

Selbst für mich als Einzelkind-Mama war die Lektüre sehr interessant. Denn ob wir Mama von einem, zwei oder drei Kindern sind, ist eigentlich egal, Mama bleibt Mama. Und da kann es mit einem Kind manchmal genauso turbulent zugehen wie mit drei Kindern.

Dass man dabei schnell Gefar läuft, sich im Mama-Hamsterrad zu verlieren, ist sicher keine Seltenheit. Tipps zu bekommen, die das Leben erleichtern sind deshalb immer wertvoll und die gibt’s in „… manchmal braucht man Gummibärchen“ zur Genüge.

Natürlich geht es in dem Buch auch um das Thema Erziehung und da glaube ich, gehen die Meinungen grundsätzlich am weitesten auseinander. Miriam Fuz hat selbst darauf hingewiesen, dass beispielsweise das Thema Strafen unterschiedliche Ansichten hervorruft und wer diese nicht teilt, das Kapitel gerne überspringen kann. Ich habe es mir der Vollständigkeit halber natürlich durchgelesen.

Weil ich Erziehung für ein sehr individuelles Thema halte, konnte ich diesbezüglich auch nicht mit allen Tipps etwas anfangen. Aber das muss ich ja auch nicht. Jede Familie geht ihren eigenen Weg und solange dabei ein liebevolles Miteinander im Mittelpunkt steht, sollte ihr dieser auch zugestanden sein.

Genau das macht auch die Autorin deutlich und ermutigt Mütter, den Weg zu gehen, der sich für sie richtig anfühlt. Denn jede Mutter hat andere Voraussetzungen und andere Bedürfnisse. Da hilft es manchmal mehr, auf sein Bauchgefühl zu hören als auf irgendeinen Ratgeber.

Dennoch können diese hin und wieder natürlich nicht schaden und in manchen Situationen durchaus eine Hilfe sein. So war „… manchmal braucht man Gummibärchen“ eine sehr kurzweilige und anregende Lektüre, die mir einmal mehr das erleichternde Gefühl gegeben hat, mit meinen Mama-Turbulenzen nicht alleine dazustehen. Und an den Tipps einer erfahrenen dreifach Mama muss ja etwas dran sein.

Vielen Dank an den TRIAS Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

manchmal braucht man Gummibärchen Buch

Ihr möchtet das Buch bestellen? Das könnt ihr hier:

Manchmal braucht man Gummibärchen: Die besten Tipps aus meinem turbulenten, wunderschönen Leben mit 3 kleinen Kindern*

TRIAS Verlag
176 Seiten
€ 12,99 D
ISBN-10: 3432107617
ISBN-13: 978-3432107615
Erscheinungsdatum 22.08.2018

*Dies ist ein Affiliate Link. Wenn ihr darüber den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision, euch kostet das nichts extra.

Edit: Das Gewinnspiel ist beendet.

Windelfrei in 52 Wochen – So läuft Trockenwerden wirklich ab

Hier kannst du dir den Artikel anhören:
Ihr kennt sie sicher , diese Zauberformeln mit deren Hilfe euer Kind durchschläft, sich stundenlang selbst beschäftigt und im Nu trocken wird. Nein? Ich auch nicht! Deshalb finde ich es umso wichtiger mal die Realität zu thematisieren. In dem Fall, dass ein Kind nicht in drei Tagen trocken wird. Also zumindest nicht jedes und nicht dauerhaft. Ausnahmefälle gibt es ja bekanntlich immer. Warum wir gar nicht erst versucht haben, unser Kind in drei Tagen windelfrei zu bekommen, liegt an dem, wenn man so will, bedürfnisorientieren Ansatz, den wir hier leben. Es hat also „etwas“ länger gedauert. Warum das überhaupt nicht schlimm war und für uns sogar genau richtig? Lest selbst!

„Windelfrei in 52 Wochen – So läuft Trockenwerden wirklich ab“ weiterlesen

Von Perfektionswahn und Überforderung bei Müttern

Von Perfektionswahn und Überforderung bei Müttern

Überforderung? Mag ich nicht!

Es ist einer der Begriffe, die ich gar nicht mag, denn Überforderung ist nichts was man mit sich selbst in Verbindung bringen will. Dennoch glaube ich, dass jede Mutter die Situation der Überforderung kennt, auch wenn sie je nach Stärke und Dauer variiert. Für die einen ist es das schreiende Kind im Supermarkt, für die anderen zeitweise der gesamte Alltag, der sie anstrengt. Es ist auch immer ein sehr subjektives Empfinden, aber egal wie intensiv man es verspürt, es ist sicher jeder Mutter schon mal begegnet.

Aber nur weil das so ist, muss noch lange nicht jede Mutter das offen zugeben. Dabei tut es einem selbst und anderen Müttern oft sehr gut, genau das zuzugeben. Denn man bekommt Zuspruch und fühlt sich weniger alleine mit seiner Situation. Meistens. 

Denn ich habe auch festgestellt, dass es nicht immer etwas bringt, darüber zu sprechen, weil man nicht immer richtig verstanden wird. Das macht die ohnehin schon anstrengende Situation nicht unbedingt besser. 

Für mehr Ehrlichkeit – sich selbst zuliebe

Dennoch plädiere ich für mehr Ehrlichkeit und weniger Show, denn wir müssen als Mutter nicht alles unter einen Hut bekommen. Wir müssen gar nichts, außer ehrlich zu uns selbst zu sein und uns unsere vermeintlichen Schwächen einzugestehen. Dabei sind es in meinen Augen noch nicht einmal Schwächen. Es ist die Vielzahl an Aufgaben der wir ausgesetzt sind, die nur nicht immer so reibungslos ablaufen, wie es wünschenswert wäre. Oder wir selbst muten uns in einer Art Perfektionswahn zu viel zu. Dann ist es doch kein Wunder, wenn das in dem Gefühl der Überforderung endet. Wobei ich, wie gesagt, dieses Wort nicht mag.

Nur weil ich keine 100 Aufgaben locker und mit Freude schaffe zu erledigen, muss ich deshalb nicht überfordert sein. Vielleicht sollte ich stattdessen mal überdenken, ob es überhaupt nötig ist, das alles zu schaffen. Warum wir uns als Mütter nicht zu viel zumuten sollten und meine persönlichen Erfahrungen mit stressigen Situationen habe ich mir im Podcast von der Seele geredet.

Wie geht ihr mit fordernden Sitationen um? Was sind eure Erfahrungen? 

Arztbesuch mit Kind: Keine Angst – weniger Stress

Anzeige | Nächsten Monat ist es soweit, dann wird der Nachwuchs drei Jahre alt. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Aber darum geht’s heute gar nicht. Sondern darum, was der dritte Geburtstag noch mit sich bringt, nämlich die nächste „U“-Untersuchung, die U7a. Uns steht also nicht nur eine Geburtstagsfeier bevor, sondern auch mal wieder ein Arztbesuch. Um genau zu sein zwei, denn beim Zahnarzt waren wir in diesem Jahr auch noch nicht zur Kontrolle. Wenn schon, denn schon! Ich sehe dem, zugegeben, ziemlich gelassen entgegen. Warum so ein Arztbesuch mit Kind bei uns sehr entspannt abläuft und warum zur Gesundheitsvorsorge auch die richtige Versicherung gehört, erzähle ich euch jetzt.

Arztbesuch mit Kind

Keine Angst vor’m Arztbesuch mit Kind

Das Einzige, was mich am Arztbesuch mit Kind stört, ist die Tatsache, dass im Wartezimmer jede Menge andere kranke Kinder sitzen, bei denen sich der Nachwuchs anstecken könnte. Ansonsten sind wir entspannt, wenn es um das Thema Arzt geht. Das war bei uns noch nie eine große Sache. Arztbesuche gibt es und sie sind hin und wieder notwendig. Jetzt könnte man ja sagen: „Dann hast du ja gut reden!“ Vielleicht! Aber ich denke, dass diese entspannten Besuche auch mit ein paar entscheidenden Faktoren zu tun haben.

Ich selbst hatte noch nie Probleme mit Arztbesuchen, und auch nie mit irgendwelchen Ärzten. Sollte mir ein Arzt nicht zugesagt haben – aus welchem Grund auch immer – habe ich ihn, ohne mit der Wimper zu zucken, gewechselt. Bei der Person, der ich meine Gesundheit anvertraue möchte ich nämlich das Gefühl haben, gut aufgehoben zu sein. Und das möchte ich auch für mein Kind. 

Arztbesuch mit Kind Zahnzusatzversicherung

Die richtige Arzt-Wahl

Da die meisten Kinderärzte bei uns nur Neugeborene annehmen, hieß es schon vor der Geburt des Nachwuchses: Wähle weise! Deshalb habe ich mich bei so vielen Müttern wie möglich informiert, wen sie empfehlen, warum oder warum nicht und mir daraufhin mein eigenes Bild gemacht.

Letzten Endes ist die Wahl auf unseren jetzigen Kinderarzt gefallen und wie sich herausgestellt hat, war es die richtige. Neben der fachlichen Kompetenz, erfüllt unser Kinderarzt nämlich folgende wichtige Punkte.

6 Punkte, die ein guter Kinderarzt erfüllen sollte:

  1. den Kindern auf Augenhöhe begegnen,
  2. einfühlsam sein,
  3. Zeit mitbringen und nicht durch die Untersuchung hetzen,
  4. dem Kind spielerisch gegenübertreten,
  5. das Kind ins Gespräch mit einbeziehen und erklären, was passiert (übrigens auch schon im Babyalter!) und
  6. die Fragen der Eltern hinreichend beantworten.
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Krank? Ab zum Arzt!

Es bleibt nicht beim Kinderarzt

Dieses Wissen und diese Erfahrungen konnte ich auf alle folgenden Arztbesuche ummünzen. Bei uns stand nach dem Kinderarzt als nächstes der Zahnarzt auf dem Programm. 

Selbst vor’m Zahnarzt hatte ich noch nie Angst, obwohl ich da durchaus Grund zu gehabt hätte, aber dazu später. Den Nachwuchs habe ich mit zu meiner Zahnärztin genommen.

Ein Vorteil, gemeinsam zur Zahnvorsorge zu gehen, ist der, dass ich dort ebenfalls untersucht werde. Ich zeige dem Nachwuchs, dass das überhaupt nicht schlimm ist. Ein riesiger Gewinn.

Arztbesuch mit Kind CosmosDirekt

Mein Tipp: Solltet ihr selbst wahnsinnige Angst vor’m Zahnarzt haben oder euch beim Arztbesuch mit Kind eine schmerzhafte Behandlung bevorstehen, schickt besser den Papa mit eurem Kind zum Zahnarzt.

Das Wichtigste ist, in meinen Augen, dem Kind die Angst vor Ärzten zu nehmen, schließlich wollen sie einem ja nichts böses, auch wenn Untersuchungen manchmal schmerzhaft sind. Aber wir sind nun mal auf die Hilfe der Ärzte angewiesen, und das in jedem Alter.

Ich weiß, das klingt bei uns alles zu schön, um wahr zu sein. Aber was soll ich sagen? Das ist es auch! Sogar einen Krankenhausbesuch mit Röntgen haben wir locker überstanden. Denn: solange ich entspannt bleibe, wird mein Kind es auch sein, in jeder Situation

Nichtsdestotrotz schadet es nicht, dem Arztbesuch einen zusätzlichen positiven Rahmen zu geben. Damit meine ich nicht, das Kind im Anschluss mit Geschenken zu überhäufen, weil es so toll mitgemacht hat, sondern ihn einfach mit einem schönen Ereignis verbinden. Wir gehen danach meistens ein Eis essen.  

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Zu Hause darf der Nachwuchs mich verarzten.

Gut versichert?

Neben der Wahl der richtigen Ärzte, ist die Wahl der richtigen Versicherung enorm wichtig. Keine leichte Überlegung für Eltern, die am Anfang gar nicht so genau wissen, was denn jetzt sinnvoll ist und was nicht.

Eine gute Krankenversicherung ist das A und O. Zumal in Deutschland jeder Mensch krankenversicherungspflichtig ist. Zum Glück! Darüber hinaus gibt es viele weitere Zusatzleistungen. Für mich eine der Wichtigsten: die Zahnzusatzversicherung. Denn alles rund um das Thema Zähne kann richtig teuer werden. Das durfte ich bereits selbst erfahren.

Durch einen Unfall habe ich vor ein paar Jahren zwei Zähne verloren. In den Wochen danach saß ich fast wöchentlich auf dem Zahnarztstuhl: Zwei Wurzelbehandlungen, zwei Provisorien anpassen lassen, Kronen anfertigen und einsetzen lassen, Nachkontrolle etc. Nicht günstig!

Mit einer speziellen Versicherung seid ihr für solche Fälle gut gerüstet. Auch eine Zahnzusatzversicherung für Kinder ist bereits sinnvoll, sogar im Kleinkindalter. Denn fehlende Zähne im Milchgebiss können problematisch werden. Sie können:

  • die Kaufunktion beeinträchtigen,
  • Aussprache und Sprachentwicklung negativ beeinflussen,
  • es kann zu Fehlstellungen der anderen Zähne kommen etc.

Ein provisorischer Zahnersatz wirkt dem entgegen und dient als Platzhalter bis die zweiten Zähne kommen. Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder bietet noch viele weitere Vorteile, welche das sind, erfahrt ihr bei CosmosDirekt. Dort bekommt ihr auch viele wissenswerte Informationen zum Thema Zahnersatz bei Kindern.

Neben der Wahl der richtigen Ärzte, ein Thema über das sich Eltern Gedanken machen sollte. Denn mit dem Wissen, dass mein Kind gut versichert ist, lässt sich ein Arztbesuch mit allem, was da kommen mag, noch entspannter angehen. 

Wie läuft bei euch der Arztbesuch mit Kind ab? Entspannt oder eher stressig? Wenn ihr weitere Tipps habt, schreibt sie mir gerne in die Kommentare. 

Wie ein Familientreffen: Die WestFam 2018

Anzeige und Gewinnspiel  | Morgen vor einer Woche war ich das erste Mal als Teilnehmerin auf einer Bloggerkonferenz, genauer gesagt auf der Elternbloggerkonferenz WestFam 2018 in Münster. Ich wusste nicht, was mich erwartet, aber gerechnet habe ich natürlich damit, ein paar andere Elternblogger zu treffen und auch etwas zu lernen. Dass sich das wie eine gemütliche, große Familienfeier angefühlt hat, dass haben wir Teilnehmer den beiden Organisatoren Mira und Deva zu verdanken.

Elternbloggerkonferenz WestFam 2018

Bei der WestFam 2018 in Münster angekommen

Schon der Empfang war herzlich und die ersten Gespräche mit den anderen Elternbloggern haben sich auch schnell ergeben. Wenn das so leicht fällt, freut mich das immer ganz besonders und dann macht mir so eine Veranstaltung auch gleich viel mehr Spaß. Denn gezwungen auf andere zugehen ist so gar nicht meins.

Startschuss für den ersten Vortrag sollte um 10 Uhr sein. Da sich aber einige Blogger in einer Vollsperrung auf der Autobahn befanden, haben die Veranstalter den Beginn der Veranstaltung etwas nach hinten verschoben. Los ging es dann rund eine halbe Stunde später mit dem Vortrag:

„Instagram -Fake or not fake? Was passiert mit meinem Kanal nach dem Kauf von Fakefollowern?“ Ein super interessantes Thema. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Instagram den Kauf von Fakefollowern erkennt? Statt einer höheren Reichweite sinkt sie aufgrunddessen sogar. Denn diese Fakefollower tun nichts für euch. Sie liken und kommentieren nicht, was der eigenen Engagement Rate (also der Interaktion auf eurem Kanal) alles andere als zu Gute kommt. Eine hohe Abonnenntenzahl macht also noch keinen Influencer. 

Ein weiterer sehr spannender Vortrag war der des humboldt Verlages zum Thema „Vom Blog zum Buch – mit Lektorin Ulla Nedebock“. Auch daraus konnte ich sehr viel für mich mitnehmen. Denn irgendwann mal ein Buch zu schreiben, war schon immer mein Traum. Zu hören, dass es kein Ding der Unmöglichkeit ist, lässt ihn vielleicht sogar früher als erwartet wahr werden.

Es folgten weitere Vorträge zu diesen Themen:

  • „Dayo Oliver – Kindergesundheit von Anfang an“,
  • Der Gynäkologe Prof. Dr. Kai Bühling sprach über den aktuellen stand der Gynäkologie und das Thema Hebammen, aber dazu komme ich gleich noch,
  • „Tippgeber – Wie sichere ich mein Kind ab, wenn es schon von Geburt an gesundheitliche Probleme gibt?“

Außerdem haben wir den Bloggerführerschein gemacht und: Bestanden!

Elternbloggerkonferenz WestFam 2018-1

Der Hebammenbrief

Im Rahmen der WestFam 2018 wird derzeit an einem Weltrekord gearbeitet: Ein Weltrekord für Hebammen. Mit dem längsten Brief der Welt soll die Geburtshilfe gerettet werden. Denn die steckt gerade in argen Schwierigkeiten. Dieser Brief soll ein Weckruf an die Politik sein, um eine sichere Geburtshilfe zu gewährleisten. Denn für uns und unsere Kinder ist sie unerlässlich.

Ohne meine Hebamme wäre ich ganz schön aufgeschmissen gewesen. Sie war der Mensch, dem ich vor, während und nach der Geburt am meisten vertraut habe, was das plötzliche Mutter-Sein betraf. Ohne sie hätte ich an vielen Punkten nicht weitergewusst.

Um zu zeigen, wie wichtig die Arbeit meiner und vieler anderer Hebammen ist, werde auch ich meinen Teil zum Weltrekord beitragen und freue mich, wenn ihr das auch macht. Die Aktion wurde jetzt sogar bis März 2019 verlängert. Wie ihr teilnehmen könnt, erfahrt ihr hier.

Das Drumherum

Mir gefällt es immer wieder, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen, in diesem Fall waren es Elternblogger. Manche kannte ich durch Instagram, von früheren Events oder habe sie an diesem Tag ganz neu kennengelernt. Dieser Austausch und dieses wirklich schöne Miteinander ist für mich immer eine ganz große Bereicherung.

Ihr werdet das sicher kennen: Wenn man ein gemeinsames Interesse hat oder ein Hobby miteinander teilt, macht es einfach Spaß darüber zu reden und sich gegenseitig zu inspirieren. Besonders schön, wenn man das, dank Mira und Deva, noch bei leckeren Getränken und gutem (vegetarischem) Essen tun kann.

Die Kooperationspartner

Neben den Vorträgen, dem leckeren Essen und den guten Gesprächen mit den anderen Bloggern, präsentierten sich auf der WestFam 2018 noch einige Firmen. Zum Teil auch mit Artikeln im prall gefüllten Goodiebag vertreten. So eins mit nach Hause zu nehmen, freut mich immer sehr. Um genau zu sein, waren es sogar zwei, die ich mitnehmen durfte, da einige Blogger es staubedingt leider nicht mehr rechtzeitig zur Konferenz geschafft hatten und so das ein oder andere Goodiebag übrig blieb. Dieses zweite Goodiebag möchte ich deshalb gerne unter euch verlosen.

Elternbloggerkonferenz WestFam 2018-1

Was ist drin?

Edit: Das Gewinnspiel ist beendet.

Vom Yin-Yoga-Anfänger zur tiefenentspannten Mama

Hier könnt ihr euch den Artikel anhören:

Anzeige | Text enthält Affiliate-Links | Vor einiger Zeit bin ich das erste Mal auf Yin Yoga gestoßen, eigentlich verwunderlich, wo ich doch schon seit über zehn Jahren regelmäßig Yoga mache. Allerdings bislang nur das Yang Yoga. Dass ich diese neue Form des Yoga für mich entdeckt habe, wurde aber höchste Zeit, denn sie ist unglaublich wohltuend, sowohl für den Körper als auch für den Geist. Ein absoluter Gewinn, den ich nicht mehr missen möchte. Allerdings war das, als Yin-Yoga-Anfänger, noch nicht abzusehen. Warum, erzähle ich euch jetzt.

Disclaimer: Ich bin weder ausgebildete Yogalehrerin, noch kenne ich euren Gesundheitszustand und kann beurteilen, ob diese Art des Yoga für euch geeignet ist. Da ich persönlich davon aber sehr profitiere und ich diese Begeisterung gerne teilen möchte, gebe ich euch in diesem Artikel einen kleinen Einblick in mein Wissen und meine Yin-Yoga-Praxis. Wenn ihr es praktizieren wollt, euch aber nicht sicher seid, ob es für euch geeignet ist, holt euch bitte fachmännischen Rat ein, damit auch ihr die positiven Aspekte zu spüren bekommt und keinesfalls irgendwelche Nachteile dadurch entstehen.  

Vom Yin-Yoga-Anfänger zur tiefenentspannten Mama

Was ist Yin Yoga?

