Wie ein Familientreffen: Die WestFam 2018 – mit Gewinnspiel

Anzeige und Gewinnspiel  | Morgen vor einer Woche war ich das erste Mal als Teilnehmerin auf einer Bloggerkonferenz, genauer gesagt auf der Elternbloggerkonferenz WestFam 2018 in Münster. Ich wusste nicht, was mich erwartet, aber gerechnet habe ich natürlich damit, ein paar andere Elternblogger zu treffen und auch etwas zu lernen. Dass sich das wie eine gemütliche, große Familienfeier angefühlt hat, dass haben wir Teilnehmer den beiden Organisatoren Mira und Deva zu verdanken.

Elternbloggerkonferenz WestFam 2018

Bei der WestFam 2018 in Münster angekommen

Schon der Empfang war herzlich und die ersten Gespräche mit den anderen Elternbloggern haben sich auch schnell ergeben. Wenn das so leicht fällt, freut mich das immer ganz besonders und dann macht mir so eine Veranstaltung auch gleich viel mehr Spaß. Denn gezwungen auf andere zugehen ist so gar nicht meins.

Startschuss für den ersten Vortrag sollte um 10 Uhr sein. Da sich aber einige Blogger in einer Vollsperrung auf der Autobahn befanden, haben die Veranstalter den Beginn der Veranstaltung etwas nach hinten verschoben. Los ging es dann rund eine halbe Stunde später mit dem Vortrag:

„Instagram -Fake or not fake? Was passiert mit meinem Kanal nach dem Kauf von Fakefollowern?“ Ein super interessantes Thema. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Instagram den Kauf von Fakefollowern erkennt? Statt einer höheren Reichweite sinkt sie aufgrunddessen sogar. Denn diese Fakefollower tun nichts für euch. Sie liken und kommentieren nicht, was der eigenen Engagement Rate (also der Interaktion auf eurem Kanal) alles andere als zu Gute kommt. Eine hohe Abonnenntenzahl macht also noch keinen Influencer. 

Ein weiterer sehr spannender Vortrag war der des humboldt Verlages zum Thema „Vom Blog zum Buch – mit Lektorin Ulla Nedebock“. Auch daraus konnte ich sehr viel für mich mitnehmen. Denn irgendwann mal ein Buch zu schreiben, war schon immer mein Traum. Zu hören, dass es kein Ding der Unmöglichkeit ist, lässt ihn vielleicht sogar früher als erwartet wahr werden.

Es folgten weitere Vorträge zu diesen Themen:

  • „Dayo Oliver – Kindergesundheit von Anfang an“,
  • Der Gynäkologe Prof. Dr. Kai Bühling sprach über den aktuellen stand der Gynäkologie und das Thema Hebammen, aber dazu komme ich gleich noch,
  • „Tippgeber – Wie sichere ich mein Kind ab, wenn es schon von Geburt an gesundheitliche Probleme gibt?“

Außerdem haben wir den Bloggerführerschein gemacht und: Bestanden!

Elternbloggerkonferenz WestFam 2018-1

Der Hebammenbrief

Im Rahmen der WestFam 2018 wird derzeit an einem Weltrekord gearbeitet: Ein Weltrekord für Hebammen. Mit dem längsten Brief der Welt soll die Geburtshilfe gerettet werden. Denn die steckt gerade in argen Schwierigkeiten. Dieser Brief soll ein Weckruf an die Politik sein, um eine sichere Geburtshilfe zu gewährleisten. Denn für uns und unsere Kinder ist sie unerlässlich.

Ohne meine Hebamme wäre ich ganz schön aufgeschmissen gewesen. Sie war der Mensch, dem ich vor, während und nach der Geburt am meisten vertraut habe, was das plötzliche Mutter-Sein betraf. Ohne sie hätte ich an vielen Punkten nicht weitergewusst.

Um zu zeigen, wie wichtig die Arbeit meiner und vieler anderer Hebammen ist, werde auch ich meinen Teil zum Weltrekord beitragen und freue mich, wenn ihr das auch macht. Die Aktion wurde jetzt sogar bis März 2019 verlängert. Wie ihr teilnehmen könnt, erfahrt ihr hier.

Das Drumherum

Mir gefällt es immer wieder, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen, in diesem Fall waren es Elternblogger. Manche kannte ich durch Instagram, von früheren Events oder habe sie an diesem Tag ganz neu kennengelernt. Dieser Austausch und dieses wirklich schöne Miteinander ist für mich immer eine ganz große Bereicherung.

Ihr werdet das sicher kennen: Wenn man ein gemeinsames Interesse hat oder ein Hobby miteinander teilt, macht es einfach Spaß darüber zu reden und sich gegenseitig zu inspirieren. Besonders schön, wenn man das, dank Mira und Deva, noch bei leckeren Getränken und gutem (vegetarischem) Essen tun kann.

Die Kooperationspartner

Neben den Vorträgen, dem leckeren Essen und den guten Gesprächen mit den anderen Bloggern, präsentierten sich auf der WestFam 2018 noch einige Firmen. Zum Teil auch mit Artikeln im prall gefüllten Goodiebag vertreten. So eins mit nach Hause zu nehmen, freut mich immer sehr. Um genau zu sein, waren es sogar zwei, die ich mitnehmen durfte, da einige Blogger es staubedingt leider nicht mehr rechtzeitig zur Konferenz geschafft hatten und so das ein oder andere Goodiebag übrig blieb. Dieses zweite Goodiebag möchte ich deshalb gerne unter euch verlosen.

Elternbloggerkonferenz WestFam 2018-1

Was ist drin?

Gewinnspiel

Teilnehmen könnt ihr, indem ihr mir unter dem Artikel einen Kommentar hinterlasst. Beantwortet mir doch dazu bitte folgende Frage:

Was war euer letzter „OH YES!“-Moment?

Unter allen Teilnehmern lose ich den/die Gewinner/in aus und informiere ihn/sie per E-Mail. Teilnahmeschluss ist der 28. September 2018, 23:59 Uhr. Keine Gewinnauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Vom Yin-Yoga-Anfänger zur tiefenentspannten Mama

Hier könnt ihr euch den Artikel anhören:

Anzeige | Text enthält Affiliate-Links | Vor einiger Zeit bin ich das erste Mal auf Yin Yoga gestoßen, eigentlich verwunderlich, wo ich doch schon seit über zehn Jahren regelmäßig Yoga mache. Allerdings bislang nur das Yang Yoga. Dass ich diese neue Form des Yoga für mich entdeckt habe, wurde aber höchste Zeit, denn sie ist unglaublich wohltuend, sowohl für den Körper als auch für den Geist. Ein absoluter Gewinn, den ich nicht mehr missen möchte. Allerdings war das, als Yin-Yoga-Anfänger, noch nicht abzusehen. Warum, erzähle ich euch jetzt.

Disclaimer: Ich bin weder ausgebildete Yogalehrerin, noch kenne ich euren Gesundheitszustand und kann beurteilen, ob diese Art des Yoga für euch geeignet ist. Da ich persönlich davon aber sehr profitiere und ich diese Begeisterung gerne teilen möchte, gebe ich euch in diesem Artikel einen kleinen Einblick in mein Wissen und meine Yin-Yoga-Praxis. Wenn ihr es praktizieren wollt, euch aber nicht sicher seid, ob es für euch geeignet ist, holt euch bitte fachmännischen Rat ein, damit auch ihr die positiven Aspekte zu spüren bekommt und keinesfalls irgendwelche Nachteile dadurch entstehen.  

Vom Yin-Yoga-Anfänger zur tiefenentspannten Mama

Was ist Yin Yoga?

Yin Yoga ist quasi der Gegenpol zum vielfach verbreiteten Yang Yoga. Eine ruhigere, weniger dynamische, dafür sehr achtsame und gelassene Art des Yoga.

Auch wenn die Art des Yoga eher passiv ist, fühle ich mich danach unglaublich energiegeladen. Denn genau das fördert Yin Yoga, den Energiefluss im Körper. Durch Kompression und Loslassen harmonisiert es die Energie in unserem Körper und lässt sie wieder besser fließen. Durch die passiven, entspannten und ruhigen Haltungen wird der Energiefluss in den entsprechenden Bereichen des Körpers zunächst gestaut, um dann nach dem Auflösen der Asana wieder intensiver fließen zu können. Ein bisschen könnte man das mit einem dieser Honig-Spender vergleichen: Der Honig ist drin, aber ohne ein bisschen Druck, kommt nichts raus aus der Flasche und er kann auch nicht fließen.  Mit dem notwendigen erzeugten Druck, läuft es dann aber. Damit bietet Yin Yoga einen guten Gegenpol zu den schnelleren, aktiven Yang-Bereichen unseres Lebens.

Wie sieht die Praxis aus?

Anders als beim dynamischen Vinyasa oder Hatha Yoga werden die Asanas beim Yin Yoga deutlich länger gehalten und sind so um einiges intensiver. Von drei bis zu – sage und schreibe – 15 Minuten kann man in einer bestimmten Haltung verweilen. Allerdings solltest Du als Yin-Yoga-Anfänger erst mal mit der kürzeren Dauer beginnen.

Aktuell verweile ich bis zu vier Minuten in den einzelnen Stellungen und das fühlt sich momentan auch genau richtig an. Denn darum geht es im Yoga. Immer! Es sollte sich richtig anfühlen. Gerade im Yin Yoga ein besonders wichtiger Aspekt, denn da kann es schon mal etwas unangenehmer werden.

Yin Yoga Anfänger 2
Der Schwan

Unangenehm?

Klingt nicht gut? Ist es aber! Denn manchmal sind die Dinge, die uns unbequem erscheinen, die hilfreichen.  Da man beim Yin Yoga ungewohnt lange in einer Stellung verweilt, kann das schon mal ganz schön unangenehm werden, sowohl körperlich als auch geistig. Denn diese Bewegungslosigkeit auszuhalten ist anfangs eine große Herausforderung.

Das durfte ich während meiner ersten Yin-Yoga-Session auch feststellen. Ich gebe zu, dass ich kurz davor war, aufzuhören. Denn ganz ehrlich, hat mich diese Passivität und dann auch noch die leicht unangenehme Haltung etwas aggressiv gemacht. Ihr glaubt nicht, wie froh ich bin, dass ich nicht aufgehört habe und es nach dem ersten Versuch noch ein weiteres Mal ausprobiert habe.

Denn gerade solche Momente auszuhalten und gelassen zu bleiben, hat einen sehr positiven Effekt bei mir erzielt. Dieser spiegelt sich nämlich seitdem vermehrt in meinem Alltag wieder: Ich muss mich in vielen Situationen nicht mehr zwingen gelassen zu bleiben, ich bin es einfach.

Was bringt Yin Yoga Körper und Geist?

Statt dem Unbehagen ein Ende zu setzen, habe ich es ausgehalten und je mehr ich gemerkt habe, dass das geht, desto mehr und besser konnte ich mich fallen lassen. An dieser Stelle habe ich einmal mehr meditative Gelassenheit gelernt, nämlich meine Reaktion auf eine bestimmte Sache anzupassen: Ich kann die Stellung nicht ändern, aber ich kann meine Einstellung ihr gegenüber ändern. Statt zu denken „Wie lange muss ich denn noch?“, habe ich mir bewusst gemacht, dass ich mir, meinem Körper und meinem Geist etwas Gutes tue. Jede Minute, die ich länger in der Haltung verweilt habe, schenkte mir neue Energie.

Yin Yoga Anfänger 1
Die Sphinx

Der Körper – mehr als nur Muskeln

Was es mit dem Geist macht, mit meinem zumindest, wisst ihr jetzt. Auf den Körper hat es, gerade als Yin-Yoga-Anfänger ziemlich deutliche Auswirkungen. Zumindest habe ich das für mich festgestellt. Denn, obwohl ich mich für sehr beweglich gehalten habe, und auch weiß, dass ich es bin, sind mir doch einige „Schwachstellen“ aufgefallen.

Ganz besonders intensiv wirkt Yin Yoga auf die Faszien, aber auch auf Bänder und Sehnen. Während im Yang Yoga eher die Muskeln gefordert werden, sind es im Yin Yoga vor allem das Bindegewebe und die Gelenke. Da sie weniger durchblutet und härter sind, brauchen sie eine langsamere, längere und intensivere Dehnung, um entsprechend aktiviert zu werden.

Ich habe gemerkt, dass sich mein Körper seit der regelmäßigen Praxis beweglicher, gelöster und irgendwie durchfluteter anfühlt.

Durch die positiven Auswirkungen auf Körper und Geist, soll Yin Yoga außerdem das Immunsystem und die Psyche stärken.

Als Yin-Yoga-Anfänger nicht übertreiben!

Natürlich ist nicht jede Haltung im Yin Yoga jedem möglich, aber darum geht es auch nicht. Wobei gerade Yin-Yoga-Anfänger nichts überstürzen sollten. Zwar darf – und sollte es sich zum Teil auch – im Yin Yoga ruhig unangenehm anfühlen, aber schmerzen sollte eine Asana nie. Jeder hat seine körperlichen Grenzen und die gilt es zu akzeptieren. Es ist kein Wettbewerb und es kommt nicht darauf an, wer möglichst weit in eine Stellung hinein kommt. Das sollte im Yoga grundsätzlich nie der Fall sein. Sich davon frei zu machen und einfach fallen zu lassen, ist eine wichtige Lehre aus der Yin-Yoga-Praxis.

Vom Yin-Yoga-Anfänger zur tiefenentspannten Mama
Einen Kurs zu besuchen, schadet nie!

Als Yin-Yoga-Anfänger loslegen

Wer jetzt gleich loslegen will, der braucht dazu keine großartigen Hilfsmittel, sondern in erster Linie einfach nur bequeme Kleidung und seine Yogamatte. Es gibt zwar eine ganze Reihe an Hilfsmitteln wie Yogaklötze, Bolster, Kissen oder Decken. Aber ob diese wirklich notwendig sind, lässt sich in den ersten Praxiseinheiten am besten herausfinden. Mir reicht meistens ein Yoga-Klotz zur Unterstützung, vielleicht noch eine Decke oder ein Kissen. Aber selbst, wenn ich beides nicht zur Hand habe, kann ich problemlos praktizieren.

Hilfreich ist es natürlich schon mit Yoga Bekanntschaft gemacht zu haben, am besten in einem Yoga-Kurs unter Anleitung. Weiter unten habe ich euch aber auch noch weitere Infos zum Thema verlinkt, falls ihr – so wie ich übrigens auch – auf eigene Faust mit Yin Yoga loslegen wollt. Allerdings kann ich auch hier einen Kurs empfehlen. Ich selbst habe schon unter Anleitung Yin Yoga praktiziert und muss sagen, dass das auch nochmal eine ganz andere Qualität hat.

Wie oft sollte ich üben?

Das ist natürlich Geschmackssache, aber es ist besser regelmäßig kleinere Einheiten von 15 Minuten zu absolvieren, als unregelmäßig eine große von 60 Minuten. Ich schaue immer, wie es passt und mache meistens Einheiten von 20 bis 30 Minuten, nicht jeden Tag, aber mindestens drei mal in der Woche.

Kein anderes Yoga mehr?

Tatsächlich bringt mir Yin Yoga ähnlich viel wie Meditation, mit dem weiteren Aspekt, dass ich nicht nur meinen Geist beruhige, sondern auch meinem Körper etwas Gutes tue. Es ist wesentlich ruhiger als Yang Yoga, aber nicht so ruhig wie Meditation. Dieser Mittelweg scheint für mich der perfekte zu sein.

Dennoch meditiere ich in – zugegeben – unregelmäßigen Abständen weiterhin und auch andere Yoga-Stile praktiziere ich weiterhin. Aber Yin Yoga ist derzeit mein absoluter Favorit. Einfach, weil ich das Gefühl habe, dass ich genau das gerade brauche. An manchen Tagen darf es aber auch gerne mal die dynamische Vinyasa-Yoga-Einheit sein.

Zu erkennen, wann mir was hilft, ist ohnehin ein sehr großer Gewinn meiner Yoga- und Meditations-Praxis. Denn seit ich beides mache, kann ich auch besser auf meinen Körper hören und damit nicht genug, ich reagiere auch auf das, was er mir sagt und nehme ihn ernst. Etwas, das ich jedem wünsche. Egal, ob ihr euch mit Yoga oder Meditation auseinandersetzt oder nicht. Es gibt für jeden den richtigen Weg, aber nicht jeder Weg ist für jeden der Richtige.

Falls auch Yin Yoga euer Weg sein sollte, würde mich sehr interessieren, wie ihr davon profitiert. Ich freue mich auf eure Kommentare und wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Yoga!

Namasté!

Weiterführende Links und Literatur zum Thema:

Yin Yoga (mit CD): Der sanfte Übungsstil für innere Ruhe (GU Multimedia Körper, Geist & Seele)

Faszientraining mit Yin-Yoga: Nachhaltiger Stressabbau. Gegen Verspannungen und Rückenbeschwerden. Für einen rundum gesunden Körper. Mit einem Vorwort von Paul Grilley

Yin Yoga mit Mady – Zum Yin Yoga bin ich unter anderem durch Mady Morrisson gekommen. Die erste Yin-Yoga-Einheit habe ich mit Hilfe ihres Videos absolviert und die war, wie schon erwähnt, nicht ohne. Aber absolut empfehlenswert.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/WdecD_jYfZE

