Mein Wanderlust 108

Ich schlug die Augen auf und sah weiche, weiße Wolken. Dahinter unendlich weiter, blauer Himmel. Die Sonne umhüllte mich wie eine warme, kuschelige Decke. Entspannende Musik und leichtes Windrauschen drangen an mein Ohr. Ich lag mit meiner Yogamatte auf sanftem Gras und fühlte mich noch nie so geerdet und zugleich schwebend wie nach diesem Shavasana. Der Moment hätte von mir aus ewig dauern können. Ich fühlte mich tatsächlich eins mit dem Universum. Nur hier und jetzt, kein Gestern, kein Morgen, nichts. Ich war einfach nur da. Beim Wanderlust 108 in Köln.

Wanderlust 108 Start
Angekommen!

Der Mindful Triathlon

Diese Worte versprechen Großes und das ist nicht zu viel versprochen. Der Mindful Triathlon, der Hauptbestandteil des Wanderlust 108, besteht aus einem 5km-Lauf, einer Yoga-Session und einer Meditation. Alles hat unter freiem Himmel stattgefunden. Für einen Lauf nichts ungewöhnliches, aber Outdoor-Yoga und Meditation kannte ich bis dahin in der Form noch nicht.

Das Wetter hat es an diesem Tag zum Glück richtig gut mit uns gemeint. Nach vielen Regentagen hat sich endlich mal wieder die Sonne blicken lassen. Es war einfach perfekt, trocken und nicht zu heiß. Als sollte es so sein.

Diese besagten drei Disziplinen für mich an einem Tag hintereinander zu verbinden war eine tolle Erfahrung. Denn, obwohl ich vor kurzem erst wieder eingestiegen bin, liebe ich es zu laufen. Es macht den Kopf so richtig schön frei und danach weiß ich einfach auch, dass ich etwas getan habe.

Dabei ging es überhaupt nicht darum irgendwelche Rekorde zu brechen. Jeder konnte für sich Laufen wie er wollte, schnell, langsam, alleine, zu Zweit. Ich hab die Strecke alleine bestritten. Und sie war, durch Wälder, vorbei an einem See, nicht nur für’s Gefühl, sondern auch für’s Auge echt toll.

Wanderlust 108 Lauf
Geschafft!

Yoga ist ja sowieso eine meiner liebsten Beschäftigungen. Die von Christina Lobe geführte Yoga-Session war eine echte Bereicherung, denn zusammen mit hunderten von Menschen auf einer Wiese bei Sonnenschein zu praktizieren, lässt einen alles nochmal in einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Außerdem finde ich es toll zu sehen wie viele Menschen ein Bewusstsein für Yoga, Meditation etc. entwickeln und sich davon mitreißen und tragen lassen.

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Energie pur!

Auch wenn die Meditation nicht hundertprozentig meiner Art zu meditieren entsprach, war sie eine neue Erfahrung, die ich in der Form nicht missen möchte. Außerdem hat sie den Mindful Triathlon perfekt abgerundet.

Was gab es noch auf dem Wanderlust 108?

Im Anschluss wurden noch einige Side Events angeboten, für die man sich vorab online anmelden konnte. Ich habe mich für das „Flow-Mania“ entschieden, was aber leider ausfallen musste, da die Yoga-Lehrerin erkrankt war. Stattdessen gab es Sonnengrüße mit Harmonium und Affirmation. Auch schön! Zur Auswahl standen sonst noch viele andere Möglichkeiten wie Yin Yoga, eine Styling Session und eine Thai Massage. Leider war die schon lange ausgebucht.

Sehr cool waren übrigens auch die Acts in den Pausen und während der Yoga-Session und Meditation. Die Musik im Hintergrund war absolut stimmig und hat das Ganze noch etwas besonderer gemacht. Ich habe mich davon so richtig getragen gefühlt. Das kannte ich von meiner Praxis zuhause, die meistens in Stille abläuft, so noch nicht. Durchaus etwas, was ich in Zukunft hin und wieder gerne mit einfließen lassen möchte.

