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7 Tipps, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden

Lebensmittelverschwendung vermeiden 1

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Fleisch? Ess ich nicht. Plastik? Versuche ich bereits zu vermeiden. Unnötige Einkäufe? Sind in meinem immer minimalistischer werdenden Lebensstil sowieso nicht vorgesehen. Seit Aschermittwoch läuft sie nun, die Fastenzeit. Für jemanden, der ohnehin schon versucht auf vieles Überflüssige zu verzichten, war es gar nicht so leicht, eine neue Fastenintention zu finden. Trotzdem bin ich fündig geworden und von der Idee der Deutschen Umwelthilfe absolut begeistert. Deshalb heißt mein Motto bis zum 20. April – und im Idealfall darüber hinaus – Verschwendungsfasten. Das heißt, ich versuche so wenig Lebensmittel wie möglich zu verschwenden. Denn das ist eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt. Mit Kind tatsächlich nicht immer so einfach, aber auf jeden Fall einen Versuch wert.

Weniger Lebensmittel verschwenden

Ich faste nicht aus rein egoistischen Gründen, sondern auch um der Umwelt etwas Gutes zu tun, Gewohnheiten zu hinterfragen und bewusster zu leben. Gerade das Thema Lebensmittelverschwendung ist ein sehr wichtiges. Denn jährlich landen in Deutschland rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Dabei wären sie zu einem Großteil noch genießbar.

In der Fastenzeit hoffe ich, dagegen ein Zeichen setzen zu können. Für mich, meine Familie und die Umwelt. Wer sich dafür interessiert und mehr erfahren möchte, findet bei der Deutschen Umwelthilfe weitere Infos zur Aktion. Auch wenn die Fastenzeit bereits begonnen hat, lohnt es sich noch einzusteigen.

Lebensmittelverschwendung vermeiden, aber wie?

In erster Linie will ich versuchen, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, in dem ich nur so viel einkaufe, wie auch wirklich gegessen wird. Deshalb sieht es, zugegeben, in unserem Kühlschrank meistens auch etwas leerer aus, aber so weiß ich zumindest, dass ich nichts wegschmeißen muss.

Außerdem ist es immer hilfreich einen Essensplan für die Woche zu erstellen und dann, entsprechend des Plans, mit einem Einkaufszettel loszuziehen. Bei uns hat jeder Tag in der Woche ein bestimmtes Motto, weshalb die Essensplanerstellung ziemlich schnell erledigt ist.

Richtig Einkaufen

Beim Einkaufen achte ich dann darauf, Lebensmittel zu kaufen, die bald ablaufen. Zumindest, wenn ich vorhabe, sie bald zu verbrauchen. Denn was ich kaufe, muss von den Geschäften nicht weggeschmissen werden. Meistens gibt es ja eigene kleine „Abteilungen“ im Kühlregal, wo die Lebensmittel liegen, die bald ablaufen. Das Schöne ist, häufig gibt es sie auch noch zu einem günstigeren Preis. Da mal nachzuschauen, lohnt sich also.

Selbst wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) näher rückt, sind viele Lebensmittel noch lange nach dem Ablaufdatum essbar. Bei der Verbraucherzentrale Hamburg findest Du eine hilfreiche Liste, was wie lange noch genießbar ist, an der Du Dich orientieren kannst. Denn, so sagt die Verbraucherzentrale:

„Ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht gleichzusetzen mit schlecht oder gesundheitsschädlich. Viele Lebensmittel können selbst dann noch wochen- oder sogar monatelang gegessen werden, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Wer seinen eigenen Sinnen vertraut, ist meistens gut beraten und muss keine Angst vor Lebensmittelinfektionen oder Gesundheitsgefahren haben.“

Was auch immer eine gute Idee ist, ist in regelmäßigen Abständen die heimischen Bestände zu kontrollieren. Gerade bei Dingen, die man selten braucht, wie Backzutaten zum Beispiel, ist es sinnvoll sich einen Überblick zu verschaffen. So kaufst Du zumindest vor dem nächsten Kuchen backen nicht ein neues und vielleicht sogar unnötiges Zehnerpack Backpulver ein. 

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Richtig Verwerten

Aus den Lebensmitteln, die Du dann zu Hause hast, kannst Du Dein Lieblingsessen zubereiten. Alles, was übrig bleibt, kann weiterverarbeitet oder eingefroren werden. Ideen, wie Du Essensreste weiterverwerten kannst, bekommst Du zum Beispiel in dem Buch Zero Waste Kitchen: Kochen statt wegwerfen – kreative Rezepte für Obst- und Gemüsereste* von Veronika Pichl.

Darin findest Du auch Tipps, wie Du Lebensmittel richtig lagerst, sodass sie länger frisch bleiben. So ist es zum Beispiel sinnvoll heimisches Obst und Gemüse kühl zu lagern, während es die exotischen Arten gerne wärmer mögen. Backwaren lagerst Du am besten trocken und dunkel. Leicht verderbliche Waren wie Fisch, Fleisch und Milchprodukte gehören in den Kühlschrank. Fleisch und Fisch auf die unterste Ebene, Milchprodukte ins mittlere Fach.

Keine Lebensmittel verschwenden mit Kind?

Gerade mit Kind ist es nicht leicht, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, denn bei Kindern sind die Augen oft größer als der Mund. Deshalb habe ich es uns angewöhnt, lieber mehrere kleinen Portionen aufzutischen als eine große von der dann die Hälfte liegen bleibt. Außerdem esse ich tendenziell immer etwas weniger, sodass im Notfall noch der Rest der Kinderportion reinpasst und ich nichts wegschmeißen muss.

Auch wenn der Nachwuchs mit seinen drei Jahren die Problematik noch nicht versteht – glücklicherweise, möchte ich sagen – so wünsche ich mir doch, dass er von klein auf lernt, Essen wertzuschätzen und entsprechend damit umzugehen. Grundsätzlich möchte ich, dass bei uns nichts verschwendet wird. Was nicht immer gelingt, aber mit Ausnahmen kann ich leben.  
Lebensmittelverschwendung vermeiden

7 Tipps, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden:

  1. Kaufe nur so viel ein, wie auch gegessen wird.
  2. Gehe mit Einkaufszettel und nach Essensplan einkaufen.
  3. Kaufe die Lebensmittel, die kurz vor dem Ablaufdatum sind, so rettest Du sie vor der Mülltonne.
  4. Nicht alles, was das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, muss sofort in den Müll wandern. Vertraue hier auf Deine Sinne!
  5. Aus Lebensmittelresten lassen sich neue Gerichte zaubern.
  6. Achte darauf, Lebensmittel richtig zu lagern, dann bleiben sie länger frisch.
  7. Kindern lieber mehrere kleine Portionen anbieten als eine große. Reste selbst essen. (Platz lassen! 😉 )

Von der Aktion Verschwendungsfasten 2019 erhoffe ich mir selbst noch viel mehr zu lernen, denn leider lässt es sich trotz der Regeln, die ich bereits beherzige nicht immer ganz vermeiden, Lebensmittel wegzuschmeißen. Aber ich denke, ich bin schon auf einem guten Weg und mache bereits einen Schritt in die richtige Richtung.

Auf Instagram werde ich Dir in regelmäßigen Abständen berichten, wie es läuft und sicher noch den ein oder anderen Tipp geben. Ich freue mich, wenn Du mir dort folgst und mich in meiner Fastenzeit 2019 begleitest.

Und jetzt verrate mir doch gerne in den Kommentaren, welchen Fastenvorsatz Du gefasst hast oder wie Du versuchst Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. 

 

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