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Blog, Blogger, am Bloggendsten – die #meetthebloggerde19-Challenge

Bereits zum zweiten Mal habe ich in diesem Jahr an der #meetthebloggerde19-Challenge von Anne Häusler auf Instagram teilgenommen und es hat mal wieder großen Spaß gemacht. 14 Tage lang gab es jeden Tag ein anderes Motto: Ziel der Challenge war es, sich vorzustellen, andere Blogger kennenzulernen und sich zu vernetzten. Weil dabei wieder einmal ganz schön viele Facts über mich zusammengekommen sind, möchte ich sie auch gerne hier auf dem Blog mit dir teilen. Aus Zeitgründen habe ich die Challenge übrigens zwei Tage vorher abgebrochen, aber hier hole ich die letzten zwei Postings jetzt nach. Viel Spaß beim Lesen!

Du

„Du“ ist das erste Motto der #meetthebloggerde19 Challenge. Ihr habt die Möglichkeit, ein bisschen mehr über mich zu erfahren, und ich werde sicher auch die ein oder anderen interessanten Bloggerkolleg*innen kennenlernen. Schon im vergangenen Jahr hat mir die Challenge großen Spaß gemacht, und was Spaß macht, sollte man doch fortsetzen, oder?
Spaß macht mir seit inzwischen fast zwei Jahren, auf meinem Mamablog zu schreiben. Dort berichte ich inzwischen verstärkt über unseren Weg zu einem nachhaltigen und minimalistischen Familienleben. Mit dem bewussten Blick auf unsere Umwelt und die wesentlichen Dinge des Lebens geht für mich auch das Thema Selbstliebe einher, deshalb stehen die Themen Selbstliebe, Nachhaltigkeit und Minimalismus für mich aktuell im Fokus. Denn wir haben nur dieses eine Leben und diese eine Welt. Also sei gut zu dir und ihr!
Trotzdem gehe ich diese Themen ziemlich entspannt und undogmatisch an, anders bringt es nichts und anders tue ich weder mir, noch der Umwelt damit etwas Gutes. Denn wenn etwas bei mir fehl am Platz ist, dann sind es Verbissenheit, Perfektion und Vorurteile. Jeder ist wie er ist und tut was er kann. Neue Ideen und Anregungen können dabei inspirieren. Das lasse ich mich gerne und freue mich, wenn du ein wenig Inspiration von mir mitnehmen kannst.

Wie ich gelernt habe …

... zu vertrauen, dass alles zu seiner Zeit geschieht. Wie vieles im Leben, ist alles ein Prozess. Nichts kommt oder entsteht von heute auf morgen, auch wenn einem das – meinem Gefühl nach – durch Social Media ständig suggeriert wird. Aber dem ist nicht so. Nicht umsonst heißt es wohl: Gut Ding will Weile haben. 
Das bedeutet für mich deshalb nicht, dazusitzen und Däumchen zu drehen. Aber in mich hineinzuhören, auf mein Gefühl, auf meinen Instinkt zu hören. Und zwar wirklich darauf zu hören, und mich nicht von äußeren Faktoren beeinflussen zu lassen. 
Beispielsweise bin ich Mutter geworden, ohne dass ich es geplant hätte. Es war eine Überraschung und ein Geschenk, das ich bekommen habe, ohne dass es auf meinem „Wunschzettel“ gestanden hätte. Aber gerade diese Geschenke, die man bekommt, ohne zu wissen, dass man sie haben will, sind doch die schönsten
Deshalb vertraue ich, auf mich, auf unseren Weg und darauf, dass ich merke, wann es für etwas an der Zeit ist. Dass mir die Beziehung zu mir selbst und der Verzicht auf unnötigen Ballast dabei hilft, steht außer Frage. Denn mit der Zeit habe ich auch gelernt, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und das ist das Wichtigste.
Bei der Arbeit

