Allgemeindieseslifestyledingdiesesmamading

Selbstliebe ist nicht gleich Selbstliebe

Hier kannst Du Dir den Artikel als Podcast anhören!

2019 ist da und mit dem neuen Jahr kommen die neuen Vorsätze. Grundsätzlich versuche ich meine Vorsätze zu jeder Zeit umzusetzen, nicht erst mit Beginn eines neuen Jahres. Vieles ergibt sich allerdings aus der Reflexion und dem Rückblick auf das vergangene Jahr, weshalb neue Vorsätze durchaus mit dem Jahreswechsel zusammenfallen. Das Jahr 2018 hat mich viel gelehrt und in vielen Dingen bestätigt. Es hat mir erneut meine Schwächen und Stärken vorgehalten und gezeigt, woran es sich lohnt zu arbeiten, aber auch welche Erfahrungen mich haben wachsen lassen. Eins meiner größten Themen der vergangenen Jahre war und ist das Thema Selbstliebe. Im Äußeren und im Inneren. Und darum soll es 2019 auch hier auf dem Blog verstärkt gehen.

Selbstliebe ist nicht gleich Selbstliebe

Ich weiß, dass manchen das Gerede über Selbstliebe schon zu viel wird, aber Selbstliebe ist nicht gleich Selbstliebe. Denn meistens, wenn es um das Thema geht, reden immer alle nur über die Figur. Aber Selbstliebe hat nicht nur etwas mit den eigenen Äußerlichkeiten zu tun. Denn wir sind mehr als das.

Selbstliebe bedeutet, Seiten an sich anzuerkennen, die man vielleicht nicht so gerne mag und an sich zu arbeiten. Beispielsweise daran, dass man ein Morgenmuffel ist oder sich zu sehr von dem Handeln anderer beeinflussen lässt oder eben nicht die Top-Hausfrau darstellt, die alles im Griff hat und einzig und allein in ihrer Mutterrolle aufgeht. Bis auf die Sache mit dem Morgenmuffel trifft das auf mich ganz gut zu. Und dazu stehe ich auch. 

Steh zu dir!

Manchmal tendiere ich noch dazu, mir einzureden, dass ich das doch jetzt nicht wirklich so sehen und sagen kann. Genauso habe ich mir lange Zeit eingeredet, dass es doch wohl nicht sein kann, bei einer Körpergröße von 1,63 m um die 70 Kilo zu wiegen. Mal drei Kilo mehr, mal drei Kilo weniger. Aber: Who cares? 

Am Ende doch nur ich! Unfassbar, dass es gut 30 Jahre gedauert hat, mein äußeres Ich lieben zu lernen und die Zahl auf der Waage Zahl sein zu lassen. Denn was sagt sie über mich aus? Was sagt es über mich aus, dass ich nicht das Top-Housewife bin? Was bedeutet es, dass ich mich trotz Kleinkind gerne selbst verwirklichen möchte?

Ein Zahl sagt mir nicht, wie wohl ich mich in meinem Körper fühle. Dass ich nicht zur Hausfrau des Jahres gekürt werde, bedeutet, dass meine Stärken schlicht und ergreifend woanders liegen. Und ich will mich nicht TROTZ Kind verwirklichen, sondern MIT Kind. Denn mein Kind lässt mich wachsen und hat mich bereits zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin.

Es braucht keine Diäten, Vorwürfe und schlechtes Gewissen, sondern einen Mindshift im Kopf. 2019 will ich meine Stärken noch mehr herausstellen und ihnen Raum geben, denn auch diese anzuerkennen und mir einzugestehen, in einer Sache wirklich gut zu sein, hat gedauert.  2019 will ich aber auch an meinen Schwächen arbeiten, besonders an denen, durch die ich mir noch selbst im Weg stehe. An all dem möchte ich Dich teilhaben lassen und motivieren, das auch zu tun.

Selbstliebe lernen Selbstliebe entwickeln 1

Wer entscheidet, ob ich mich lieben darf?

Tagtäglich lerne ich neue Seiten an mir kennen. Besonders mein Sohn hält mir diese Seiten wie einen Spiegel vor. Das sind sowohl Gute als auch weniger Gute. Unter Selbstliebe verstehe ich nicht, gegen mich zu kämpfen, sondern für mich. Egal, ob es die Kilos oder die Eigenschaften sind.

Sich selbst zu lieben heißt nicht, maßlos zu sein, weder beim Essen noch in Bezug auf meine Gefühle. Selbstliebe bedeutet für mich, mein eigenes Maß zu finden, dieses anzuerkennen und gegebenenfalls zu optimieren. Keinesfalls bedeutet es, sich irgendwelchen gesellschaftlichen Normen und Bildern zu unterwerfen. Denn ich entscheide, was ich an mir lieben darf, nicht andere. Ich entscheide auch, welchen Weg ich für mein Leben und das meiner Familie wähle, nicht andere. 

Genau diese Entscheidungen gestehe ich anderen Menschen zu. Wir sind alle keine Roboter, sondern Individuen, im Äußeren und im Inneren. Wir haben unterschiedliche körperliche Merkmale, Geschichten, Schicksale und Verantwortungen. Jeder von uns. Oft sehen wir aus dem Leben anderer nur Ausschnitte, wir kennen nicht die Hintergründe. Wir reimen sie uns höchstens zusammen und das ist nicht die Wirklichkeit, sondern ein Konstrukt, unser Konstrukt. 

Aber was wollen wir damit erreichen? Indem wir anderen Menschen etwas unterstellen, lieben wir uns nicht automatisch mehr.

Selbstliebe lernen Selbstliebe entwickeln

Der Schlüssel zum Glück

Ich bin fest davon überzeugt, das Selbstliebe der Schlüssel zum Glück ist. Denn je näher ich mir selbst bin, desto mehr bin ich im Reinen mit meiner Umwelt. Mir gelingt es so leichter: 

  • respektvoll mit mir und anderen Menschen umzugehen,
  • achtsam zu sein mit mir und meiner Umwelt,
  • Leichtigkeit in mein Leben zu bringen, indem ich mich nicht versuche zu ändern, um anderen zu gefallen, sondern höchstens um meiner selbst Willen. Den Menschen, denen das nicht passt, die brauche ich nicht in meinem Leben.

Das sind also meine Werte – Liebe, Respekt, Achtsamkeit und Leichtigkeit –  und diese will ich 2019 auf dem Blog noch stärker herausstellen. Denn sie gelten für alle Lebensbereiche.

Wie Du siehst, hat Selbstliebe hat nicht nur etwas mit den Dellen am Po zu tun, sondern auch damit, wie viel Zeit ich mir für meine Familie nehme, wie oft ich mir Zeit zum Durchatmen zugestehe, wie ich meine Pflichten auf angenehme Art und Weise erfülle und wie ich mit unserer Umwelt umgehe, um sie für die Zukunft zu einem lebenswerten Ort zu erhalten.

Erst wenn ich bei mir anfange, kann ich etwas bewegen und sei es nur, jemand anderem zu zeigen, dass es geht und ihm so Mut zu machen, es auch zu versuchen. Den ersten Schritt macht kein anderer für Dich, Du musst ihn machen! 

Ich bin schon dabei und ich freue mich, wenn Du mich 2019 auf meinem Weg begleitest!

PS: Kleine tägliche Selbstliebe-Inputs bekommst Du auf meinem Instagramkanal. Folge mir gerne dort!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu