In 5 Schritten den Mama-Alltag organisieren

Es gibt echt so Dinge, die sind so simpel, dass ich eigentlich selbst hätte drauf kommen können. Aber manchmal oft passiert das einfach nicht. Deshalb freu ich mich immer darüber, wenn ich dann irgendwo den ein oder anderen Tipp aufschnappe wie ich dieses verbessern, jenes vereinfachen oder dieses und jenes entspannter angehen kann. Kurz gesagt: wie ich meinen Mama-Alltag organisieren kann. Möglicherweise ist ja für euch auch der ein oder andere Aha-Effekt dabei.

Meine fünf Tipps für mehr Mama-Zeit im Alltag hab ich hier ja schon zusammen gefasst. Die würden hier zwar genauso gut hinpassen, aber jetzt gibt’s nochmal ganz frische fünf Tipps für einen organisierteren Mama-Alltag.

Mama-Alltag organisieren

Drunter und drüber?

Im Mama-Alltag kann es manchmal drunter und drüber gehen. Besonders dann, wenn sich der Nachwuchs in der unberechenbarsten aller Phasen, der sogenannten Trotzphase (ich bevorzuge ja inzwischen den Begriff Autonomiephase) befindet. Da können Kleinigkeiten schon mal zu echten Dramen werden und weil die meistens nicht innerhalb von einer Minute wieder erledigt sind (und auch gar nicht sein müssen), will ich zumindest, dass ich mich in der Zeit auf mein Kind konzentrieren kann, statt stundenlang mit irgendwelchen anderen Sachen beschäftigt zu sein.

Heißt konkret, dass ich weder alles stehen und liegen lassen will, noch anderen Dingen im Alltag mehr Zeit einräumen will als nötig. Denn die meiste Zeit soll, egal ob mein Sohn gerade trotzig ist oder nicht, für ihn, mich und überhaupt die Familie frei sein. Und wie mir das besser gelingt, verrate ich euch jetzt.

Mama-Alltag organisieren in 5 Schritten

  1. Alles sofort wegräumen 
    Im Haushalt liegt, glaube ich, der größte Zeitfresser, wenn es darum geht, dass alles aufgeräumt, erledigt, geputzt etc. sein soll. Damit nicht irgendwann das totale Chaos herrscht und sich ein Berg von Arbeit ansammelt, hab ich mir angewöhnt, alles, was ich benutzt habe, sofort wegzuräumen, sofern nötig und möglich.
    Es gibt da diese Ein-Handgiff-Regel, die besagt, dass alles, was mit einem Handgriff an seinen Platz geräumt werden kann auch gemacht werden sollte. (Je eher der Mann sie auch lernt, desto besser!) So ist immer alles ordentlich, weil es dann eben da ist, wo es hingehört. Beispielsweise, wenn ich gekocht habe, dann lass ich weder Zutaten noch Kochutensilien liegen, um sie später in die Spülmaschine einzuräumen, sondern mache das sofort. Erstens ist das nicht mehr Arbeit und zweitens sieht das gleich aufgeräumter aus. Natürlich erfordert das ein bisschen Disziplin, aber die aufzubringen, lohnt sich.
    Das gilt übrigens nicht für Spielzeug. Denn wie lange das da bleibt, wo es hingehört, könnt ihr euch ja wahrscheinlich denken. Am Ende des Tages räumen der Nachwuchs und ich (wahlweise auch der Papa) das dann zusammen weg. Meistens jedenfalls.
  2. Am Vortag vorbereiten 
    Frühstück zum Beispiel. Mein Sohn ist momentan passionierter Müsli-Esser. Es dauert zwar nicht ewig so ein Müsli in eine Schüssel zu füllen und Milch draufzukippen, aber… Stopp! Doch für den Nachwuchs dauert es ewig, wenn er gerade in einem der Autonomiephase geschuldeten Wutanfälle steckt. Da bin ich lieber vorbereitet.
    Aber auch für mich bereite ich vor und das schon immer. Kaffee kochen zum Beispiel. (Wenn nicht gerade der Mann morgens einen kocht.)
    Der erste Kaffee am Morgen kann ja nicht schnell genug fertig sein. Damit er das auch ist, befülle ich die Kaffeemaschine bereits am Vorabend mit allem Nötigen, so dass ich morgens nur noch auf’s Knöpfchen drücken muss.
  3. Am Vortag rauslegen 
    Da muss ich mich zugegebenermaßen selbst noch ein bisschen disziplinieren, allerdings weiß ich auch wofür. Denn morgens ewig (und fünf Minuten sind in dem Fall schon eine Ewigkeit) vor dem Kleiderschrank zu stehen und nicht zu wissen, was ich anziehen soll, nervt einfach. Zig Sachen anzuprobieren und dann doch wieder wegzuräumen macht nicht nur mir schlechte Laune, sondern stört auch unseren morgendlichen Ablauf. Mein persönlicher Trotzanfall quasi.
    Obwohl es bei meinem Sohn nicht ganz so schwierig ist zu entscheiden, was er heute anziehen soll, geht das auch am Vortag schon ganz gut.
    Auch Dinge, von denen ich weiß, dass ich sie am nächsten Tag brauche, lege ich am Vortag zurecht. Beispielsweise die Handtasche oder Sachen für den Kindergarten. So muss ich morgens nicht noch alles zusammen suchen.
  4. Jeden Tag ein bisschen
    So ein Hausputz kann ganz schön viel Zeit in Anspruch nehmen. Nämlich dann, wenn alles an einem Tag erledigt werden will. Manchmal ist das kein Problem, manchmal haben wir am Wochenende aber andere Dinge vor und wollen nicht den ganzen Samstag mit Putzen verbringen. Da hilft es dann schon unter der Woche jeden Tag ein bisschen zu erledigen. Montags das Bad putzen, Dienstags Staub wischen, Mittwochs sind die Böden dran, Donnerstags werden die Blumen gegossen… usw.
    Je besser ich wir übrigens Punkt Eins beherzigen, desto weniger Arbeit hab ich auch beim Putzen. Denn dann muss ich vor dem Staubwischen nicht noch alles an seinen Platz räumen.
  5. Alleine oder nicht? 
    Dinge, die ich mit Kind erledigen kann, erledige ich mit Kind; Dinge, die ich besser ohne Kind erledigen kann, erledige ich ohne Kind. Klingt eigentlich sehr simpel. Hier geht’s mir auch hauptsächlich darum, unnötige Stressfaktoren zu vermeiden. Um zu verdeutlichen, was ich meine hier ein paar Beispiele:
    Es kann Spaß machen mit dem Nachwuchs einkaufen zu gehen, muss es aber nicht. Manchmal möchte ich da nichts riskieren und gehe lieber alleine einkaufen.
    Altpapier und Altglas wegbringen, erledige auf dem Weg vom Kindergarten nach Hause. Das dauert keine fünf Minuten und da sitzt der Nachwuchs dann im Auto und sieht interessiert zu.
    Egal, was im Haushalt zu erledigen ist, mittlerweile weiß ich, wo mein Sohn gerne mithilft und wo eher nicht. Natürlich immer abhängig von der Tagesform. Da entscheide ich dann meistens spontan, was wir heute zusammen erledigen und was ich lieber alleine mache.

Kleine Taten – große Wirkung

Das sind die fünf Dinge, mit denen ich meinen Mama-Alltag organsisiere und ihn mir so ein wenig erleichtere. Meistens sind das wirklich so simple Kleinigkeiten, die aber eine ziemlich verblüffende Wirkung haben. Und wenn sie sich so leicht umsetzen lassen, warum dann nicht machen? So bleibt mehr Zeit für die schönen Dinge und das mag ich (wer nicht?) doch viel lieber! Deshalb bin ich auch für weitere Tipps sehr dankbar. Falls ihr welche habt, immer her damit.

In 5 Schritten den Mama-Alltag organisieren
Ich lass mich auch gerne mal bekochen

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