Mein Arbeitsplatz

Seit eineinhalb Jahren bin ich Freiberuflerin. Nach der Elternzeit habe ich mich selbstständig gemacht und arbeite seitdem als Bloggerin, Texterin und Redakteurin. Wenn ich nicht gerade auf Terminen bin, dann arbeite ich meistens von zu Hause aus und das kommt dem #lebenmitkind sehr entgegen. 
Ich bin froh, dass ich meine Zeit frei einteilen kann, mich vor niemandem rechtfertigen muss, wenn das Kind krank ist und ich spontan die Arbeit auf andere Orte verlegen kann, wenn mir danach ist.
Allerdings ist nicht alles eitel Sonnenschein als Selbstständige (Mama) und das muss auch mal gesagt werden. Während nämlich alle vom digitalen Nomadentum und ortsunabhängigen Arbeiten in Bali und sonst wo schwärmen, muss man auch echt schauen, wo man bleibt und das meine ich nicht örtlich gesehen. Denn Aufträge kommen nicht (immer) von alleine rein. Akquise ist ein A***, sorry, aber es gibt echt Schöneres. Mir würde es auch nicht besser gefallen, wenn ich sie von Bali aus betreiben würde. 
Trotzdem bin ich dankbar für das, was ich habe und wie es ist. Aber genau so, wie wahrscheinlich jeder andere Job, ist auch die Selbstständigkeit nicht 24/7 rosarot.

Frühling

Ist: Wenn du dem Regen und der Kälte trotzt und zur heutigen Hochzeit trotzdem, wie geplant, dein geblümtes Sommerkleid anziehst. Schal drüber geschmissen, gute Laune an und gut. Denn Frühling ist, was in deinem Kopf passiert.

Organisation

Um mich zu organisieren, brauche ich Klarheit. Diese Klarheit bekomme ich durch ein aufgeräumtes Zuhause und aufgeräumte Gedanken. Deshalb befasse ich mich auch sehr ausgiebig mit dem Thema Minimalismus. 
Ich brauche nicht viel, aber das, was ich habe, ist für mich eine Bereicherung. Zweckmäßiges macht mich glücklich. Unnötiges Chichi lenkt mich nur ab. Heißt nicht, dass ich deshalb jetzt automatisch total organisiert bin, sondern vielmehr, dass ich auch weiß, wann ich mal Fünfe gerade sein lassen kann.
Denn minimalistisch ist es, zu erkennen, dass man sich auch zu viel organisieren kann. Ein paar Freiräume für Unerwartetes und zum Durchatmen zu schaffen, sind immer eine gute Idee.

Zitat / Motto 

Es gibt Lebensphasen, da dominiert ein Motto stärker als das andere oder ein Zitat beschreibt / motiviert / leitet mich besonders gut. Das variiert. Aktuell ist es das Motto auf dem Bild, an das ich mich halten will. 
Denn so wenig ich das tun will, so oft vergleiche ich mich doch mit anderen. Ich dachte lange Zeit, dass ich es nicht mehr mache. Aber trotzdem war ich hier und da unzufrieden. Denn ich habe mich vielleicht in einigen Bereichen nicht mehr verglichen, dafür dann ganz unbemerkt in anderen. Allgemein hilft mir da wirklich dieses Motto am besten. Denn: Jeder ist anders, in jedem Bereich und was für jemand anderen funktioniert oder gut ist, muss es für mich noch lange nicht sein.
Also: Tschüss Vergleich! Auf Nimmerwiedersehen!

Die ungeschminkte Wahrheit …

… ist, dass ich, sobald ich von einer Sache begeistert bin, zur absolut überschwänglichen und neunnmalklugen Nervensäge mutieren. Egal, ob es um … Ich muss alle Vorteile und … herausposaunen. 
Nicht etwa, weil ich die anderen bekehren will, sondern vielmehr, weil ich will, dass sie dieselbe Begeisterung empfinden wie ich.
Das Schöne an Instagram ist, dass es dort immer irgendwen interessiert. Glück für mich und mein privates Umfeld, das so immerhin ein bisschen weniger unter meiner überschwänglichen Begeisterungsfähigkeit leiden muss. Also sei schon mal gespannt, auf meine Barfußschuherfahrungen, die ich bald mit dir teilen werde.