Yin Yoga ist quasi der Gegenpol zum vielfach verbreiteten Yang Yoga. Eine ruhigere, weniger dynamische, dafür sehr achtsame und gelassene Art des Yoga.

Auch wenn die Art des Yoga eher passiv ist, fühle ich mich danach unglaublich energiegeladen. Denn genau das fördert Yin Yoga, den Energiefluss im Körper. Durch Kompression und Loslassen harmonisiert es die Energie in unserem Körper und lässt sie wieder besser fließen. Durch die passiven, entspannten und ruhigen Haltungen wird der Energiefluss in den entsprechenden Bereichen des Körpers zunächst gestaut, um dann nach dem Auflösen der Asana wieder intensiver fließen zu können. Ein bisschen könnte man das mit einem dieser Honig-Spender vergleichen: Der Honig ist drin, aber ohne ein bisschen Druck, kommt nichts raus aus der Flasche und er kann auch nicht fließen.  Mit dem notwendigen erzeugten Druck, läuft es dann aber. Damit bietet Yin Yoga einen guten Gegenpol zu den schnelleren, aktiven Yang-Bereichen unseres Lebens.

Wie sieht die Praxis aus?

Anders als beim dynamischen Vinyasa oder Hatha Yoga werden die Asanas beim Yin Yoga deutlich länger gehalten und sind so um einiges intensiver. Von drei bis zu – sage und schreibe – 15 Minuten kann man in einer bestimmten Haltung verweilen. Allerdings solltest Du als Yin-Yoga-Anfänger erst mal mit der kürzeren Dauer beginnen.

Aktuell verweile ich bis zu vier Minuten in den einzelnen Stellungen und das fühlt sich momentan auch genau richtig an. Denn darum geht es im Yoga. Immer! Es sollte sich richtig anfühlen. Gerade im Yin Yoga ein besonders wichtiger Aspekt, denn da kann es schon mal etwas unangenehmer werden.

Yin Yoga Anfänger 2
Der Schwan

Unangenehm?

Klingt nicht gut? Ist es aber! Denn manchmal sind die Dinge, die uns unbequem erscheinen, die hilfreichen.  Da man beim Yin Yoga ungewohnt lange in einer Stellung verweilt, kann das schon mal ganz schön unangenehm werden, sowohl körperlich als auch geistig. Denn diese Bewegungslosigkeit auszuhalten ist anfangs eine große Herausforderung.

Das durfte ich während meiner ersten Yin-Yoga-Session auch feststellen. Ich gebe zu, dass ich kurz davor war, aufzuhören. Denn ganz ehrlich, hat mich diese Passivität und dann auch noch die leicht unangenehme Haltung etwas aggressiv gemacht. Ihr glaubt nicht, wie froh ich bin, dass ich nicht aufgehört habe und es nach dem ersten Versuch noch ein weiteres Mal ausprobiert habe.

Denn gerade solche Momente auszuhalten und gelassen zu bleiben, hat einen sehr positiven Effekt bei mir erzielt. Dieser spiegelt sich nämlich seitdem vermehrt in meinem Alltag wieder: Ich muss mich in vielen Situationen nicht mehr zwingen gelassen zu bleiben, ich bin es einfach.

Was bringt Yin Yoga Körper und Geist?

Statt dem Unbehagen ein Ende zu setzen, habe ich es ausgehalten und je mehr ich gemerkt habe, dass das geht, desto mehr und besser konnte ich mich fallen lassen. An dieser Stelle habe ich einmal mehr meditative Gelassenheit gelernt, nämlich meine Reaktion auf eine bestimmte Sache anzupassen: Ich kann die Stellung nicht ändern, aber ich kann meine Einstellung ihr gegenüber ändern. Statt zu denken „Wie lange muss ich denn noch?“, habe ich mir bewusst gemacht, dass ich mir, meinem Körper und meinem Geist etwas Gutes tue. Jede Minute, die ich länger in der Haltung verweilt habe, schenkte mir neue Energie.

Yin Yoga Anfänger 1
Die Sphinx

Der Körper – mehr als nur Muskeln

Was es mit dem Geist macht, mit meinem zumindest, wisst ihr jetzt. Auf den Körper hat es, gerade als Yin-Yoga-Anfänger ziemlich deutliche Auswirkungen. Zumindest habe ich das für mich festgestellt. Denn, obwohl ich mich für sehr beweglich gehalten habe, und auch weiß, dass ich es bin, sind mir doch einige „Schwachstellen“ aufgefallen.

Ganz besonders intensiv wirkt Yin Yoga auf die Faszien, aber auch auf Bänder und Sehnen. Während im Yang Yoga eher die Muskeln gefordert werden, sind es im Yin Yoga vor allem das Bindegewebe und die Gelenke. Da sie weniger durchblutet und härter sind, brauchen sie eine langsamere, längere und intensivere Dehnung, um entsprechend aktiviert zu werden.

Ich habe gemerkt, dass sich mein Körper seit der regelmäßigen Praxis beweglicher, gelöster und irgendwie durchfluteter anfühlt.

Durch die positiven Auswirkungen auf Körper und Geist, soll Yin Yoga außerdem das Immunsystem und die Psyche stärken.

Als Yin-Yoga-Anfänger nicht übertreiben!