Linsensuppe vegan, einfach und lecker

Anzeige | Text enthält Affiliate-Links | Die ersten herbstlichen Tage haben es mir dieses Jahr schon richtig angetan. Nach diesem phänomenalen Sommer bin ich auch bereit, den Herbst willkommen zu heißen. Ich muss auch zugeben, dass, wenn es kühler wird, die Tasse Tee und der heiße Kakao sowie grundsätzlich warme Mahlzeiten um ein vielfaches besser schmecken als im Sommer. Ganz besonders großer Fan bin ich im Herbst von Suppen. Da habe ich jetzt ein Rezept für euch, das ich gerne mit euch teilen möchte

Linsensuppe vegan vegetarisch

Herbstzeit ist Suppenzeit

Es macht endlich wieder Spaß deftigere und wärmende Speisen zu essen. Das tolle an Suppen ist, dass sie nicht so schwer im Magen liegen und trotzdem ordentlich satt machen. Besonders diese Linsensuppe in der veganen Variante. Ich bin ein absoluter Linsen-Fan, egal ob die braunen Pardina Linsen, Berg Linsen oder rote Linsen. Für Letztere kenne ich übrigens auch noch ein tolles Rezept, das ich euch demnächst noch vorstellen werde. 

Gesunde Linsen

Wusstet ihr übrigens, dass Linsen viele wichtige Nährstoffe enthalten und ein hervorragender Protein-Lieferant sind? Das macht sie zu einer besonders wertvollen Mahlzeit für Vegetarier und Veganer. Außerdem enthalten Linsen reichlich Ballaststoffe und machen so richtig satt.

Aber genug zu den Linsen, jetzt geht’s an’s Eingemachte. Das Rezept eignet sich übrigens für zwei Personen. Ein Kind kann aber locker mitessen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Außerdem ist es schnell zubereitet: in weniger als 10 Minuten. Kochen muss die Suppe 25-30 Minuten. 

Zutaten

200 g Räuchertofu
150 g braune Linsen
5 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel
1 EL Pflanzenöl
2 TL Tomatenmark
3 TL Gemüsebrühe
700 ml Wasser
1 TL Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel schälen und würfeln, mit gewürfeltem oder zerbröseltem Räuchertofu in Öl anbraten. Das Tomatenmark und die Linsen hinzugeben und kurz mitbraten. Dann kommen die gewürfelten Kartoffeln hinzu und ihr gießt das Wasser an. Zusammen mit der Gemüsebrühe kocht ihr das Ganze kurz auf und lasst es dann 30 Minuten bei geringer Hitze garen. Danach könnt ihr die Suppe nach Belieben mit Senf, Salz und Pfeffer würzen.

Linsensuppe vegetarisch vegan

Platz für eigene Rezepte

Die Suppe und viele andere Rezepte trag ich übrigens sehr gerne in das Buch „Meine Rezepte“* ein. Darin ist Platz für knapp 180 Rezepte. Damit ihr sie schnell wiederfindet, hat das Buch ein Inhaltsverzeichnis, das ihr entsprechend ausfüllen könnt. Außerdem steht auf jeder Seite das Zitat einer berühmten Persönlichkeit oder ein Sprichwort zum Thema Essen.

Das Buch habe ich mir übrigens vor ein paar Jahren mal zum Geburtstag (oder war es Weihnachten?) gewünscht und freue mich, meine eigenen Ideen darin festhalten zu können, so wie die Linsensuppe.

Was ist euer Lieblingsessen im Herbst?

 

*Dies ist ein Affiliate-Link. Wenn ihr darüber etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Euch kostet das keinen Cent extra.

Das zweite Kindergartenjahr: Schon wieder eingewöhnen?

Hier könnt ihr euch den Artikel anhören:
Das erste Kindergartenjahr haben wir vor wenigen Wochen erfolgreich hinter uns gebracht. Von der Eingewöhnung bis zum letzten Tag lief es im Großen und Ganzen immer rund. Der Nachwuchs ging gerne in seine U3-Gruppe. Vor wenigen Tagen sind wir in der neuen Ü3-Gruppe in das zweite Kindergartenjahr gestartet. Was mir vor Beginn aber niemand verraten hat, ist, dass das nicht zwingend auch rund läuft.

„Das zweite Kindergartenjahr: Schon wieder eingewöhnen?“ weiterlesen

Mediennutzung als Mama: Zeitgeber oder Zeiträuber?

Hier könnt ihr euch den Artikel anhören:

Unter dem Titel „Digitalisierung und Medienkompetenz – wie medienkompetent bin ich? | #medienkompetent“ laden die Veranstalter der Bloggerkonferenz #denkst aktuell zur Blogparade ein. Ein Thema, das mich schon lange beschäftigt und zu dem ich gerne meine Ansichten teilen will.

Mediennutzung als Mama #medienkompetent

Es ist der Begleiter, ohne den ich nicht mehr leben kann und auch gar nicht will: mein Smartphone. Nicht weil ich süchtig danach bin oder Angst habe, etwas zu verpassen, wenn ich es nicht bei mir habe. Nein, weil es mir unglaublich tolle, neue Möglichkeiten eröffnet hat.

Natürlich gibt es Gutes selten ohne die Schattenseiten. Aber genau diese Schattenseiten nicht die Überhand gewinnen zu lassen, das ist heutzutage, im Zeitalter der Digitalisierung, die große Kunst.

Technischer Fortschritt ist oft Fluch und Segen zugleich, nicht per se gut, aber auch nicht per se schlecht. Es kommt eben immer drauf an, was man draus machst!

Warum die Digitalisierung für mich ein Gewinn ist

In der Überschrift dieses Artikels habe ich die Frage „Zeitgeber oder Zeitfresser?“gestellt und diese auch ganz bewusst gewählt. Denn beide Begriffe charakterisieren das digitale Zeitalter für mich sehr treffend. 

 

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Zeitgeber

Digitale Medien schenken mir Zeit. In erster Linie, weil sie mir ermöglichen von zu Hause aus arbeiten zu können. Das ist ein Geschenk, denn so spare ich beispielsweise Wege zur Arbeit, kann mehr Zeit mit meinem Kind und meiner Familie  verbringen und bin unabhängiger in meiner sonstigen Zeiteinteilung.

