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Was bringt mir Yoga?

Morgens, mittags oder abends, Yoga kann ich eigentlich immer machen. Manchmal sogar morgens, mittags und abends. Das kommt zwar selten vor, aber es kommt vor.
Worüber ich sehr froh bin, ist, dass es mir tatsächlich gelingt täglich zu praktizieren. Das macht meinen Tag immer noch ein kleines bisschen besser. Denn Yoga ist für mich nicht nur etwas Gutes, dass ich meinem Körper tue, sondern auch gut für meinen Geist. Aber was bringt mir Yoga noch?

Was bringt mir Yoga?

Yoga ist ein Allrounder

Yoga bringt mir immer genau das, was ich gerade brauche. Es zeigt mir, insbesondere wenn ich morgens praktiziere, sehr gut in welcher Verfassung ich mich heute befinde. Das weist mir immer so ein bisschen die Richtung: Ist die Praxis gut gelaufen, bin ich sehr motiviert und ausgeglichen und kann kraftvoll in den Tag starten. Ist es nicht so gut gelaufen, weiß ich, dass ich es heute auch in anderen Bereichen besser ruhiger angehen lassen sollte. Die Laune vermiest mir das nicht, schließlich zeigen mir Körper und Geist auf diese Art, was ihnen heute gut tut.

Yoga ist für mich keine Sportart, kein Fitnesstrend, kein spiritueller Humbug, sondern eine Art Lebenshilfe, sowohl körperlich als auch geistig. Ich kann auf Yoga zurück greifen, wenn ich verspannt bin, wenn ich Schmerzen habe, wenn es gerade stressig ist oder ich mich unausgeglichen fühle. Denn meistens komme ich dann wieder ins Gleichgewicht.

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Im Gleichgewicht

Yoga sorgt für Balance

Besonders mag ich im Yoga diesen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. So fühle ich mich zugleich kraftvoll und erholt. Ich weiß, dass ich mich entspannter fühlen kann, wenn ich etwas Anstrengendes dafür getan habe. Beim Yoga den Fokus auf den Atem zu richten, erinnert mich immer wieder an das, was wirklich wichtig ist. Denn so wie es wichtig ist in den schwierigeren Asanas zu atmen, ist es im Leben wichtig sich immer wieder auf das Wesentliche zu fokussieren.

Achtsamkeit ist im Yoga unerlässlich und hat mich gelehrt, besser auf meinen Körper zu hören. So weiß ich auch welche Praxis gerade heute für mich die richtige ist. So setze ich an manchen Tagen eher auf entspannende Haltungen, an anderen wiederum auf kraftvolle Vinyasa Flows. Dadurch, dass ich Yoga mache, habe ich gelernt mir mehr zuzugestehen: mehr Pausen, mehr Ruhe, mehr Schonung, aber auch mehr Auspowern, mehr Erreichen-Wollen und mehr Flexibilität, und das sowohl auf körperlicher wie auch auf geistiger Ebene.

Yoga gibt mir Kraft

Gerade auf Instagram gibt es unfassbar viele tolle Fotos der atemberaubendsten Asanas. Genauso atemberaubend auszusehen, sollte aber nicht der einzige Ansporn und das (sofortige) Ziel sein, denn dahin zukommen ist ein langer Prozess. Aber gerade dieser Prozess ist es für mich eben auch, der Yoga ausmacht. Du wächst mit deinen Aufgaben. Genauso lernst du aber auch deine Grenzen zu akzeptieren. Das führt bei mir zu mehr Gelassenheit, Dinge auch einfach mal hinzunehmen.

Immer wieder scheitere ich an der Krähe. Ich kann sie, aber eben nicht immer und das akzeptiere ich. Auch von einem (perfekten) Handstand bin ich noch meilenweit entfernt.

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Den Handstand übe ich noch

Wie ich zum Yoga kam

Ich praktiziere mittlerweile seit rund zwölf Jahren. Angefangen habe ich in einem Verein, einmal die Woche. Dahin hatte mich eine Freundin mitgenommen und mir hat’s gefallen, also bin ich dabei geblieben.
Über die Jahre und aufgrund wechselnder Wohnorte habe ich verschiedene Yogalehrer kennengelernt. Manche Anleitungen gefielen mir besser, manche schlechter. Lehrer und Lehrmethoden sollten einem schon zusagen, sonst macht das in der Gruppe wenig Spaß.

Parallel dazu habe ich immer schon zuhause praktiziert. Momentan ausschließlich, da ich noch nicht wieder den passenden Kurs für mich gefunden habe, was mit Kind aber eher eine zeitliche Frage ist. Zuhause mache ich Yoga nach Anleitung von Mady Morrison. Ich mag ihre ruhige Art und ihre unterschiedlich gestalteten Videos auf YouTube, da ist für jede Tagesform das Richtige dabei. Egal ob ich heute kraftvoll, entspannt, eher kurz oder eher lang praktizieren will.

Dennoch, bevor ihr euer eigenes Ding macht, ist ein Yoga-Kurs unter erfahrener Anleitung unerlässlich. Denn man kann einfach zu viel falsch machen und mit ‚falsch machen‘ meine ich in erster Linie zu viel machen. Denn manchmal ist die Motivation so groß, dass man vergisst auf seinen eigenen Körper zu hören. Aber genau darum geht es! Und nicht darum, wer die atemberaubendste Asana-Haltung hinbekommt. Deshalb mache ich auch in regelmäßigen Abständen immer wieder einen Yoga-Kurs, um neue Inspirationen und Hilfestellungen zu bekommen.

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Das geht nicht von heute auf morgen

Darf’s noch mehr sein?

Neben Yoga-Kursen und Heim-Yoga habe ich auch einen sogenannten Yoga-Ashram besucht und zwar Yoga Vidya im Teutoburger Wald. Dort habe ich eine Woche lang ganz intensiv praktiziert und Yoga nochmal von einer anderen Seite kennengelernt. Denn zu einem yogischen Lebensstil gehört mehr als nur die reinen Asana-Haltungen. Was man davon am Ende für sich mitnimmt und beibehält, ist Geschmacksache. Aber ich finde es immer wieder gut neue Impulse zu bekommen und ihnen auch eine Chance zu geben.

Bei mir war es die vegane Ernährung. Ich habe eine Zeit lang vegan gelebt, mit der Schwangerschaft kam aber die Lust auf Fleisch wieder. Aktuell versuche ich das sehr zu reduzieren. Ein bewusster Umgang mit Fleisch und tierischen Produkten ist mir sehr wichtig. Und das hat letzten Endes auch mit meinen Erfahrungen aus dem Yoga zu tun.



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Was bringt mir Yoga?

Yoga kann wirklich bereichernd sein, wenn man für sich den richtigen Weg findet. Er ist vielfältig und lehrreich. Und auf die Frage „Was bringt mir Yoga?“ kann ich antworten: Es verbindet mich noch besser mit meinem eigenen Selbst, denn ich kann ihm dank Yoga noch besser zuhören. Das mache ich jetzt auch wieder.

Namasté!

3 Gedanken zu „Was bringt mir Yoga?

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