Ich blogge, also bin ich

Zwei Wochen lang habe ich auf Instagram bei einer wirklich tollen Challenge mitgemacht, die #meetthebloggerde-Challenge von Anne Häusler. Jeder Tag stand unter einem anderen Motto und ich fand es unglaublich spannend über die einzelnen Aufgaben nachzudenken und einen Einblick zu geben in mein Bloggerleben zu geben. Da ich das auch hier gerne mit euch teilen möchte, habe ich mich entschlossen, meine Instagram-Postings der vergangenen 14 Tage in diesem Blogbeitrag zusammenzufassen.

ich blogge

Das bin ich

Ich bin Linda, 35 Jahre alt, Mutter eines zweieinhalbjährigen Sohnes, nicht verheiratet, aber mit Freund und Vater meines Kindes zusammenlebend. Seit knapp einem Jahr gibt es jetzt diesen Blog und neben meiner Familie ist er mein ganz großer Schatz, denn dieser Blog ist ein absolutes Herzstück von mir. Hier kann ich über alles schreiben, was mich bewegt und beschäftigt und was ich gerne an Erfahrungen und Ideen weitergeben möchte. Und das ist eine ganze Menge.

Seit ein paar Monaten arbeite ich außerdem als freiberufliche Texterin, was immer schon ein großer Wunsch von mir war, freiberuflich und von zu Hause die Arbeit machen zu können, die mir gefällt. Im vergangenen Jahr hab ich mich endlich getraut, das umzusetzen und ich bin mir selbst immer noch unendlich dankbar für diese Entscheidung.

Ansonsten bin ich ein sehr ordentlicher Mensch, im Kopf manchmal etwas chaotisch, mag es zu Laufen, liebe Yoga und sollte wieder viel öfter meditieren. Seit ich Mutter bin, hab ich noch ein paar weitere Leidenschaften für mich entdeckt, wie das Kreieren von DIYs, Backen und Kochen.

Wo blogge ich?

Ich blogge aus meiner Heimat NRW, meistens von meinem Schreibtisch in meinem Arbeitszimmer aus oder auch mal von der Couch, während der Mann Fußball schaut. Viele Ideen für den Blog entwickle und notiere ich mir unterwegs, schreibe Redaktionspläne oder entwerfe schon mal die Artikel.

Das geht wunderbar im Café und auch sehr gut mit Kind, das sich währenddessen in der Spieleecke austobt. Dazu ein Stück Rhabarberkuchen und einen leckeren Milchkaffee und das Ganze macht gleich doppelt Spaß.

Bloggerleben
Bloggen geht überall

Wie alles begann… 

Zum Bloggen kam ich bereits in der Schwangerschaft. Ich hatte damals relativ früh aufgehört zu arbeiten. Gründe dafür gab es zwei: Einer war definitiv, dass ich in der Schwangerschaft zu meinem Freund und Vater meines Sohnes ziehen wollte, wir führten nämlich eine Fernbeziehung. In Anbetracht der Tatsache, dass wir bald eine Familie werden, fand ich die 700 Kilometer, die uns bis dato trennten etwas viel.

Der zweite Grund war, dass ich sowieso schon gekündigt hatte, weil ich einen anderen Job in Aussicht hatte. Aufgrund des Umzugs und der Schwangerschaft habe ich den dann aber abgesagt.

Also verbrachte ich einige Zeit zu Hause und schwangerte so vor mich hin. Weil alle anderen arbeiten gingen und mir zwischendurch etwas langweilig wurde und ich zudem das kreative Schaffen einfach brauchte, startete ich meinen ersten Blog. Auch ein Mama-Blog. Allerdings konnte ich mich irgendwann nicht mehr so richtig damit identifizieren und wie es bei mir dann schon mal gerne der Fall ist, brauchte es einen Neuanfang.

Gestartet habe ich diesen vor fast einem Jahr mit diesesmamading und dieses Mama-Ding fühlt sich einfach rundum richtig an.