Aber nicht nur in beruflicher Hinsicht ist die Mediennutzung für mich eine Möglichkeit der Zeitersparnis, denn was wir früher noch aufwändig recherchieren, telefonisch erfragen oder auf Landkarten ersuchen mussten, bekommen wir heute mittels weniger Klicks durch’s Internet geliefert. Und weil das so schnell geht, haben wir mehr Zeit für andere Dinge.

Auch wenn Multitasking eine Gerücht ist, so kann ich dennoch, dank des Smartphones, Dinge parallel erledigen, für die ich mir sonst extra hätte Zeit einräumen müssen. So höre ich Podcasts während ich putze, oder diktiere neue Textideen während ich gerade spazieren gehe.

Allerdings ist der Grat zwischen den digitalen Medien als Zeitgeber und Zeitfresser gleichzeitig auch sehr schmal.

Mediennutzung als Mama #medienkompetent
Unterwegs dank Podcasts weiterbilden.

Zeitfresser

Was ein großer Vorteil sein kann – alles schnell mal zwischendurch nachschauen zu können – kann uns auch in eine Abhängigkeit stürzen. So merke ich an mir selbst, dass ich oft einfach im Internet hängen bleibe, ohne es konkret zu wollen. Denn nicht selten gelangt man dort von einem zum nächsten Thema.

Außerdem kann ich doch, wo ich das Handy doch gerade sowieso in der Hand habe, auch mal schnell bei Instagram reinschauen, was es so Neues gibt. Genau in solchen Momenten gilt es, zu erkennen, wann es genug ist. Denn schließlich will ich meinem Kind keine permanente Mediennutzung vorleben, sondern eine sinnvolle und kontrollierte. 

Medienkompetent? Mehr als der Umgang mit dem Smartphone

Das Thema Medienkompetenz umfasst natürlich mehr als nur den Umgang mit Smartphone, Tablet und Co. Radio, TV und Zeitung mögen zwar hier und da etwas aus der Mode gekommen zu sein, haben aber nicht minder Einfluss auf unser Leben und das unserer Kinder. Auch hier halte ich es für wichtig und notwendig meinem Kind einen sinnvollen Umgang beizubringen. Sowohl was die Benutzung als auch die Bewertung mancher Inhalte angeht. Wobei ich mit Letzterem sicher noch ein wenig Zeit habe.

Da ich dem Nachwuchs in allen Lebenslagen als Vorbild diene und mein Verhalten von ihm nachgeahmt wird, was in der Natur der Sache liegt, liegt es an mir, ihm einen richtigen Umgang mit den Medien vorzuleben. Glücklicherweise gehöre ich zu den Menschen, die eher wenig fernsehen und wenn, dann nur am Abend. Auch das Radio läuft bei uns eher sporadisch. Aber das Smartphone ist eben immer dabei.

In Gegenwart meines Kindes, versuche ich deshalb nicht ständig darauf zu schauen, auch wenn das – zugegeben – manchmal gar nicht so leicht und die Versuchung groß ist. Manchmal lässt es sich aus beruflichen Gründen auch gar nicht vermeiden.

Das Interesse ist da

Dass der Nachwuchs mit seinen knapp drei Jahren bereits Interesse an Smartphone und Tablet zeigt und auch schon weiß, wie er an Fotos oder YouTube gelangt, finde ich in unserem Zeitalter nicht erstaunlich. Diese beiden Dinge erlaube ich ihm auch. Natürlich unter Aufsicht und in Maßen. Denn der Nachwuchs liebt es Fotos und Videos von sich und uns zu schauen, aber zwischendurch auch gerne mal eine Folge „Peppa Wutz“.

Das darf er auch, schon seit ein paar Monaten. Dabei variiert die Dauer. Empfohlen wird in seinem Alter maximal eine halbe Stunde Medienzeit pro Tag, meistens versuche ich das auch einzuhalten. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass er doppelt solange Peppa gucken durfte. Da will ich euch nichts vormachen. Manchmal brauche ich die Zeit einfach, um liegengebliebene Dinge zu erledigen.

Dennoch, und darauf lege ich großen Wert, ist bei uns Tablet schauen nicht an der Tagesordnung, insbesondere nicht während der Familienzeit und bei gutem Wetter. Da geht es raus. Momentan könnte ich euch noch nicht mal sagen, wann der Nachwuchs seine letzte Peppa-Wutz-Folge gesehen hat. Das muss echt schon eine Weile her sein.

Mediennutzung #medienkompetent
Gern gesehen: analoge Medien

Vor- und Nachteile der digitalen Medien

Natürlich lese ich mit dem Nachwuchs lieber ein Buch, als dass ich ihn Videos schauen lasse. Dennoch wächst er im Zeitalter der Digitalisierung auf. Er wird damit groß, was ein unglaublicher Vorteil sein kann. Schließlich genieße auch ich in erster Linie die Vorteile. Dazu gehören:

  • orts- und zeitunabhängies Arbeiten,
  • neue private und berufliche Kontakte dank Social Media,
  • schnellere Informationsbeschaffung,
  • nachhaltiger Konsum, da wir weniger Besitz brauchen, weil sich einfach vieles in unserem Smartphone befindet (E-Books, Hörbücher, Filme etc. ).Natürlich sind auch die Nachteile nicht von der Hand zu weisen:

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Urlaub mit Freunden und Kindern – Zeeland, wir kommen!

Hier könnt ihr euch den Artikel anhören:

Sieben Erwachsene, ein Kind und ein Kleinkind in einem Haus eine Woche an der holländischen Nordsee: Kann das gut gehen? Entweder ja oder nein. Wie es für uns als Familie mit Kleinkind war, sich auf so ein Urlaubsprojekt einzulassen, davon erzähle ich euch jetzt.

Urlaub mit Freunden und Kindern

Womit fängt ein Urlaub an? Genau, mit der Anreise. Die haben wir mit dem Auto hinter uns gebracht und ich sage mal so: „Sie war okay.“ Ich glaube, es war ein Vorteil, dass wir alle unabhängig voneinander angereist sind und auf der Fahrt somit eigenständig entscheiden konnten, wann wir pausieren wollen etc.