Natürlich ist nicht jede Haltung im Yin Yoga jedem möglich, aber darum geht es auch nicht. Wobei gerade Yin-Yoga-Anfänger nichts überstürzen sollten. Zwar darf – und sollte es sich zum Teil auch – im Yin Yoga ruhig unangenehm anfühlen, aber schmerzen sollte eine Asana nie. Jeder hat seine körperlichen Grenzen und die gilt es zu akzeptieren. Es ist kein Wettbewerb und es kommt nicht darauf an, wer möglichst weit in eine Stellung hinein kommt. Das sollte im Yoga grundsätzlich nie der Fall sein. Sich davon frei zu machen und einfach fallen zu lassen, ist eine wichtige Lehre aus der Yin-Yoga-Praxis.

Vom Yin-Yoga-Anfänger zur tiefenentspannten Mama
Einen Kurs zu besuchen, schadet nie!

Als Yin-Yoga-Anfänger loslegen

Wer jetzt gleich loslegen will, der braucht dazu keine großartigen Hilfsmittel, sondern in erster Linie einfach nur bequeme Kleidung und seine Yogamatte. Es gibt zwar eine ganze Reihe an Hilfsmitteln wie Yogaklötze, Bolster, Kissen oder Decken. Aber ob diese wirklich notwendig sind, lässt sich in den ersten Praxiseinheiten am besten herausfinden. Mir reicht meistens ein Yoga-Klotz zur Unterstützung, vielleicht noch eine Decke oder ein Kissen. Aber selbst, wenn ich beides nicht zur Hand habe, kann ich problemlos praktizieren.

Hilfreich ist es natürlich schon mit Yoga Bekanntschaft gemacht zu haben, am besten in einem Yoga-Kurs unter Anleitung. Weiter unten habe ich euch aber auch noch weitere Infos zum Thema verlinkt, falls ihr – so wie ich übrigens auch – auf eigene Faust mit Yin Yoga loslegen wollt. Allerdings kann ich auch hier einen Kurs empfehlen. Ich selbst habe schon unter Anleitung Yin Yoga praktiziert und muss sagen, dass das auch nochmal eine ganz andere Qualität hat.

Wie oft sollte ich üben?

Das ist natürlich Geschmackssache, aber es ist besser regelmäßig kleinere Einheiten von 15 Minuten zu absolvieren, als unregelmäßig eine große von 60 Minuten. Ich schaue immer, wie es passt und mache meistens Einheiten von 20 bis 30 Minuten, nicht jeden Tag, aber mindestens drei mal in der Woche.

Kein anderes Yoga mehr?

Tatsächlich bringt mir Yin Yoga ähnlich viel wie Meditation, mit dem weiteren Aspekt, dass ich nicht nur meinen Geist beruhige, sondern auch meinem Körper etwas Gutes tue. Es ist wesentlich ruhiger als Yang Yoga, aber nicht so ruhig wie Meditation. Dieser Mittelweg scheint für mich der perfekte zu sein.

Dennoch meditiere ich in – zugegeben – unregelmäßigen Abständen weiterhin und auch andere Yoga-Stile praktiziere ich weiterhin. Aber Yin Yoga ist derzeit mein absoluter Favorit. Einfach, weil ich das Gefühl habe, dass ich genau das gerade brauche. An manchen Tagen darf es aber auch gerne mal die dynamische Vinyasa-Yoga-Einheit sein.

Zu erkennen, wann mir was hilft, ist ohnehin ein sehr großer Gewinn meiner Yoga- und Meditations-Praxis. Denn seit ich beides mache, kann ich auch besser auf meinen Körper hören und damit nicht genug, ich reagiere auch auf das, was er mir sagt und nehme ihn ernst. Etwas, das ich jedem wünsche. Egal, ob ihr euch mit Yoga oder Meditation auseinandersetzt oder nicht. Es gibt für jeden den richtigen Weg, aber nicht jeder Weg ist für jeden der Richtige.

Falls auch Yin Yoga euer Weg sein sollte, würde mich sehr interessieren, wie ihr davon profitiert. Ich freue mich auf eure Kommentare und wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Yoga!

Namasté!

Weiterführende Links und Literatur zum Thema:

Yin Yoga (mit CD): Der sanfte Übungsstil für innere Ruhe (GU Multimedia Körper, Geist & Seele)

Faszientraining mit Yin-Yoga: Nachhaltiger Stressabbau. Gegen Verspannungen und Rückenbeschwerden. Für einen rundum gesunden Körper. Mit einem Vorwort von Paul Grilley

Yin Yoga mit Mady – Zum Yin Yoga bin ich unter anderem durch Mady Morrisson gekommen. Die erste Yin-Yoga-Einheit habe ich mit Hilfe ihres Videos absolviert und die war, wie schon erwähnt, nicht ohne. Aber absolut empfehlenswert.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/WdecD_jYfZE

Linsensuppe vegan, einfach und lecker

Anzeige | Text enthält Affiliate-Links | Die ersten herbstlichen Tage haben es mir dieses Jahr schon richtig angetan. Nach diesem phänomenalen Sommer bin ich auch bereit, den Herbst willkommen zu heißen. Ich muss auch zugeben, dass, wenn es kühler wird, die Tasse Tee und der heiße Kakao sowie grundsätzlich warme Mahlzeiten um ein vielfaches besser schmecken als im Sommer. Ganz besonders großer Fan bin ich im Herbst von Suppen. Da habe ich jetzt ein Rezept für euch, das ich gerne mit euch teilen möchte

Linsensuppe vegan vegetarisch

Herbstzeit ist Suppenzeit

Es macht endlich wieder Spaß deftigere und wärmende Speisen zu essen. Das tolle an Suppen ist, dass sie nicht so schwer im Magen liegen und trotzdem ordentlich satt machen. Besonders diese Linsensuppe in der veganen Variante. Ich bin ein absoluter Linsen-Fan, egal ob die braunen Pardina Linsen, Berg Linsen oder rote Linsen. Für Letztere kenne ich übrigens auch noch ein tolles Rezept, das ich euch demnächst noch vorstellen werde. 

Gesunde Linsen

Wusstet ihr übrigens, dass Linsen viele wichtige Nährstoffe enthalten und ein hervorragender Protein-Lieferant sind? Das macht sie zu einer besonders wertvollen Mahlzeit für Vegetarier und Veganer. Außerdem enthalten Linsen reichlich Ballaststoffe und machen so richtig satt.

Aber genug zu den Linsen, jetzt geht’s an’s Eingemachte. Das Rezept eignet sich übrigens für zwei Personen. Ein Kind kann aber locker mitessen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Außerdem ist es schnell zubereitet: in weniger als 10 Minuten. Kochen muss die Suppe 25-30 Minuten. 

Zutaten

200 g Räuchertofu
150 g braune Linsen
5 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel
1 EL Pflanzenöl
2 TL Tomatenmark
3 TL Gemüsebrühe
700 ml Wasser
1 TL Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel schälen und würfeln, mit gewürfeltem oder zerbröseltem Räuchertofu in Öl anbraten. Das Tomatenmark und die Linsen hinzugeben und kurz mitbraten. Dann kommen die gewürfelten Kartoffeln hinzu und ihr gießt das Wasser an. Zusammen mit der Gemüsebrühe kocht ihr das Ganze kurz auf und lasst es dann 30 Minuten bei geringer Hitze garen. Danach könnt ihr die Suppe nach Belieben mit Senf, Salz und Pfeffer würzen.

Linsensuppe vegetarisch vegan

Platz für eigene Rezepte

Die Suppe und viele andere Rezepte trag ich übrigens sehr gerne in das Buch „Meine Rezepte“* ein. Darin ist Platz für knapp 180 Rezepte. Damit ihr sie schnell wiederfindet, hat das Buch ein Inhaltsverzeichnis, das ihr entsprechend ausfüllen könnt. Außerdem steht auf jeder Seite das Zitat einer berühmten Persönlichkeit oder ein Sprichwort zum Thema Essen.

Das Buch habe ich mir übrigens vor ein paar Jahren mal zum Geburtstag (oder war es Weihnachten?) gewünscht und freue mich, meine eigenen Ideen darin festhalten zu können, so wie die Linsensuppe.

Was ist euer Lieblingsessen im Herbst?

 

*Dies ist ein Affiliate-Link. Wenn ihr darüber etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Euch kostet das keinen Cent extra.

Das zweite Kindergartenjahr: Schon wieder eingewöhnen?

Hier könnt ihr euch den Artikel anhören:
Das erste Kindergartenjahr haben wir vor wenigen Wochen erfolgreich hinter uns gebracht. Von der Eingewöhnung bis zum letzten Tag lief es im Großen und Ganzen immer rund. Der Nachwuchs ging gerne in seine U3-Gruppe. Vor wenigen Tagen sind wir in der neuen Ü3-Gruppe in das zweite Kindergartenjahr gestartet. Was mir vor Beginn aber niemand verraten hat, ist, dass das nicht zwingend auch rund läuft.

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Mediennutzung als Mama: Zeitgeber oder Zeiträuber?

Hier könnt ihr euch den Artikel anhören:

Unter dem Titel „Digitalisierung und Medienkompetenz – wie medienkompetent bin ich? | #medienkompetent“ laden die Veranstalter der Bloggerkonferenz #denkst aktuell zur Blogparade ein. Ein Thema, das mich schon lange beschäftigt und zu dem ich gerne meine Ansichten teilen will.

Mediennutzung als Mama #medienkompetent

Es ist der Begleiter, ohne den ich nicht mehr leben kann und auch gar nicht will: mein Smartphone. Nicht weil ich süchtig danach bin oder Angst habe, etwas zu verpassen, wenn ich es nicht bei mir habe. Nein, weil es mir unglaublich tolle, neue Möglichkeiten eröffnet hat.

Natürlich gibt es Gutes selten ohne die Schattenseiten. Aber genau diese Schattenseiten nicht die Überhand gewinnen zu lassen, das ist heutzutage, im Zeitalter der Digitalisierung, die große Kunst.

Technischer Fortschritt ist oft Fluch und Segen zugleich, nicht per se gut, aber auch nicht per se schlecht. Es kommt eben immer drauf an, was man draus machst!

Warum die Digitalisierung für mich ein Gewinn ist

In der Überschrift dieses Artikels habe ich die Frage „Zeitgeber oder Zeitfresser?“gestellt und diese auch ganz bewusst gewählt. Denn beide Begriffe charakterisieren das digitale Zeitalter für mich sehr treffend. 

 

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Zeitgeber

Digitale Medien schenken mir Zeit. In erster Linie, weil sie mir ermöglichen von zu Hause aus arbeiten zu können. Das ist ein Geschenk, denn so spare ich beispielsweise Wege zur Arbeit, kann mehr Zeit mit meinem Kind und meiner Familie  verbringen und bin unabhängiger in meiner sonstigen Zeiteinteilung.

