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Wie ich minimalistischer leben und schenken will

ANZEIGE | Gerade jetzt zur Weihnachtszeit wird ja wieder gekauft was das Zeug hält und der Konsumrausch nimmt ungeahnte Formen an. Dabei ist es nicht selten so, dass wir Dinge kaufen und verschenken, die tatsächlich die Meisten schon zigfach besitzen oder vielleicht noch nicht mal wirklich gebrauchen können. Was passiert dann? Sie stehen in irgendeiner Ecke rum und verstauben oder nehmen im hintersten Regal ihren Platz ein und werden über Jahre vergessen. Da ich mir selber vor einiger Zeit vorgenommen habe, minimalistischer leben zu wollen, möchte ich das auch ein wenig in mein Schenk-Verhalten übertragen. Aber dazu später mehr.

Minimalistischer leben und schenken

Wieso ich minimalistischer leben will?

Weil ich gemerkt habe, dass zu viel Besitz wirklich nervig, ja sogar belastend sein kann. Denn man schleppt immer irgendwelche Dinge mit sich rum, die man eigentlich nicht braucht oder noch schlimmer, einen sogar regelrecht stören. Aber einen Grund so etwas zu behalten findet man leider auch immer: das ist doch ein Erinnerungsstück, das hab ich mal geschenkt bekommen, das war teuer etc. Kennt wahrscheinlich jeder von euch. Aber ist das wirklich sinnvoll Dinge nur aus eben solchen Gründen zu behalten? Ich finde nicht. Deshalb sage ich mittlerweile ganz radikal: „Weg damit!“

Seit dem Umzug in unser Eigenheim Anfang dieses Jahres hab ich dem massenhaften Besitz an Dingen, die man nicht braucht, endgültig entsagt. Das heißt, ich habe alles ausgemistet, verschenkt, gespendet oder weggeworfen, was ich nicht mehr für wichtig angesehen habe. Diesen Ballast an unnützen Habseligkeiten wollte ich nicht mehr mit mir rumschleppen und das ist auch gut so. Bisher hab ich noch keins der Dinge vermisst, von denen ich mich getrennt habe.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, hab ich für mich ein paar Wege gefunden, wie ich minimalistischer leben will, die ich gerne hier mit euch teilen möchte. Wie bei mir Minimalismus im Kleiderschrankfunktioniert, hab ich euch ja schon erzählt. Dazu wird es auch noch ein Update geben.

Minimalistischer leben Kalender
Ein guter Vorschlag

Minimalistischer leben – mein Einstieg

Ist eigentlich ziemlich simpel, denn loswerden will ich in Zukunft alles, was:

  • Kaputt ist – Lohnt es sich das zu reparieren? Lässt sich das überhaupt reparieren? Sollte die Antwort in beiden Fällen „Nein!“ sein, dann weg damit.
  • Umständlich in der Handhabung ist – Beispielsweise Geschirrtücher ohne Aufhängung – darüber könnte ich mich jedes Mal ärgern. Jetzt hab ich sie endlich weggeschmissen und gegen Neue ausgetauscht (ja, auch Austauschen ist für mich Minimalismus, wenn es um Notwendiges geht)
  • Mehrfach vorhanden ist – So wie unsere ehemals rund 50 Hand- und Badetücher. Wirklich, die braucht kein Mensch. Gerade jetzt, wo wir sowieso mit Kind wie die Verrückten waschen, werden sie immer schnell genug sauber, da brauche ich dann nicht mehr als vielleicht für jeden zwei von einer Sorte und vielleicht zwei Gästesets.
  • Nicht schön ist – Wie oft hat man tatsächlich Sachen in der Hand, die einfach nicht mehr schön sind und damit meine ich wirklich nicht mehr schön, verwaschen, löchrig, kaputt. Was soll man damit? Ich frage mich an der Stelle immer: Ist es mir unangenehm, wenn das jemand fremdes sieht? Ist die Antwort auf diese Frage: „Ja!“ Dann weg damit!
  • Platz weg nimmt – Eine weitere gute Frage, die es sich zu stellen lohnt, ist: Passt dieser Gegenstand dahin? Also nicht nur optisch, sondern wirklich vom Platz her. Wenn nein, dann schaue ich, was zu viel ist und ob ich diesen Gegenstand oder das, was sonst den Platz wegnimmt wirklich brauche. So war es nämlich bei unseren Handtüchern, ich wusste einfach nicht mehr wohin damit.

Nicht besitzen und trotzdem haben

Ein tolles Beispiel, um minimalistischer leben zu können, ist etwas nicht materiell zu besitzen. Das heißt, sich Dinge zu leihen oder zu abonnieren. Ich bin beispielsweise ein riesengroßer Bücher-Fan, aber aus mehreren Gründen kein riesengroßer Bücher-Käufer:

  1. Bücher einmal gelesen zu haben reicht mir in den meisten Fällen aus. Danach stehen sie dann höchstens noch als „Statussymbol“ im Regal und verstauben. Sehr selten habe ich bisher in meinem Leben Bücher zwei Mal gelesen, wenn dies der Fall ist, hab ich sie dann tatsächlich in meinem Besitz.
  2. Sie nehmen nicht nur Platz weg, sondern sind auch noch teuer, insbesondere dann, wenn man wirklich gerne und viel liest.
  3. Warum soll ich mir kaufen, was ich auch günstig leihen kann? Und weil ich auf diese Frage einfach keine vernünftige Gegen-Antwort weiß, besitze ich schon seit Jahren einen Mitgliedsausweis für die Stadtbücherei. Da leih ich mir einfach aus, was mich interessiert.
Minimalistischer leben Hörbücher
Einfach mal nur zuhören

Platz sparen im digitalen Zeitalter

Damit wären wir schon bei der zweiten Möglichkeit Platz zu sparen ohne zu verzichten. Denn eine tolle Sache sind auch Streaming- oder Abo-Dienste wie Audible. Ich liebe es Bücher zu lesen, aber genau so gerne lasse ich mich einfach auch mal „berieseln“ und mir vorlesen. Hörbücher sind dafür perfekt. Mit dem richtigen Sprecher, umso besser. Zudem nehmen sie so auch keinen großen Platz ein, denn sie befinden sich im Handy, Tablet oder Computer. Übrigens ist das auch eine tolle Idee für Kinder, denn solange sie selber noch nicht in der Lage sind zu lesen, aber unbedingt die Geschichte zum fünften Mal hören wollen, ist ein Hörbuch doch eine entspannte Lösung. Toll sind Geschichten wie die vom kleinen Drachen Kokosnuss. Den gibt es jetzt nämlich nicht nur mit einem neuen Abenteuer im Kino, sondern auch als Hörbuch. Die Geschichten des kleinen Drachen handeln von Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen. Die Hörbücher unterhalten nicht nur, sondern regen auch zum Mitmachen, Lernen und Spielen an. Hier könnt ihr übrigens ein Audible Probeabo testen*, falls ihr Hörbücher genauso mögt wie ich. Auch eine tolle Geschenkidee.

Minimalistischer leben - Kinderbücher
Wann gibt es Peppa Wutz als Hörbuch?

Und damit wären wir beim Thema: Schenken

Grundsätzlich halte ich es ja für sinnvoll Dinge zu verschenken, die dem Anderen eine Freude bereiten oder die er sich im besten Fall sogar wünscht. Da ich persönlich nichts mehr verschenken will, was einfach nur ein hundertstes, unnützes Mitbringsel ist, bin ich schon seit Jahren ein großer Fan von Gutscheinen. Einfallslos? Auf keinen Fall. So kann sich mein Gegenüber wenigstens den Wunsch erfüllen, den er sich erfüllen will. Oder er gönnt sich etwas, wofür er selbst kein Geld ausgegeben hätte. Oder man verschenkt einen Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung, Gemeinsamzeit sozusagen. Alternativ mag ich auch Selbstgemachtes sehr gerne. Bei solchen Geschenken ist auch bei mir die Freude auf jeden Fall größer als über das nächste Paar Socken oder Duschgel in meiner Sammlung.

 

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2 Gedanken zu „Wie ich minimalistischer leben und schenken will

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