Ein Garten für alle – Buchrezension

Anzeige | Wenn es um das Thema Bücherliebe geht, steht mir der Nachwuchs mit seinen zweieinhalb Jahren in nichts nach. Sein Bücherschrank ist bereits ordentlich gefüllt und die Auswahl abwechslungsreich. Er liebt es in Büchern zu blättern und sich etwas vorlesen zu lassen. Und ich lese ihm gerne vor. Ganz neu, und wie ich finde sehr passend zur Jahreszeit, schmökern wir aktuell in dem Kinderbuch „Ein Garten für alle“ von Laura Bednarski.

Ein Garten für alle - Kinderbuchrezension


„Ein Garten für alle“

Das Buch hat schon allein wegen des schönen Covers meine Aufmerksamkeit erregt. Die Geschichte handelt von einem Bären, der liebevoll einen Garten anpflanzen will, aber immer wieder feststellen muss, dass die anderen Tiere ihm einen Strich durch die Rechnung machen: entweder futtern sie ihm die Pflanzensamen weg oder verwüsten alles.

Um das zu verhindern, legt sich der Bär eines Nachts auf die Lauer… und schläft ein. Am nächsten Morgen blüht ihm eine böse Überraschung: wieder haben sich die Tiere über den Garten des Bären her gemacht. Traurig tapst er davon. Das wollten die Tiere natürlich nicht und packen deshalb alle mit an, um gemeinsam mit dem Bären einen neuen, schönen Garten zu gestalten.

Ein Garten für alle Buchrezension
Es gibt viel zu entdecken

Unser Fazit

Gerade jetzt zum Frühling und bevorstehenden Sommer finde ich die Thematik des Buches perfekt. Es bietet eine schöne Gelegenheit, dem Nachwuchs erzählerisch das Gärtnern näher zu bringen und zu zeigen wie das Zusammenleben in einer Gemeinschaft funktioniert. Die Farben des Bilderbuches sind genauso frisch und lebendig wie der Frühling. Perfekt zum Lesen an einem schattigen Plätzchen im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. 

Mein Sohn mag es besonders die einzelnen Bilder zu erkunden und die zahlreichen Blumen und Waldbewohner zu entdecken. Mit viel Liebe zum Detail zeichnet Laura Bednarski die Bilder zur Geschichte rund um den Bären und lässt den Beobachter immer wieder Neues erspähen. Aber das geschieht auf eine ganz unaufdringliche Art. Denn Bücher, die mit Text oder Bildern überfrachtet sind mag ich nicht so gerne. Bei „Ein Garten für alle“ ist das nicht der Fall und deshalb gefällt mir das Buch für den Nachwuchs auch so gut. Es animiert dazu, eigene Geschichten zu den Bildern und Figuren zu ergänzen. 

Die Altersempfehlung für das Buch liegt zwar erst bei drei Jahren, aber ich finde, dass es schon ab zweieinhalb Jahren sehr gut zum Anschauen und Vorlesen geeignet ist. Die Geschichte ist, dem Alter entsprechend, kurz gehalten, und wird von den liebevollen, filigranen Zeichnungen schön getragen.

Die Autorin

Laura Bednarski wurde 1992 geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. An der Fachhochschule Münster studierte sie Design mit dem Schwerpunkt Illustration. Derzeit macht sie ihren Master an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg.

Mit der Bilderbuch-Idee zu „Ein Garten für alle“ nahm Laura Bednarski am Ravensburger Illustrations-Wettbewerb 2016 teil und setzte sich unter mehr als 300 Einsendungen durch. Schon in den Anfängen ihres Studiums entdeckte sie ihre Liebe zu Kinderbüchern. Diesem Bereich möchte die Illustratorin auch in Zukunft treu bleiben. Ein gute Idee, wie ich finde.

Vielen Dank an den Ravensburger Buchverlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Ein Garten für alle Buchrezension

Hier könnt ihr das Buch bestellen (Dies ist ein Affiliate Link. Wenn ihr darüber den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision, euch kostet das nichts extra.):

Ein Garten für alle

Bildrechte: Ravensburger Buchverlag

 

Laura Bednarski
Originalausgabe, 32 Seiten
ab 3 Jahren
ISBN 978-3-473-44700-8
€ [D] 13,00
€ [A] 13,40
SFr. 19.90 (empf. Ladenpreis)
Erscheinungstermin:
Februar 2018

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu