PMS – So kommst Du besser durch „die Tage“

Anzeige | Nicht schon wieder! Es zieht und drückt im Unterbauch. Meine Laune? Frag nicht! Ein falsches Wort und ich geh an die Decke. Das kann nur eins bedeuten: Die Periode kündigt sich an. Leider kommt sie nie allein, sondern hat immer Reizbarkeit, schlechte Laune und Unterleibsschmerzen im Gepäck. Was lobe ich mir die Schwangerschaft als ich davon verschont geblieben war. In der Natur der Sache liegt aber nun mal, dass die Tage danach wiederkommen. Deshalb führt kein Weg daran vorbei, sich mit ihnen zu arrangieren. Alles, was sie angenehmer machen, ist mir mehr als willkommen. Und was das ist, erzähl ich Dir jetzt.

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PMS – Muss das sein?

Seit ich Mutter bin, scheint das Prämenstruelle Syndrom noch stärker zuzuschlagen als vorher. Früher konnte ich mich wenigstens noch zu Hause einschließen und mich in meiner PMS-Phase suhlen. Mit Familie und Kind ist das nicht mehr möglich. Außerdem will ich, trotz der unliebsamen Dauerbegleiter Übellaunigkeit, Reizbarkeit, Heißhunger und Unterleibsschmerzen, weiterhin am sozialen Leben teilhaben. Naja, muss wohl eher.

Das Gute ist, mittlerweile kenne ich meinen Körper fast in- und auswendig und weiß, was er mir sagen will. Meistens höre ich darauf. Manchmal lohnt es sich aber genauso, ihn zu überlisten. Deshalb lautet das Mittel Nummer Eins bei mieser Laune: Ablenkung. Weniger daran denken, was mich gerade quält, dafür mehr angenehme Dinge machen. Sich mit einer Freundin treffen zum Beispiel oder mit Familie und Kind etwas unternehmen. Sich hinzusetzen und ein spannendes Buch zu lesen, hilft aber auch und lenkt ab, wenn ich so gar nicht vor die Tür will.

Das Blödeste, was ich tun kann, ist, zu warten, dass es vorbeigeht. Das macht keinen Spaß! Also, noch weniger. Und außerdem wäre ich dann ziemlich lange ziemlich einsam. Denn das Prämenstruelle Syndrom setzt mit dem Eisprung ein und endet mit Beginn der Periode. Zwei Wochen ohne soziale Kontakte und Spaß am Leben? Nicht mit mir!

Wenn mich trotz aller Ablenkungsversuche die schlechte Laune überkommt, dann ziehe ich mich, wenn möglich, für eine Weile zurück. Meine Reizbarkeit will ich in solchen Momenten wirklich niemandem zumuten. Immerhin warne ich meine nähere Umgebung vor. So weiß sie wenigstens, was Sache ist.

Menstruationsbeschwerden, nein danke!

Während der Regel lautet mein Motto: Es ruhig angehen lassen. Deshalb mache ich nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Liegen und warm halten hilft am besten. Das geht mit der klassischen Wärmflasche und einem Körnerkissen. Aber auch mit dem Warme Tage“-Slip von Kaiserschlüpfer.

Er hat vorne eine kleine Tasche eingenäht, in die das mitgelieferte Wärmepad passt. Das wärmt genau dort, wo es nötig ist. Besonders praktisch ist, dass ich mich damit ganz normal bewegen kann und nichts verrutscht. Auch nachts, wenn ich schlafe, bleibt das Pad da, wo es hingehört. Es lässt sich innerhalb weniger Sekunden in der Mikrowelle aufwärmen.

Für unterwegs gibt’s ein Wärmepad to go dazu. Das lässt sich ganz ohne Hilfsmittel erwärmen. Vielleicht kennst Du diese Handwärmer für die Jackentasche. Genauso funktioniert das Pad auch. Der Slip hat mir die ersten Tage der Periode wesentlich angenehmer gestaltet. 

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Leider fühle ich mich, während ich meine Tage habe, oft dick und unförmig. Von der viel gepriesenen Bodypositivity und Selbstliebe keine Spur mehr. Da ist ganz hilfreich, dass der Slip auch einen leichten Shaping-Effekt besitzt.

Überhaupt ist die Wahl der Klamotten in der Zeit besonders wichtig. Ich trage, während ich meine Periode habe, am liebsten Leggings oder Kleider und Röcke mit Strumpfhosen. Da schneidet nichts ein, da drückt nichts und ich muss mich nicht auch noch wegen kneifender Hosen grämen.

Vom Essen hält mich das trotzdem nicht ab. Ich esse, wonach mir ist und was mir gut tut. Bei Getränken gilt in der Zeit für mich: weniger Kaffee, mehr Tees und kein Alkohol.

Es gab eine Zeit, da habe ich am ersten und für mich schmerzhaftesten Tag meiner Regel eine Schmerztabletten genommen, extra für Frauen während der Periode. Ich war nie ein großer Fan davon. Deshalb gab es die nur im Notfall. Inzwischen komme ich gut ohne aus. Denn ich weiß, richtig auf meinen Körper zu hören. Ihm Ruhe zu geben, wenn nötig. Ihn aber genauso aus der Reserve zu locken.

Nach der Ruhe kommt Bewegung

Sobald die Schmerzen etwas weniger werden, ist wieder mehr Bewegung drin. Weshalb ich keine Ausrede habe, weiterhin nörgelnd auf der Couch zu liegen. Das Leben geht schließlich weiter und das soll mein PMS-leidiger Schweinehund ruhig wissen. Kein Grund, ihn zu überfordern. Aber Grund genug, ihn ein bisschen zu ärgern.

Das funktioniert mit Yoga, wie zum Beispiel Yin Yoga, hervorragend. Der Vorteil: Es bringt den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht und das hilft bei Regelschmerzen. Allerdings sind nicht alle Yoga-Übungen während dieser Zeit geeignet. Welche gut helfen, verraten Dir Pinterest, Youtube, Google und Co., wenn Du zum Beispiel „Yoga während der Periode“ eingibst.
PMS - So kommst Du besser durch die Tage

Fast geschafft

Kennst Du diesen „Ich-hab-mich-dran-gewöhnt-und-damit-abgefunden“-Tag? Sobald der da ist, würde ich behaupten, geht es wieder bergauf mit mir. Nach ein paar Tagen sieht die Welt also schon wieder ganz anders aus. Und um das alles mal positiv zu sehen: Der Periode habe ich immerhin mein größtes Glück zu verdanken, mein Kind. 

Jetzt freue ich mich auf eure Tipps: Was macht ihr bei Schmerzen und schlechter Laune während der Periode?

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