Am Zuhause auf Zeit angekommen, war der erste Eindruck positiv. Ein großes geräumiges Haus, geschmackvoll eingerichtet, mit schönem Außenbereich, gemütlichen Schlafzimmern und einem WC.

Ein WC? Ernsthaft?

Was ist denn da schief gelaufen? Irgendwie hatte das keiner von uns so richtig auf dem Schirm. Entweder haben wir die Information bei der Buchung einfach so hingenommen, ignoriert oder missverstanden. Das kann ja heiter werden.

Aber, es war, wie es war und um die Spannung nicht unnütz zu steigern, sag ich euch gleich: Es hat funktioniert. Natürlich wäre eine zweite Toilette sowie ein zweites Bad um ein vielfaches praktischer gewesen, aber es war wirklich selten ein Problem, dass es beides nur in einfacher Ausführung gab. Ich möchte nicht sagen, wir haben unsere Toilettengänge einander angepasst, aber, wir haben unsere Toilettengänge einander angepasst. 

Ansonsten war das Haus mit allem ausgestattet, was man so zum leben braucht. Mit Kind immer besonders praktisch: eine Waschmaschine. Da ich um deren Existenz wusste, anders als um die nur eine Toilette (!), habe ich entsprechend „wenig“ Kleidung eingepackt, schließlich kann ich ja waschen. Ein Waschgang und alles hat perfekt ausgereicht. 

Der Nachwuchs war übrigens von Anfang an begeistert von der neuen „Lebenssituation“. Erstens, weil er unsere Freunde echt mag (und sie ihn auch) und weil so ein Urlaub natürlich immer aufregend ist. Nicht zuletzt auch wegen der Nachbarskatzen, denen wir mehrmals am Tag über den Weg gelaufen sind und die uns sehr zu mögen schienen.



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Gerechte Aufgabenverteilung

Was ich mich vor dem Urlaub gefragt habe ist, wie wohl die Aufgabenverteilung aussehen wird, und ob so ein Urlaub wirklich entspannend werden kann. Denn so etwas wie einen Plan haben wir vor der Abreise nicht erstellt, stattdessen alles auf uns zukommen lassen. Entspannt fand ich schon mal, dass ich in der Woche nicht einmal kochen musste. Entweder, weil es jemand anderes aus der Gruppe übernommen hatte oder, weil wir Essen gegangen sind.

Heißt aber nicht, dass ich mich eine Woche lang komplett auf die faule Haut legen konnte, was im Übrigen auch gar nicht mein Plan war. Im Wechsel haben wir morgens beim Bäcker frische Brötchen geholt. Für das regelmäßige Staubsaugen, meine heimliche Putzleidenschaft, hab ich mich ohnehin sofort bereit erklärt. Hin und wieder hat sich ergeben, dass ich die Spülmaschine ein- und ausräume und hier und da mal etwas wegzuräumen war jetzt auch nicht der Rede wert.

Bevor ich euch aber weiter mit schnöden Hausarbeiten langweile, erzähle ich euch lieber von unseren Highlights.

Fietsen, Strand und Fritten

Das absolute Highlight für mich persönlich und auch den Nachwuchs war das Fietsen, wie es auf niederländisch so schön heißt. Wir haben uns zu Beginn des Urlaubs erst mal Fahrräder geliehen und waren so gut wie jeden Tag damit unterwegs. Der Nachwuchs bei mir auf dem Gepäckträger im Kindersitz. Im Gegensatz zu unserer Heimat ist es in Zeeland schön flach und angenehm zu fahren, weshalb ich diese Art der Fortbewegung sehr genossen habe.

Weil wir insgesamt sehr gutes Wetter hatten, bot sich das auch absolut an. So haben wir also den zwei Kilometer langen Weg zum Strand mit Fahrrädern zurückgelegt, genauso die morgendliche Fahrt zum Bäcker und diverse Ausflüge.

Anders als in anderen Urlauben, hab ich mich diesmal übrigens sehr wenig vorab über die Region, ihre Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten informiert. Denn dass uns mit Freunden, Strand und Fahrradfahren langweilig werden könnte, war sehr unwahrscheinlich. Darüber hinaus hat sich von ganz alleine genug an Freizeitaktivitäten ergeben, so haben wir ein Foodtruck-Festival besucht, eine Kirmes, eine Windmühle besichtigt, einen supertollen Spielplatz direkt vor unserer Haustür entdeckt und natürlich Fritten gegessen. Ja, auch das ist eine Freizeitaktivität.

Den einzigen Regentag haben wir zur Abwechslung mal indoor verbracht. Allerdings auch nicht ausschließlich im Haus, sondern beim Glow Golfen. Das Minigolfen im Schwarzlicht war ziemlich außergewöhnlich und für alle ein riesen Spaß.

Urlaub mit Freunden und Kindern
Wo ist die Linda?

Nur Friede, Freude, Eierkuchen?

Natürlich nicht! Hier und da gab es schon mal Interessenskonflikte und Diskussionspotenzial. Nicht zuletzt bei den allabendlichen Gesellschaftsspielrunden. Aber zum Glück waren alle beteiligten Erwachsenen, mich eingeschlossen, in der Lage die „Probleme“ innerhalb von maximal 24 Stunden aus der Welt zu schaffen.

Dass es zu solchen Situationen wie Streit, Genervtheit und schlechter Laune kommt, finde ich aber auch vollkommen normal und „gesund“ in einer so großen Gruppe. Wenn man einmal die Macken des Anderen kennt und mit ihnen konfrontiert wurde, kann eine Freundschaft daraus schließlich auch wachsen und ich glaube genau das ist bei uns allen passiert. (Ich hoffe ihr seht es genauso, liebe Mitreisende!)

Nochmal Urlaub mit Freunden und Kindern?

Das dürfte jetzt kein überraschendes Fazit werden, denn die Antwort lautet, erwartbar: Immer wieder. Dafür, dass keiner so richtig wusste, was ihn erwartet, hatten wir echt einen super Urlaub. Gut, die wichtigste Bedingung, das tolle Wetter, hat einiges dazu beigetragen.



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Mein ganz persönliches Fazit

Aufgewachsen an der niederländischen Grenze hab ich schon seit jeher eine Faible für unsere Nachbarn, sowohl landschaftlich als auch kulinarisch. Auch wenn meiner Figur eine Woche Hagelslag, Vla und Fritten nicht unbedingt gut getan haben, so hab ich doch jeden Bissen genossen. Außerdem bin ich so viel Fahrradgefahren wie wahrscheinlich die vergangenen drei Jahre nicht. Das muss Ausgleich genug gewesen sein. Aktuell spiele ich übrigens mit dem sehr konkreten Gedanken, mir für zu Hause auch wieder ein Fahrrad zuzulegen.

Abgesehen davon war es im Urlaub toll, dass der Nachwuchs ständig Leute um sich herum hatte, so konnte ich mich zwischendurch auch immer mal wieder zurückziehen, ein wenig lesen, Podcasts hören oder sogar Yoga machen.

Was am ersten Tag noch nicht sehr wahrscheinlich schien, war die Tatsache, dass wir irgendwann in diesem Urlaub mal ausschlafen konnten, also so richtig. Aber tatsächlich tat uns der Nachwuchs ab Tag drei den Gefallen. Statt um sieben Uhr (ja, für den ein oder anderen ist das schon ausschlafen), sind wir fortan nicht vor neun Uhr aufgewacht.  Das hatten wir natürlich auch den actionreichen Tagen, der weit nach hinten geschobenen Zu-Bett-geh-Zeit und den zahlreichen neuen Eindrücken zu verdanken. 

Alles in allem war so ein Urlaub mit Freunden und Kindern eine perfekte Abwechslung zu den üblichen Familienurlauben und ist auf jeden Fall eine Wiederholung wert. Da es entweder gut oder schlecht hätte laufen können, bin ich absolut froh darüber, dass wir dem Ganzen den Stempel „Gut“ aufdrücken konnten. Ich würde sogar noch ein „Sehr“ davor setzen und freue mich jetzt schon auf’s nächste Mal.

Ein Ehrenamt als Mama ausüben? So triffst du die richtige Wahl  

Hier könnt ihr euch den Artikel anhören:

In der Elternzeit kam bei mir irgendwann der Wunsch auf noch etwas anderes zu machen als nur Mutter sein. Ich habe es ein wenig vermisst, etwas außerhalb der eigenen vier Wände zu tun und zwar nur für mich. Klar, den Blog zu starten war schon etwas, was mir sehr gut getan und auch den Mama-Alltag etwas abwechslungsreicher gestaltet hat. Aber ich wollte auch etwas tun, was sich ein bisschen wie Arbeit anfühlt, ohne Arbeit zu sein. Da kam ich auf die Idee ein Ehrenamt auszuüben. Am Ende des Textes fasse ich euch meine Tipps für die Wahl eines passenden Ehrenamtes noch einmal kurz zusammen.

Ehrenamt als Mama ausüben

Warum ein Ehrenamt?

Ehrenamtliche Helfer kann es nicht genug geben. Mir war es sowieso schon immer lieber, etwas zu geben/spenden, was nicht mit Geld zu bezahlen ist. Klar, mag eine Geldspende an der ein oder anderen Stelle sinnvoll und nützlich sein, meine eigene „Womanpower“ anzubieten, aber auch. Außerdem vermittelt es mir selbst viel stärker ein Gefühl von „geholfen zu haben“.

Allerdings muss ich auch zugeben, dass nicht jedes Ehrenamt für mich in Frage gekommen wäre, was wahrscheinlich nur natürlich ist. Schließlich wählt ja auch nicht jeder denselben Job. Warum ich mich überhaupt für ein Ehrenamt entschieden habe? Weil ich es toll finde, Menschen mit dem, was ich gut kann, zu helfen. Außerdem macht es mir Spaß und leistet einen Beitrag für eine gut funktionierende Gesellschaft.



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Wie ich an mein Ehrenamt gelangt bin

Ich weiß nicht, wie es in anderen Städten aussieht, aber unsere Stadt hat eine zentrale Anlaufstelle, in der alle Ehrenämter der Stadt gelistet sind. Bei dieser zentralen Anlaufstelle im Internet ist es möglich, gezielt nach einer Zielgrupppe wie z. B. Kinder oder Flüchtlinge zu suchen. Aber auch nach einem passenden Handlungsfeld wie „Besuche und Begleitung“ oder „Fahrdienste“. Sollte es im jeweiligen Bereich „offene Stellen“ geben, sind sie dort vermerkt. 

Genauso bin ich zu meinem Ehrenamt gekommen. Mein Wunsch war es, mit dem zu helfen, was ich gut kann: Schreiben. Also suchte ich in der naheliegensten Kategorie „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ nach einem Verein oder einer Organisation, die meine Hilfe gebrauchen könnte. Und wie es der Zufalll so wollte, fand ich eine Schwangerschaftsberatungsstelle, die jemanden zur Unterstützung im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit suchte.

Als frischgebackene Mama, mein Sohn war zu der Zeit als ich in mein Ehrenamt einstieg etwas über ein Jahr alt, lag mir das Thema Schwangerschaft und Kinder natürlich sehr am Herzen.
Nach einem sehr netten Vorstellungsgespräch hatte ich mich dazu entschieden, dem Arbeitskreis, der die Beratungsstelle ehrenamtlich unterstützt, beizutreten.Ehrenamt als Mutter ausüben

Was sind meine Aufgaben?

Wir ehrenamtlichen Helferinnen treffen uns in Abständen von zwei bis drei Monaten, immer dann, wenn neue Aufgaben anstehen und umgesetzt werden wollen. Dass wir uns wirklich nur so selten treffen, kommt mit als Mutter sehr gelegen und war, zugegeben, auch ein wichtiges Entscheidungskriterium für mein Ehrenamt.

Natürlich könnte ich einer Tätigkeit auch einmal die Woche nachgehen, aber dann ist die Gefahr wesentlich größer, dass es neben Familie, Haushalt und Job schnell in Stress ausartet. Aus diesem Grund bin ich sehr froh, dass unsere Treffen so überschaubar sind, was nicht heißt, dass es damit erledigt ist. Denn bei diesen Treffen werden quasi nur die Aufgaben vergeben und der Status Quo besprochen. Meine eigentliche Arbeit beginnt danach. Das heißt, wenn ein Text zu einem bestimmten Thema verfasst werden soll, bespricht der Arbeitskreis das bei diesem Treffen und ich setze die Aufgabe im Anschluss in die Tat um.

Das Schöne ist, dass ich, wie in meinem Job, meiner Arbeit von zu Hause aus nachgehen kann und relativ frei in meiner Zeiteinteilung bin. Ich übe mein Ehrenamt also quasi dann aus, wenn es für mich am günstigsten ist.



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Meine Tipps für die Wahl eines passenden Ehrenamtes

Schau dich im Internet um

Zunächst einmal ist es sinnvoll sich zu informieren, welche Ehrenämter in deiner Nähe angeboten werden und ob etwas Passendes für dich dabei ist. Dazu gib einfach bei Google oder in eine andere Suchmaschine deiner Wahl „Ehrenamt“ und den Namen deines Wohnortes ein. Da werden dir sicher ein paar Anlaufstellen ausgespuckt, bei denen du dich erkundigen und deine Hilfe anbieten kannst. Vielleicht gibt es aber auch irgendwo einen Aushang oder Freunde können dir etwas vermitteln. Wege gibt es viele.

Bleib dir treu

Versuche nicht auf Biegen und Brechen irgendein Ehrenamt auszuüben, sondern wirklich nur in dem Bereich, der dir liegt. Wenn du nicht besonders gut in der Spendenakquise bist, ist eine Tätigkeit bei der du Menschen um Spenden bitten sollst, sicher nicht die richtige Wahl. Auch eine Mithilfe im Tierheim macht nur dann Sinn, wenn du dich mit deiner Aufgabe dort identifizieren kannst. Nur weil du Katzen oder Hunde magst, muss das noch lange nicht ausreichen.

Ehrenamt als Mama ausüben
Auch mit Schreiben kann ich helfen.

Nimm dir nicht zu viel vor

Du hast immer noch eine Familie, die an erster Stelle steht sowie den Haushalt, der erledigt werden will und einen Job. Nicht zu vergessen, Freunde, Verwandte und eigene Hobbies. Ein Ehrenamt sollte Spaß machen und keine zusätzliche Bürde sein. Kläre lieber vorab, wie oft deine Hilfe benötigt wird und sprich evtl. an, falls du das gewünschte Pensum in der Form nicht leisten kannst. So können beide Seiten entscheiden, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist oder nicht.

Erwarte nichts

Von einem Ehrenamt sollte man nichts erwarten. Wobei das eigentlich auch nicht stimmt. Du solltest darin schon eine gewisse Erfüllung und Bereicherung verspüren. Aber eben nicht, weil du dafür etwas Materielles bekommst, sondern weil du etwas geben kannst ohne dafür etwas zu erwarten. Mir persönlich ist es wichtig mit meinen Texten, Menschen zu erreichen und über die Arbeit der Schwangerschaftsberatungsstelle zu informieren. Denn es ist eine sehr wichtige Arbeit, die es verdient mehr Bekanntheit zu erlangen. Wenn ich die Mitarbeiterinnen, die ja eigentlich andere Aufgaben haben, mit meinen Texten entlasten kann, freut mich das sehr. Und mehr will ich auch gar nicht.

Menschen bei einer Sache zu helfen, weil sie mir leicht von der Hand geht, ist toll. Damit etwas zu erreichen noch toller. Eine Gesellschaft der Gemeinschaft zu fördern ist das Allertollste.

Übt ihr auch ein Ehrenamt aus oder habt schon einmal darüber nachgedacht? Erzählt mir in den Kommentaren gerne davon.

Kleider machen Laune oder: 3 Wohlfühl-Tipps für schlechte Tage

Anzeige | Man soll es bei diesem fantastischen Sommerwetter kaum glauben, aber es gibt so Tage, da möchte ich mich einfach nur einigeln. Das passiert vorzugsweise einmal im Monat. Ihr könnt euch denken wann. Da fühl ich mich nicht unbedingt wohl in meiner Haut, unförmig, pickelig und überhaupt gibt’s an allem was zu mäkeln und ich möchte mich für die Zeit am liebsten verkriechen. Aber genau das geht meistens so gar nicht. Deshalb kommen hier jetzt drei Wohlfühl-Tipps, mit deren Hilfe ich mich schnell besser fühle und auch wieder nach draußen traue.

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Gefüllte Champignons grillen – schnell und vegetarisch

Es gibt für mich im Sommer einfach nichts Besseres als zu grillen, zumindest essenstechnisch. Denn das Leben spielt sich doch ohnehin hauptsächlich draußen ab, da liegt es nur nahe, dass auch draußen gegessen wird. Im Moment stehen bei mir gegrillte gefüllte Champignons ganz hoch im Kurs. Und weil die so lecker sind, möchte ich das Rezept heute mit euch teilen. Wie alle meine Rezepte, ist auch das super schnell und einfach umzusetzen. 

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#9 Was mich an Instagram gerade nervt

Was mich an Instagram gerade nervt

Mach mal ’ne Pause

Manchmal muss man seinem Frust auch mal Luft machen, besonders dann, wenn man merkt, dass etwas einem nicht mehr gut tut. Aktuell geht es mir mit meinem diesesmamading-Instagram-Profil besser gesagt, meinem abonnierten Feed, so. Warum, habe ich mal wieder in einem spontanten Podcast zusammengefasst. Wie geht’s euch da?