Aber nicht nur in beruflicher Hinsicht ist die Mediennutzung für mich eine Möglichkeit der Zeitersparnis, denn was wir früher noch aufwändig recherchieren, telefonisch erfragen oder auf Landkarten ersuchen mussten, bekommen wir heute mittels weniger Klicks durch’s Internet geliefert. Und weil das so schnell geht, haben wir mehr Zeit für andere Dinge.

Auch wenn Multitasking eine Gerücht ist, so kann ich dennoch, dank des Smartphones, Dinge parallel erledigen, für die ich mir sonst extra hätte Zeit einräumen müssen. So höre ich Podcasts während ich putze, oder diktiere neue Textideen während ich gerade spazieren gehe.

Allerdings ist der Grat zwischen den digitalen Medien als Zeitgeber und Zeitfresser gleichzeitig auch sehr schmal.

Mediennutzung als Mama #medienkompetent
Unterwegs dank Podcasts weiterbilden.

Zeitfresser

Was ein großer Vorteil sein kann – alles schnell mal zwischendurch nachschauen zu können – kann uns auch in eine Abhängigkeit stürzen. So merke ich an mir selbst, dass ich oft einfach im Internet hängen bleibe, ohne es konkret zu wollen. Denn nicht selten gelangt man dort von einem zum nächsten Thema.

Außerdem kann ich doch, wo ich das Handy doch gerade sowieso in der Hand habe, auch mal schnell bei Instagram reinschauen, was es so Neues gibt. Genau in solchen Momenten gilt es, zu erkennen, wann es genug ist. Denn schließlich will ich meinem Kind keine permanente Mediennutzung vorleben, sondern eine sinnvolle und kontrollierte. 

Medienkompetent? Mehr als der Umgang mit dem Smartphone

Das Thema Medienkompetenz umfasst natürlich mehr als nur den Umgang mit Smartphone, Tablet und Co. Radio, TV und Zeitung mögen zwar hier und da etwas aus der Mode gekommen zu sein, haben aber nicht minder Einfluss auf unser Leben und das unserer Kinder. Auch hier halte ich es für wichtig und notwendig meinem Kind einen sinnvollen Umgang beizubringen. Sowohl was die Benutzung als auch die Bewertung mancher Inhalte angeht. Wobei ich mit Letzterem sicher noch ein wenig Zeit habe.

Da ich dem Nachwuchs in allen Lebenslagen als Vorbild diene und mein Verhalten von ihm nachgeahmt wird, was in der Natur der Sache liegt, liegt es an mir, ihm einen richtigen Umgang mit den Medien vorzuleben. Glücklicherweise gehöre ich zu den Menschen, die eher wenig fernsehen und wenn, dann nur am Abend. Auch das Radio läuft bei uns eher sporadisch. Aber das Smartphone ist eben immer dabei.

In Gegenwart meines Kindes, versuche ich deshalb nicht ständig darauf zu schauen, auch wenn das – zugegeben – manchmal gar nicht so leicht und die Versuchung groß ist. Manchmal lässt es sich aus beruflichen Gründen auch gar nicht vermeiden.

Das Interesse ist da

Dass der Nachwuchs mit seinen knapp drei Jahren bereits Interesse an Smartphone und Tablet zeigt und auch schon weiß, wie er an Fotos oder YouTube gelangt, finde ich in unserem Zeitalter nicht erstaunlich. Diese beiden Dinge erlaube ich ihm auch. Natürlich unter Aufsicht und in Maßen. Denn der Nachwuchs liebt es Fotos und Videos von sich und uns zu schauen, aber zwischendurch auch gerne mal eine Folge „Peppa Wutz“.

Das darf er auch, schon seit ein paar Monaten. Dabei variiert die Dauer. Empfohlen wird in seinem Alter maximal eine halbe Stunde Medienzeit pro Tag, meistens versuche ich das auch einzuhalten. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass er doppelt solange Peppa gucken durfte. Da will ich euch nichts vormachen. Manchmal brauche ich die Zeit einfach, um liegengebliebene Dinge zu erledigen.

Dennoch, und darauf lege ich großen Wert, ist bei uns Tablet schauen nicht an der Tagesordnung, insbesondere nicht während der Familienzeit und bei gutem Wetter. Da geht es raus. Momentan könnte ich euch noch nicht mal sagen, wann der Nachwuchs seine letzte Peppa-Wutz-Folge gesehen hat. Das muss echt schon eine Weile her sein.

Mediennutzung #medienkompetent
Gern gesehen: analoge Medien

Vor- und Nachteile der digitalen Medien

Natürlich lese ich mit dem Nachwuchs lieber ein Buch, als dass ich ihn Videos schauen lasse. Dennoch wächst er im Zeitalter der Digitalisierung auf. Er wird damit groß, was ein unglaublicher Vorteil sein kann. Schließlich genieße auch ich in erster Linie die Vorteile. Dazu gehören:

  • orts- und zeitunabhängies Arbeiten,
  • neue private und berufliche Kontakte dank Social Media,
  • schnellere Informationsbeschaffung,
  • nachhaltiger Konsum, da wir weniger Besitz brauchen, weil sich einfach vieles in unserem Smartphone befindet (E-Books, Hörbücher, Filme etc. ).Natürlich sind auch die Nachteile nicht von der Hand zu weisen:

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