Traumprojekt

Das klingt jetzt wahrscheinlich übertrieben, aber mein ganzes Leben ist ein Traumprojekt. Nein, nicht, weil es immer so traumhaft schön ist. Es gibt genug bescheidene Phasen. Aber es ist insgesamt so, dass ich jeden Tag daran arbeite, meine Traumprojekte zu verwirklichen. Das sind mal Größere und mal Kleinere. So ist schon jeder Blogpost von mir ein Traumprojekt. 
Von meiner manchmal durchaus anstrengenden Begeisterungsüberschwänglichkeit habe ich ja schon erzählt. Aber so ist es, wenn mich etwas begeistert, setze ich es um. Nicht immer sofort, aber ich arbeite daran. Deshalb hab ich auch nicht dieses eine Traumprojekt. Denn Traumprojekte können auch solche sein, von denen ich heute noch gar nichts weiß.
Vieles ergibt sich einfach und deshalb träume ich auch nicht von Reichtum und Fame, sondern von bodenständigen Dingen, die sich dann verwirklichen, wenn die Zeit dafür reif ist. Das schließt Reichtum und Fame auf lange Sicht natürlich nicht aus.
An Tag 9 der Challenge war die Aufgabe der Challenge, meinen Tag in den Stories zu zeigen. Das geht hier leider nicht, deshalb geht es direkt weiter mit Tag 10.

Buchtipp

Ich könnte und würde dir am liebsten 1000 Buchtipps geben, aber heute passt einer aktuell besonders gut, denn es ist ganz frisch ein Artikel zur KonMari-Methode auf dem Blog erschienen. 
Ich habe vor Kurzem das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo gelesen und musste mich regelrecht zwingen, es zwischendurch mal aus der Hand zu legen. Selbst für einen seit jeher ordnungsliebenden Menschen wie mich war es augenöffnend. Deshalb kann ich es dir uneingeschränkt empfehlen, wenn du etwas mehr Ordnung und weniger Kram in dein Leben bringen willst. 

„Throwback“

Und die Frage, auf welche Zeitreise möchte ich dich heute im Rahmen der #meetthebloggerde19-Challenge mitnehmen?
Da ich aktuell bei meinen Eltern bin , sitze ich quasi an der Quelle der Throwbacks. Denn hier steht noch meine Sammlung selbst geschossener, analoger Fotos und Jugenderinnerungen rum. Natürlich verpackt in einem Schuhkarton. Die Auswahl ist also riesig, aber ich habe mich für dieses eine Bild entschieden. 
Das war an meinem Abiball. Irgendwie war ich nie allein auf einem Abiballfoto, deshalb hab ich eins gewählt, wo ich nur meinen damaligen Freund „verstecken“ muss.
Aber zum Thema: Diese Zeit war für mich eine besondere Umbruchzeit. Es hat sich damals so viel verändert und nie hätte ich damals geahnt, was mich alles noch erwartet. Denn ich hatte zu der Zeit ehrlich gesagt überhaupt keinen Plan. 
So ziemlich alles in meinem Leben hat sich irgendwie ergeben, oder eben auch nicht:
  • Ich hatte nie vor zu studieren, hab’s aber getan und zu keiner Zeit bereut.
  • Ich hatte auch nie geplant, beim Radio zu arbeiten und bin da so reingerutscht.
  • Mich selbstständig zu machen, war vielleicht eine Idee, aber kein Plan.
  • Auch den Traum von Mann, Kind und Eigenheim hatte ich nicht so sehr wie manch anderer, bin aber überaus glücklich darüber, dass ich genau das jetzt habe.
Alles in allem habe ich nie groß an etwas festgehalten oder besonders auf etwas hingearbeitet, denn ich war mir immer sicher, dass alles, was passiert seinen Grund und seine Zeit hat. Damals wusste ich das zwar noch nicht und wäre sicher dankbar für die Info gewesen, aber es war auch ganz schön all diese Erfahrungen zu sammeln. 