Zeit zu entspannen

Entspannen ist so wichtig. Ich brauche das oft und regelmäßig. Nicht immer ist das als Mutter möglich. Deshalb hab ich meine Entspannungsrituale entsprechend angepasst und wie ich das schaffe, darüber schreibe und spreche ich unter andrem hier auf dem Blog.

So richtig entspannen kann ich am besten beim Sport, Yoga, Meditieren, Lesen und Musik hören. Bei vielen anderen Dingen lasse ich mich zu oft und zu gerne vom Smartphone ablenken und das hat dann mit Entspannung leider nur noch bedingt etwas zu tun.

Klar sehe ich gerne nach was in der digitalen Welt so los ist, aber unter die Kategorie Entspannung fällt das nicht unbedingt. Denn entspannend sind für mich vor allem die Momente, in denen ich die Zeit vergessen kann. Und wenn es tatsächlich nur für fünf Minuten ist.

Bloggen
Draußen entspannen

Bücher, Blogs und Podcasts

Weil ich wirklich viele Favoriten in diesen Bereichen habe, gibt es nur ein Beispiel pro Kategorie. Sie alle inspirieren mich auch zu neuen Blogbeiträgen.

Buch: Das letzte Kind im Wald: Geben wir unseren Kindern die Natur zurück! (HERDER spektrum) (Affiliate Link) Das Buch von Richard Louv handelt von der fortschreitenden Naturentfremdung bei Kindern heutzutage. Super interessant und lehrreich. Außerdem gibt der Autor Tipps wie man dem entgegenwirken kann. Absolut lesenswert!

Blog: Kraftvoll Mama – Besonders spannend fand ich den Artikel über introvertierte Mütter

Podcast: Laura Malina Seiler höre ich schon lange und immer wieder gerne.

Darüber blogge ich

Ich bezeichne mich als Mamablogger und als Mama bloggt man ja wohl über das Leben als Mama, oder? Ja, allerdings bedeutet das Mama-Leben für mich mehr als „nur“ das Mama-Sein. Deshalb geht es hier auch darum wie ich mein Leben als Mama gestalte: wie ich es schaffe Sport zu machen, wie ich meine freiberufliche Tätigkeit organisiere, wie ich mir Me Time nehme, wie ich einen Ausgleich zu stressigen Phasen finde, wie ich meine Kreativität in Form von Do it yourself’s und Koch-/Backrezepten auslebe und und und. Ein bunter Mix und das mag ich! Denn das Mama-Leben hat viele Facetten.

Ohne … kann ich nicht leben

Definitiv kann ich nicht ohne mein Smartphone leben. Meine Umwelt nervt das manchmal ein wenig, aber darüber läuft einfach fast alles: Ich mache Fotos mit dem Handy, schreibe mir Notizen auf, nehme Spracherinnerungen auf, plane meine Termine, recherchiere etc. Ohne mein Handy könnte ich nicht so unabhängig arbeiten und auch wenn es manchmal eine kleine Last sein kann, immer und überall erreichbar zu sein, weiß ich die Vorzüge des Ganzen doch sehr zu schätzen.

Branding

Einen Wiedererkennungswert schaffen, Persönlichkeit zeigen, Ästhetik, Wohlfühlen: Sicher alles Dinge, die beim Branding meines Blogs eine Rolle spielen. Allerdings bedeutet Branding für mich persönlich auch, dass nicht alles zu festgefahren sein darf.

So gar nicht festgefahren ist zum Beispiel mein Instagram-Account. Ja, ich finde einheitliche Feeds schön, aber ich selbst schaffe es einfach nicht meinen Feed so zu gestalten.

Das auf Teufel komm raus zu wollen, wäre auch nicht ich. Mag sein, dass das weniger Menschen dazu animiert zu bleiben. Aber für mich steckt einfach mehr dahinter als eine perfekte optische Präsenz.

