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Aufgebraucht & nachhaltig ersetzt Teil 1 – In der Küche

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Aufgebraucht und nachhaltig ersetzt Teil 1

Anzeige durch Produktempfehlungen und Affiliate-Links | Früher habe ich leeren Verpackungen regelrecht entgegen gefiebert, denn das bedeutete: Endlich wieder im Drogeriemarkt oder sonst wo stöbern und neu kaufen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Denn wenn jetzt etwas aufgebraucht ist, bedeutet es oft: Danke, das war’s, das brauch ich mir nicht mehr nachkaufen. Minimalistischer und nachhaltiger wollen wir im Hause „diesesmamading“ leben und dazu gehört eben auch der Verzicht auf unnötige Dinge oder zumindest solche, die sich durch eine nachhaltige Alternative ersetzen lassen. Dazu wird es hier in Zukunft in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen die Serie „Aufgebraucht“ geben und weil sich im ersten Halbjahr 2019 bereits einige Dinge aus unserem Haushalt verabschieden durfte, beginne ich gleich mit dem ersten Beitrag „Aufgebraucht und nachhaltig ersetzt – In der Küche“.

Aufgebraucht und weg damit!

In einigen Blogartikeln habe ich mich bereits mit der Umstellung auf nachhaltigere Alternativen befasst. Zum Beispiel in Schön mit Minimalismus – 7 Tipps zum Aussortieren Deiner Kosmetik oder im Blogpost Plastikfrei im Badezimmer: Umstellung auf Zero Waste.

Aber es sind einige Dinge dazugekommen, die sich außerhalb des Badezimmers befinden und über die ich sehr froh bin, sie umgestellt zu haben. Denn mal ehrlich, wie viele Dinge besitzen wir aus reiner Gewohnheit, Bequemlichkeit oder weil uns einfach immer wieder irgendwo suggeriert wird, dass wir sie brauchen? Einige! Aber bei genauerem Hinsehen und Erproben habe ich festgestellt, dass wir getrost auf ein paar dieser vermeintlichen Must haves verzichten können.

Um dir hier einen besseren Überblick zu bieten, werde ich sie versuchen, so gut es geht, nach Kategorien zu ordnen. Und weil die meisten Dinge, nach dem Badezimmer, über das ich in den beiden genannten Blogartikeln ja schon berichtet habe, in der Küche weggefallen sind, fang ich im ersten Teil der Serie einfach mal damit an.

Aufgebraucht in der Küche

Neben den täglich aufgebrauchten Lebensmitteln, die ich mir wirklich gerne neu nachkaufe, gab es so ein paar Dinge, die es nicht mehr braucht. Dazu zählen unter anderem Geschirrspültabs.

Geschirrspülmaschinenpulver statt Tabs

Dass Pulver besser für die Spülmaschine ist, hat mir vor langer Zeit schon mal ein Fachmann verraten. Aus reiner Bequemlichkeit bin ich aber erst mal bei den Tabs geblieben. Denn im Vergleich zum Pulver gibt es die fast überall zu kaufen. Das Pulver finde ich dagegen fast ausschließlich nur in Drogeriemärkten oder Bioläden. 

Warum Pulver besser ist: Erstens weil die Spülmaschine die Dosierung so selbst übernehmen kann. Je nach Programm wählt sie aus, wie viel Klarspüler und Spülmaschinensalz sie zum Reinigen des Inhalts benötigt. In einem Tab ist die Menge vorgegeben. Was sogar zu einer Überdosierung führen kann, wenn man Klarspüler und Salz sowieso auffüllt. Das schlägt sich dann womöglich auch im Spülergebnis nieder. Außerdem sind Tabs am Ende teurer, da du sie eben nicht dosieren kannst wie Pulver. (Vgl. Artikel von Besteck-Eck)

Und natürlich fällt die einzelne Verpackung der Tabs in Plastik weg. Der nächste Schritt wäre sicher Geschirrspülpulver und Klarspüler selbst herzustellen. Aber ein Schritt nach dem anderen. Ein Rezept, das gar nicht so kompliziert klingt, habe ich immerhin schon bei smarticular gefunden.

Aufgebraucht
Ein verwaister Küchenrollenhalter

Küchenrolle

Sobald sie sich bislang dem Ende neigte, stand sie meist rechtzeitig auf meinem Einkaufszettel. Irgendwann hab ich es einfach mal gelassen, um zu sehen, was passiert, wenn keine Küchenrolle mehr da ist.

So verlockend es auch klingt – „Mit einem Wisch ist alles weg!“ – so gut lassen sich die Dinge, die da landen, wo sie nicht hingehören, auch mit anderen Utensilien wegwischen. Wiederverwendbare und waschbare Utensilien. Beim Ausmisten des Kinderkleiderschrankes bin ich auf eine wunderbare Alternative gestoßen: Mullwindeln oder auch Spucktücher. Die braucht der Nachwuchs seit geraumer Zeit schon nicht mehr und so habe ich sie einfach zweckentfremdet. Statt Küchenrolle werden Dinge jetzt eben mit Mullwindeln auf- und abgewischt.

Ganz oft, so hab ich es zumindest bei mir festgestellt, habe ich bisher zur Küchenrolle gegriffen, weil es ein klitzekleines bisschen weniger Aufwand bedeutete, als mal eben einen nassen Spüllappen zu holen und etwas aufzuwischen. Aber in dem Fall hab ich, und haben wir, die Bequemlichkeit besiegt. Mit der Folge, dass wir seit ca. vier Monaten ohne Küchenrolle leben.

Aufgebraucht
Macht mehr her als ein Plastikspender

Flüssigseife

Sowohl in der Küche als auch im Badezimmer verwende ich gerne Flüssigseife und mache das auch weiterhin. Allerdings mit dem großen Unterschied, dass ich sie nicht mehr fertig verpackt in Plastikspendern oder Nachfüllbeuteln kaufe, sondern selber mache.

Das ist so einfach und macht richtig Spaß. Auch dem Nachwuchs, denn er kann mir dabei wunderbar helfen. Um Flüssigseife selber zu machen, nimmst du dir einfach ein (unverpacktes) Lieblingsseifenstück deiner Wahl, raspelst ca. 50 g davon klein, erhitzt es in rund 250 ml Wasser bis es sich komplett aufgelöst hat. Manchmal kann es sein, dass du ein wenig mehr Wasser brauchst, das kommt zum einen auf die Größe deines Spenders an, aber auch ein bisschen auf die gewünschte Konsistenz. Da lohnt es sich, ein wenig auszuprobieren. Das perfekte Mischverhältnis habe ich auch noch nicht gefunden, aber es ist schon absolut in Ordnung so.

Und bevor ich den ersten Teil „Aufgebraucht“ abschließe, komme ich noch zu einer Sache, die ich zwar nicht in der Küche aufgebraucht habe, aber immerhin in der Waschküche. Welch wortwitziger Zufall. Es geht um unser …

Aufgebraucht Teil 1
Voll zufrieden mit dem Waschei

Waschmittel

Ja, wir waschen weiterhin ganz normal und nicht mit dem Waschbrett am Fluss, aber eben nicht mehr mit herkömmlichem Waschmittel. Stattdessen ist hier von ein paar Wochen das Ecoegg Wäscheei eingezogen. Und ich mag es. Aus diesen fünf Gründen:

  1. Es ist super einfach in der Anwendung. Das mit dem Hygiene-Granulat (laut Hersteller ohne aggressive Chemikalien) befüllte Ei kommt einfach mit in die Trommel für Wäschen bis max. 60 Grad. Nach der Wäsche trocknet es außerhalb der Maschine.
  2. Du sparst laut der Herstellerangabe bis zu 12 Plastikverpackungen. Reichen soll die Füllung für bis zu 144 Wäschen und muss dann nachgefüllt werden. 
  3. Die Wäsche wird sauber. Wohl einer der entscheidendsten Gründe. Sollte die Wäsche jedoch stark verschmutzt sein, ist eine Vorbehandlung durch beispielsweise Einweichen nötig.
  4. Die Wäsche riecht neutral. Was ich persönlich lieber mag als zu starken Waschmittelgeruch. Sollte sie aber doch mal stinken, könnte es möglicherweise an der Waschmaschine liegen, genauer gesagt, an dem Dreck, der sich schon mal im Gummi vorne an der Trommel verfängt. ⠀⠀⠀⠀⠀
  5. Du sparst Platz und machst nichts dreckig. Denn nirgendwo steht mehr Waschmittel, Weichspüler oder ähnliches rum, das beim Dosieren mal daneben geht.⠀⠀
Aufgebraucht und nachhaltig ersetzt Teil 1

Ich hoffe, dass all diese Vorteile auch weiterhin bestehen bleiben, aber ich bin guter Dinge. Damit beende ich jetzt auch Teil 1 der Aufgebraucht-Serie.

Verrate mir doch gerne, was du in diesem Jahr schon aufgebraucht und gegebenenfalls durch nachhaltige Alternativen ersetzt hast!

 

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