Nach Mindful Triathlon und Side Events gab es auf dem sogenannten Kula Markt noch die Möglichkeit etwas zu essen, sich an den verschiedenen Ständen umzuschauen oder einfach nur die Sonne zu genießen. Und genau das hab ich getan, bevor es für mich an diesem Nachmittag wieder nach Hause ging.

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Ein perfekter Tag!

Alleine oder nicht?

Wenn ihr euch, so wie ich, fragt, ob ihr ganz alleine zum Wanderlust 108 fahren sollt, dann kann ich aus meiner Erfahrung nur mit „Ja!“ antworten. Hätte es sich anders ergeben, wäre es mit Sicherheit ein genauso tolles Erlebnis gewesen. Aber so war es vielleicht noch ein Stück intensiver und noch ein Stück fokussierter. Denn ich habe mich ganz auf mich konzentrieren können und die Ruhe genossen. Damit meine ich weniger die akustische als viel mehr die Ruhe in mir. Ich hatte nicht den Drang und das Bedürfnis zu reden. Konnte voll und ganz das tun wonach mir war.

#findyourtruenorth

Vom Wanderlust 108 hab ich vieles mit nach Hause genommen: Inspiration, Energie und ein großes Stück Entspannung. Das ermöglicht mir noch mehr auf das Schöne und wirklich Wichtige im Leben zu achten, alles etwas leichter zu nehmen, weniger zu zweifeln, mehr zu wollen und zu wagen, kurz: Tage wie diese helfen mir dabei, getreu dem Motto des Wanderlust 108, „my true north“ zu finden.

Wenn euch das auf den Geschmack gebracht hat, dann habt ihr hier die Möglichkeiten das Wanderlust 108 in diesem Jahr noch zu besuchen.

Was bringt mir Yoga?

Morgens, mittags oder abends, Yoga kann ich eigentlich immer machen. Manchmal sogar morgens, mittags und abends. Das kommt zwar selten vor, aber es kommt vor.
Worüber ich sehr froh bin, ist, dass es mir tatsächlich gelingt täglich zu praktizieren. Das macht meinen Tag immer noch ein kleines bisschen besser. Denn Yoga ist für mich nicht nur etwas Gutes, dass ich meinem Körper tue, sondern auch gut für meinen Geist.

Was bringt mir Yoga?

Yoga bringt mir immer genau das, was ich gerade brauche. Es zeigt mir, insbesondere wenn ich morgens praktiziere, sehr gut in welcher Verfassung ich mich heute befinde. Irgendwie weist mir das immer so ein bisschen die Richtung: Ist die Praxis gut gelaufen bin ich sehr motiviert und ausgeglichen und kann kraftvoll in den Tag starten. Ist es nicht so gut gelaufen, weiß ich, dass ich es heute auch in anderen Bereichen besser ruhiger angehen lassen sollte. Die Laune vermiest mir das nicht, schließlich zeigen mir Körper und Geist auf diese Art, was ihnen heute gut tut.

Yoga ist für mich keine Sportart, kein Fitnesstrend, kein spiritueller Humbug, sondern eine Art Lebenshilfe, sowohl körperlich als auch geistig. Ich kann auf Yoga zurück greifen, wenn ich verspannt bin, wenn ich Schmerzen habe, wenn es gerade stressig ist oder ich mich unausgeglichen fühle. Denn meistens komme ich dann wieder ins Gleichgewicht.

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Im Gleichgewicht

Yoga sorgt für Balance

Besonders mag ich im Yoga diesen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. So fühle ich mich zugleich kraftvoll und erholt. Ich weiß, dass ich mich entspannter fühlen kann, wenn ich etwas Anstrengendes dafür getan habe. Beim Yoga den Fokus auf den Atem zu richten erinnert mich immer wieder an das, was wirklich wichtig ist. Denn so wie es wichtig ist in den schwierigeren Asanas zu atmen, ist es im Leben wichtig sich immer wieder auf das Wesentliche zu fokussieren.

Achtsamkeit ist im Yoga unerlässlich und hat mich gelehrt, besser auf meinen Körper zu hören. So weiß ich auch welche Praxis gerade heute für mich die richtige ist. So setze ich an manchen Tagen eher auf entspannende Haltungen, an anderen wiederum auf kraftvolle Vinyasa Flows. Dadurch, dass ich Yoga mache, habe ich gelernt mir mehr zuzugestehen: mehr Pausen, mehr Ruhe, mehr Schonung, aber auch mehr Auspowern, mehr Erreichen-Wollen und mehr Flexibilität, und das sowohl auf körperlicher wie auch auf geistiger Ebene.

Yoga gibt mir Kraft

Gerade auf Instagram gibt es unfassbar viele tolle Fotos der atemberaubendsten Asanas. Genauso atemberaubend auszusehen, sollte aber nicht der einzige Ansporn und das (sofortige) Ziel sein, denn dahin zukommen ist ein langer Prozess. Aber gerade dieser Prozess ist es für mich eben auch, der Yoga ausmacht. Du wächst mit deinen Aufgaben. Genauso lernst du aber auch deine Grenzen zu akzeptieren. Das führt bei mir zu mehr Gelassenheit, Dinge auch einfach mal hinzunehmen.

Immer wieder scheitere ich an der Krähe. Ich kann sie, aber eben nicht immer und das akzeptiere ich. Auch von einem (perfekten) Handstand bin ich noch meilenweit entfernt.

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Den Handstand übe ich noch

Wie ich zum Yoga kam

Ich praktiziere mittlerweile seit rund zwölf Jahren. Angefangen habe ich in einem Verein, einmal die Woche. Dahin hat mich eine Freundin mitgenommen und mir hat’s gefallen, also bin ich dabei geblieben.
Über die Jahre und aufgrund wechselnder Wohnorte habe ich verschiedene Yogalehrer kennengelernt. Manche Anleitungen gefielen mir besser, manche schlechter. Lehrer und Lehrmethoden sollten einem schon zusagen, sonst macht das in der Gruppe wenig Spaß.

Parallel dazu habe ich immer schon zuhause praktiziert. Momentan ausschließlich, da ich noch nicht wieder den passenden Kurs für mich gefunden habe, was mit Kind aber eher eine zeitliche Frage ist. Zuhause mache ich Yoga nach Anleitung von Mady Morrison. Ich mag ihre ruhige Art und ihre unterschiedlich gestalteten Videos auf YouTube, da ist für jede Tagesform das Richtige dabei. Egal ob ich heute kraftvoll, entspannt, eher kurz oder eher lang praktizieren will.

Dennoch, bevor ihr euer eigenes Ding macht, ist ein Yoga-Kurs unter erfahrener Anleitung unerlässlich. Denn man kann einfach zu viel falsch machen und mit ‚falsch machen‘ meine ich in erster Linie zu viel machen. Denn manchmal ist die Motivation so groß, dass man vergisst auf seinen eigenen Körper zu hören. Aber genau darum geht es! Und nicht darum, wer die atemberaubenste Asana-Haltung hinbekommt. Deshalb mache ich auch in regelmäßigen Abständen immer wieder einen Yoga-Kurs, um neue Inspirationen und Hilfestellungen zu bekommen.

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Das geht nicht von heute auf morgen

Darf’s noch mehr sein?

