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Von Kindern lernen – Ein Stück zum Glück

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Stück zum Glück

Anzeige | Dass ich als Mama die Welt noch einmal durch Kinderaugen erleben darf, ist ein großes Geschenk. So oft bringt mich mein Sohn zum Lachen und Staunen. Mir eröffnet sich durch ihn auf vieles eine neue Sicht auf die Dinge und ich finde zurück zu dem, was mir manchmal fast abhanden kommt: den unvoreingenommenen Blick von außen. Kinder stecken nichts und niemanden in Schubladen, sie bewerten nicht mit gut oder schlecht und sie machen keine Unterschiede zwischen Hautfarbe und körperlichen Einschränkungen.

Kinder lehren uns Achtsamkeit

Kinder nehmen wahr, aber bewerten nicht. Das ist ein sehr achtsamer Umgang mit der Welt. Denn im Laufe der Jahre lernen wir zu bewerten und zu kategorisieren, nicht selten ziehen wir daraus die falschen Schlüsse oder entwickeln Vorurteile. Für meinen Sohn wünsche ich mir, dass er diese Unvoreingenommenheit beibehält und dabei kann ich ihn als Mutter unterstützen. Indem ich von ihm lerne und offen dafür bin, wie er die Welt mit seinen Kinderaugen sieht.

Erst neulich hatten wir eine lustige Begebenheit, in der mir das einmal mehr bewusst wurde. Der Nachwuchs war mit dem Papa beim Fußball und wollte dort eine Pommes an der Imbissbude essen. Aber: „Der Pommesladen hatte zu!“ teilte er mir mit, als sie wieder zu Hause waren. „Saftladen!“ meinte ich scherzhaft. „Nein, Pommesladen“, korrigierte mich der Nachwuchs. Recht hat er! Denn nur, weil er mal geschlossen ist, ist es ja noch lange kein Saftladen, auch wenn sich der Dreijährige der Bedeutung der Bezeichnung noch nicht bewusst ist. Aber mir wurde einmal mehr klar, dass ich bewertet hatte, was der Nachwuchs lediglich beobachtet hatte.

Situationen wie diese zeigen, dass wir – auch wenn es scherzhaft gemeint war – im Alltag viel zu oft Urteile fällen. Wahrzunehmen, ohne zu bewerten hilft uns, den Blick auf das Wesentliche zu richten. Üben lässt sich das zu jeder Gelegenheit, beim Warten an der roten Ampel, in der Schlange vor der Supermarktkasse oder beim Arzt. Dann beobachte ich und beschreibe in Gedanken, was ich sehe, ohne es zu bewerten. Dabei entdecke ich oft ganz neue Dinge und werde mir einmal mehr bewusst, wie verschieden wir Menschen sind.

Verschieden und doch gleich

Gerade wenn es um den Bereich der Inklusion geht, ist es normal, verschieden zu sein. Trotzdem braucht dieser Bereich eine besondere Aufmerksamkeit, denn um das Leben für Menschen mit Behinderung leichter zu gestalten, fehlt als an manchen Ecken und Kanten. Treppen, die für mich kein Problem darstellen, können mit einem Rollstuhl zu einer unüberwindbaren Hürde werden. Dass es gerade Kindern an einer Sache ganz besonders fehlt, das zeigt Dir dieser rührende Film.

 

Mach mit und schenke ein „Stück zum Glück“

Mir war die Problematik tatsächlich gar nicht bewusst, bis ich den Film „Ziemlich unzertrennlich“ gesehen habe. Aber so ist es doch meistens, wenn wir nicht selbst betroffen sind. Dass im Rahmen der Initiative „Stück zum Glück“ inklusive Spielplätze gebaut werden, finde ich toll und unterstützenswert. Die Initiatoren von Aktion Mensch, REWE und P&G Deutschland konnten bereits sieben dieser Spielplätze verwirklichen, 13 weitere befinden sich in Planung.

Auch Du kannst die Aktion unterstützen: Für jeden Kauf eines Procter & Gamble Produktes bei REWE geht 0,01 Euro an das Projekt. Sie läuft so lange, bis das Spendenziel von 1 Million Euro erreicht ist. Aktuell sind rund 380.000 Euro zusammen gekommen und ich hoffe, es werden noch mehr. Damit Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen können. 

Stück zum Glück Spielplatz
Spielplätze sind toll, aber sie sollten für alle sein.

Kindern zu ermöglichen, ohne Einschränkungen durch’s Leben zu gehen, wünschen sich wohl alle Eltern. Wenn inklusive Spielplätze dazu beitragen können, ist das fantastisch. Kinder zeigen uns zwar, was Achtsamkeit bedeutet, aber wir sind verpflichtet, auf sie und ihre Bedürfnisse achtzugeben. 

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