Hier geht es von Haus aus schon etwas einheitlicher zu. Es gibt Farben, Bilder und Schriftarten, die ich versuche einheitlich zu gestalten. Ein Logo wäre noch schön, aber bislang ist mir noch keine genial-fantastisch-alles-überragende Idee dazu gekommen und deshalb möchte ich auch nichts über’s Knie brechen.

Momentan fühle ich mich mit meinem Blog so wie er ist, sehr wohl, und wenn ihr das auch tut, ist doch alles tutti.

Ich blogge, also bin ich

Danke

Mein größter Dank gilt ohne Frage meiner kleinen Familie. Ohne sie wäre mein Leben nicht so schön wie es jetzt ist. Durch meinen Sohn habe ich völlig neue Welten (wieder-)entdeckt. Mein Mann steht einfach immer hinter mir, unterstützt mich in allen Lebenslagen und ist der beste Vater, den ich mir für mein Kind wünschen kann.

Sehr dankbar bin ich auch meinen Eltern, meiner Familie und meinen Freunden, die mich in meinem bisherigen Leben begleitet haben und weiter begleiten werden. Sie haben mein Leben zu dem gemacht haben, was es ist. Ihr seid die Besten!

Helfer

Beim Schreiben meines Blogs ist meine größte Hilfe der Austausch mit anderen Müttern, egal, ob in der realen oder der digitalen Welt. Schon damals beim Radio prägte mich der Satz: „Die Themen liegen auf der Straße.“ Und dem ist tatsächlich so. Alles, was mich inspiriert, umgibt mich, ich muss nur genau hinsehen oder -hören. Viele Inspirationen kommen mir außerdem beim Lesen. Denn oft stoße ich da auf Themen, die ich für mich „weiterspinnen“ kann. Auf das mir die Inspirationen niemals ausgehen.

Notizbücher und Listen

Davon kann ich nicht genug haben. Ich liebe schöne Notizbücher und Listen schreiben ist unglaublich hilfreich. Aber bitte nur sinnvolle Listen. Nicht diese To-do-Listen auf denen manche Punkte ewig sinnlos vor sich hindümpeln.

Obwohl ich so viele Notizbücher besitze, benutze ich jedoch immer öfter mein Smartphone. Die App Evernote hat mich total in ihren Bann gezogen. Sie ist super praktisch beim Schreiben von Blogbeiträgen. Die entstehen nämlich nicht selten unterwegs in Rohfassung am Smartphone.

Inspiration

Diese Challenge und ihre Menschen hat mich ebenso inspiriert wie die zahlreichen Erlebnisse im Alltag. Denn gerade alltägliche Dinge können unglaublich inspirierend sein, wenn man ihnen etwas mehr Beachtung schenkt und mal genauer hinschaut.

wieso weshalb warum ich blogge
Wünsch dir was!

Träume und Pläne

Welche Träume und Pläne habe ich? Mit dem Thema endete die #meetthebloggerde Challenge und damit die Antwort nicht den Rahmen sprengt, beziehe ich die Frage nur auf den Blog.

Ich träume davon mit meinem Blog jeden zu erreichen, für den die Themen dort interessant sind: Egal, ob er oder sie ein besseres Zeitmanagement wünscht und dazu Tipps auf meinem Blog findet oder Ideen für eine Mama-Auszeit sucht oder eine meiner DIY Idee ausprobieren möchte. Wenn das, was ich auf diesesmamading veröffentliche, irgendwem weiterhilft, unterhält oder inspiriert, macht mich das glücklich.

Geplant ist in Zukunft nicht nur einmal die Woche (freitags) einen neuen Blogpost oder Podcast zu veröffentlichen, sondern zwei Mal. Aktuell würde ich das noch nicht schaffen, schließlich braucht das Zeit. Aber unregelmäßig ein Blogpost neben dem festen Freitag ist sicher drin. Denn das ist es einfach, was mir momentan und wohl auch in Zukunft am meisten Spaß macht: das Bloggen. 

Danke an euch, dass ihr mich dabei begleitet! Und danke an Anne Haeusler für diese grandiose Challenge! Sie hat mir wirklich unglaublich viel Spaß gemacht. 

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