Selbstliebe

Zu dem Thema gibt’s heute gleich nochmal ein #throwback.
Ich mit 18
Lange Zeit habe ich mich nur über mein Aussehen und Gewicht definiert und gleichzeitig immer damit gehadert.
Gestern habe ich beim Fotos durchschauen mal wieder bemerkt, wie viel wertvolle Lebenszeit und Selbstvertrauen ich mir selbst damit gestohlen habe.
Tatsächlich habe selbst zu der Zeit, mit 18 / 19, als ich locker 15 bis 20 kg weniger wog als jetzt noch abnehmen wollen. Weil ich dachte, dass man mich dann mehr liebt, selbst die Menschen, die es sowieso schon taten. Zu der Zeit war mir das Wort Selbstliebe zwar nicht fremd, aber definitiv die Bedeutung dessen. 
Diese Bedeutung und ihre immense Wichtigkeit für mein weiteres Leben und Wohlbefinden erschloss sich mir erst gute zehn Jahre später. Ab da war es ein Prozess, der noch mal einige Zeit dauerte bis ich die Sache mit der Selbstliebe, Selbstakzeptanz und meinem Selbstbewusstsein wirklich verinnerlichte. 
Auch heute gibt es noch Tage, an denen ich 18 bin und Empfindungen hochkommen, die ich damals hatte. Aber sie haben längst nicht mehr diese Bedeutung wie damals. Ich nehme sie wahr, hinterfrage sie kritisch und komme meistens zu der wahren Ursache dessen, warum ich gerade wieder mit mir hadere. 
Ich bin unglaublich dankbar, an dem Punkt zu sein, an dem ich bin. Auf dem Bild eine schlanke 18-jährige junge Frau zu sehen, aber gleichzeitig jetzt in meinem Spiegelbild eine doppelt so alte Frau zu sehen, die sich nicht als schlank, dick, hübsch oder hässlich bezeichnen muss, sondern einfach nur „Ich“ ist. Mal mit guten und mal mit weniger guten Empfindungen, aber immer sie selbst mit dem Ziel, sich wohlzufühlen in ihrer Haut und mit ihren Gedanken. 

Bloggende Freunde 

Das schwierigste Thema für mich und zwar aus einem ganz bestimmten Grund: Denn dass ich jemanden als Freund bezeichne, ist eine Sache, die ihre Zeit braucht. Die meisten meiner Facebookfreunde sind zum Beispiel gar keine. Bekanntschaften klingt so unpersönlich und distanziert trifft aber manchmal zu. Viele sind Gefährten und Verbündete, manche (Ex-)Kollegen, berufliche Kontakte oder einfach nur Relikte aus alten Zeiten.
Um zum Punkt zu kommen: bloggende Freunde hab ich keine, aber viele großartige bloggende Weggefährten, die durchaus das Zeug zu Freunden haben.

Top Tipps

Mein Top Tipp ist der, immer seine Prioritäten im Blick zu haben. So habe ich diese Challenge beispielsweise auch zwei Tage früher beendet, weil mir einfach zu viel dazwischen kam.
So motiviert und voller Freude ich die #meetthebloggerde19 Challenge begonnen habe, so plötzlich und abrupt endete sie.  Es gab eine Zeit, da hätte ich mich gestresst, um bloß noch pünktlich einen Post zur Challenge rauszuhauen. Ja, manch einer produziert so was sogar vor, um jeden Tag präsent zu sein. Aber beides widerspricht meiner Vorstellung von dem, was ich auf Instagram tue und wofür ich die App nutzen will.
Instagram ist in erster Linie ein Hobby. Genauso wie ich es auch leider nicht jeden Tag schaffe, Yoga zu machen, zu meditieren oder Laufen zu gehen (Haha, da muss ich einmal laut lachen, denn das ist wochenlang her!), genauso wenig schaffe ich es, oder will ich manchmal auf Instagram posten oder lesen. Denn manchmal haben andere Dinge Vorrang. 
Aktuell ist es die Arbeit. Und weil die gerade viel Zeit beansprucht, geht der Rest meiner Zeit nicht für solche Dinge wie Instagram drauf, sondern kommt meiner Familie zugute. Denn das ist wichtiger als jedes Herzchen für ein Bild. Trotzdem freu ich mich natürlich darüber!
An dieser Stelle ein großes „Danke schön!“ an alle, die über die Challenge zu mir gefunden haben. Es war mir auch 2019 eine wahre Freude.

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