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Schön mit Minimalismus – 7 Tipps zum Aussortieren Deiner Kosmetik

Minimalismus Kosmetik vegan

Anzeige | Der Frühling naht und damit auch die Zeit des Großreinemachens. Dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, so einen richtig großen Frühjahrsputz zu machen. Damit ich aber nicht alles auf einmal erledigen muss, gehe ich ihn Schritt für Schritt an. Da darf man auch schon mal im Februar damit beginnen. Wobei mich das Ausmistfieber ja schon länger gepackt hat. Nachdem ich bereits begonnen habe, mein Badezimmer auf plastikfreie Alternativen umzustellen, will ich jetzt grundsätzlich mehr Minimalismus in Kosmetik und Co. bringen. Denn, was ich an der ein oder anderen minimalistischen Stelle in der Wohnung gemerkt habe, ist, dass ich einfach viel weniger aufräumen muss. Und wer will das nicht? Denn weniger Aufräumen bedeutet mehr Zeit für mich.

Minimalismus im Badezimmer

Für mich gibt es nichts Nervigeres als beim Putzen, immer alles von A nach B zu räumen oder um alles Mögliche drum herum zu wischen. Deshalb liebe ich meinen neuen Minimalismus. Alles ist leichter zu reinigen, weil weniger rumsteht. Und, wenn weniger rumsteht, wird auch weniger dreckig. Außerdem sieht es immer ordentlich aus und alles hat seinen festen Platz. So finde ich das, was ich gerade benötige viel schneller und muss nie lange suchen. Das bedeutet eine doppelte Zeitersparnis, sowohl für’s Putzen als auch für’s Suchen.

Es gab mal eine Zeit, da besaß ich ziemlich viel Kosmetik. Ganz einfach, weil ich mich viel und regelmäßig geschminkt habe. Das hat in den vergangenen Jahren stark nachgelassen. Mittlerweile reichen mir ein gutes Pflegeprogramm und ein natürliches Tages-Make-up. Für besondere Anlässe darf es aber ruhig mal etwas mehr sein. Dafür brauche ich allerdings keine 20 verschiedenen Liedschattennuancen mehr zur Auswahl. Denn meine drei liebsten Farben haben sich in den vergangenen Jahren nicht geändert und gefallen mir auch heute noch am besten. Ähnlich wie bei der Kleidung, greife ich nämlich auch beim Make-up zu meinen Lieblingsfarben und dem, was mir am besten steht.

Außerdem spielt die Hautverträglichkeit eine wichtige Rolle. Darüber hinaus habe ich mir vorgenommen, in Zukunft noch stärker darauf zu achten, dass meine Kosmetik tierleidfrei ist. Vegane Kosmetik gibt es mittlerweile in großer Auswahl und muss nicht teuer sein. Dafür weiß ich aber, dass kein Tier für meine Creme oder meine Mascara leiden musste. Bei Shop Apotheke bekommst neben veganer Kosmetik auch wissenswerte Infos. Du erfährst unter anderem, woran Du vegane Kosmetik erkennst, was genau der Unterschied zwischen Naturkosmetik und veganer Kosmetik ist und worauf Du beim Kauf achten solltest. Wusstest Du zum Beispiel, dass die Bezeichnung „vegan“ in der EU nicht einheitlich ist? Die Veganblume der „The Vegan Society“ ist allerdings eine gute Hilfestellung für Deine Kaufentscheidung, wenn es darum geht, ob ein Produkt vegan ist oder nicht.

Minimalismus Kosmetik

Eine minimalistischere Kosmetik – wie geht das?

Ganz einfach, wenn Du die folgenden Punkte einmal für Dich durchgehst. Denn gerade im Bereich Kosmetik ist neben dem Bereich der Lebensmittel die Haltbarkeit von Produkten doch sehr begrenzt. Deshalb halte ich es auch für wenig sinnvoll, Kosmetik zu horten oder sich so viel anzuschaffen, dass es kaum möglich ist, sie im vorgegebenen Zeitraum aufzubrauchen. Ähnlich wie bei Lebensmitteln schmeiß ich hier zwar auch nicht alles direkt weg, was das Haltbarkeitsdatum überschritten hat, aber ich hinterfrage zumindest den Zustand des Produktes. Und damit komme ich zu meinen 7 Tipps, die Dir dabei helfen, Deine Kosmetik endlich auszusortieren.

7 Tipps zum Aussortieren Deiner Kosmetik

#1 Haltbarkeit

Alles, was, laut Haltbarkeitsdatum, schon lange abgelaufen ist oder einfach ewig nicht mehr benutzt wurde, kann weg. Dazu gehören zum Beispiel die Sonnencreme vom vorletzten Sommer, Augen-Make-up-Entferner, der nur alle paar Monate mal zum Einsatz kommt und ein altes Waschgel, das zwar einem neuen weichen musste, aber immer noch ein Dasein in Deinem Badezimmerschrank fristet.

Minimalismus Kosmetik
Noch haltbar?

#2 Test der Sinne

Hier zählt der erste Eindruck. Dazu sind Deine Sinne gefragt, denn für diesen Tipp solltest Du Deine Kosmetik einmal genau unter die Lupe nehmen. Kleine Merkmale zeigen Dir bereits, ob es sich lohnt, ein Produkt zu behalten oder nicht. Eindeutige Anzeichen, dass etwas besser aussortiert gehört, sind beispielsweise:

  • ranziger Lippenstiftgeruch,
  • zähflüssiger Nagellack,
  • verklumpte Mascara,
  • alt riechendes Parfum.

Wahrscheinlich auch eindeutige Anzeichen, dass Du die Sachen schon länger nicht mehr benutzt hast. Was machen sie also noch in Deinem Badezimmer? Klar bekommt man auch dickflüssigen Nagellack wieder flüssig und klumpige Mascara wieder weich. Aber ist das wirklich nötig? Oder hast Du Dich bislang einfach nur noch nicht von den Sachen verabschieden können? Falls ein Parfum übrigens noch gut riecht, Du es aber nicht mehr benutzt, freut sich vielleicht eine Freundin darüber.Minimalismus Kosmetik

#3 Hautverträglichkeit

Es sollte selbstverständlich sein, dass Du alles, was Du nicht verträgst und was nicht zu Deinem Hauttyp passt, aussortierst. Fällt nicht immer leicht, schließlich hat es Geld gekostet und gefällt Dir vielleicht noch, aber Deiner Haut tust Du damit definitiv einen großen Gefallen.

#4 Stilfrage

Das habe ich früher mal getragen? Bei manchen Farben habe ich mich bei meiner ersten großen Ausmistaktion wirklich gewundert. Aber oft waren solche Produkte wie Lidschatten dabei, die ich tatsächlich nur für einen einzigen Anlass zu einem bestimmten Outfit gekauft habe. Danach habe ich sie nie wieder angerührt. Also: Weg damit!

#5 Unnötige Vorräte

Keine Vorräte anzulegen, ist sehr wirkungsvoll, wenn Du mehr Platz in Deiner Kosmetik und Deinem Badezimmer haben möchtest. Ich habe noch nie großartig Vorräte an Shampoos, Duschgels oder Body Lotions angelegt. Mittlerweile benutze ich all das ja auch nicht mehr. Dafür Haarseife bzw. festes Shampoo, Seife und Körperöle. Meiner Meinung nach machen Vorräte nur dann Sinn, wenn es wirklich schwer ist, an gewisse Sachen ranzukommen oder Du ein echtes Schnäppchen machen konntest und Deine Lieblingsprodukte deshalb doppelt gekauft hast.Minimalismus Kosmetik

#6 Platz schaffen durch Alternativen

Statt Pflege- und Kosmetikprodukte immer parat zu haben, wäre es auch eine Idee beides frisch selbst zu machen. So mache ich beispielsweise regelmäßig ein Kaffeesatzpeeling. Dazu nehme ich einfach den Kaffeesatz des morgendlichen Kaffees, mische ihn mit meiner Seife und peele mich unter der Dusche damit. Oder Du mischst Dir alternativ ein Zucker-Öl-Peeling aus 1 EL Zucker mit 2 EL Olivenöl und reibst Dich damit ein.

#7 Ordnungshelfer

Wenn es um das Thema Ordnung im Badezimmer geht, dann helfen mir kleine Körbchen, in denen ich meine Kosmetik- und Pflegeutensilien verstaue. Lediglich das, was ich wirklich täglich benutze, stelle ich dekorativ ins Regal. Dekorativ lassen sich übrigens auch die Handtücher im Bad drapieren. Meistens eine Sache, von der man zu viel hat. Da lohnt sich das Aussortieren. Wenn Du bei Deiner Kosmetik doch ohnehin gerade dabei bist, warum nicht gleich bei den Handtüchern weitermachen?

Minimalismus Kosmetik
Gerollt sieht’s gleich viel ordentlicher aus.

Fazit

So ein aufgeräumtes Badezimmer und Kosmetikrepertoire hat viele Vorteile, allen voran Ordnung, optimal auf Deine Haut abgestimmte Pflege und zu Deinem Styling passende Kosmetik. Und damit das so bleibt, halte ich es, wie mit meinen Klamotten im Kleiderschrank: Es darf erst etwas Neues her, wenn etwas Altes aufgebraucht ist. Das funktioniert ganz gut. 

Die Sachen, die ich aussortiert habe, sind übrigens größtenteils aufgrund ihrer Konsistenz und Haltbarkeit im Müll gelandet. Das ist natürlich ärgerlich und schade, aber in Zukunft auch eine Motivation mehr, darüber nachzudenken, ob ich diesen Lippenstift in dieser Farbe jetzt unbedingt haben muss.

Und jetzt verrate mir doch gerne: Was ist aus Deinem Kosmetikrepertoire als Erstes rausgeflogen oder ersetzt worden?

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