Neben Yoga-Kursen und Heim-Yoga habe ich auch einen sogenannten Yoga-Ashram besucht und zwar Yoga Vidya im Tetoburger Wald. Dort habe ich eine Woche lang ganz intensiv praktiziert und Yoga nochmal von einer anderen Seite kennengelernt. Denn zu einem yogischen Lebensstil gehört mehr als nur die reinen Asana-Haltungen. Was man davon am Ende für sich mitnimmt und beibehält, ist Geschmacksache. Aber ich finde es immer wieder gut neue Impulse zu bekommen und ihnen auch eine Chance zu geben.

Bei mir war es die vegane Ernährung. Ich habe eine zeitlang vegan gelebt, mit der Schwangerschaft kam aber die Lust auf Fleisch wieder. Aktuell versuche ich das sehr zu reduzieren. Allerdings möchte ich nicht komplett darauf verzichten. Aber ein bewusster Umgang mit Fleisch und tierischen Produkten ist mir sehr wichtig. Und das hat letzten Endes auch mit meinen Erfahrungen aus dem Yoga zu tun.

Yoga kann wirklich bereichernd sein, wenn man für sich den richtigen Weg findet. Er ist vielfältig und lehrreich. Und auf die Frage „Was bringt mir Yoga?“ kann ich antworten: Es verbindet mich noch besser mit meinem eigenen Selbst, denn ich kann ihm dank Yoga noch besser zuhören. Das mache ich jetzt auch wieder.

Namasté!

Gelassen durch die Trotzphase und andere Alltagsabenteuer

Wow! Dass ich bei so manchem Drama, das hier abgeht noch nicht total durchgedreht bin, grenzt an ein Wunder. Aber ich komme inzwischen ziemlich gelassen durch die Trotzphase meines Sohnes, entspannter als ich je für möglich gehalten hätte. Ja, Kinder sind eine unfassbare Bereicherung, aber auch eine kleine, potentielle Nerven-Vernichtungs-Maschine.

Wie von einem kleinen Zirkusdirektor werden regelmäßig artistische, clownische oder raubtierfütternde Fähigkeiten von mir abverlangt. Welche die gerade gewünschte ist, gilt es gekonnt und möglichst fehlerfrei zu erraten, sonst wird der Zirkusdirektor schnell mal zum Feuerspucker.

Ratgeber und Tipps wie man in solchen Momenten mit den Kindern umgehen sollte gibt es bereits genug. Deshalb ist das hier auch garantiert kein weiterer Ratgeber, wie das Kind in der Trotzphase begleitet werden sollte, sondern MEIN Weg als Mutter gelassen durch die Trotzphase zu kommen.

Gelassen durch die Trotzphase
Literatur zum Thema gibt es genug

Bist du entspannt, ist dein Kind es auch

Ich hab das Gefühl, dass seitdem ich gelassener reagiere, auch die Trotzphasen des Nachwuchses schneller überstanden sind. Wie ich es schaffe in diesen Situationen entspannt zu bleiben?

  1. In erster Linie durch aushalten – Klingt total simpel, ist es aber anfangs mal so gar nicht. Ich muss akzeptieren, dass gerade ein schleche-Laune-Gewitter droht und ich da jetzt durch muss, um es zusammen mit meinem Kind zu überstehen.
  2. Nicht selber wütend werden – Denn damit schaukelt man sich nur gegenseitig hoch und kommt viel schlechter wieder aus dieser Stimmung raus. Ruhig bleiben ist wirklich von Vorteil.
  3. Nichts erzwingen, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist – wenn die Zähne nicht um viertel nach acht geputzt werden, weil das Badewannenspielzeug gerade interessanter ist, dann werden sie eben um viertel vor neun geputzt. Was sonst droht scheint ja wohl jedem hier klar zu sein! Natürlich ist das bei bevorstehenden Terminen nicht so toll, aber auch da gibt es Möglichkeiten. Beispielsweise, indem ich erst mal mit etwas anderem anfange, Wickeltasche packen z.B. Danach versuche ich es dann nochmal mit dem Zähne putzen und meistens klappt’s dann auch. Wenn nicht, dann ist der nächste Punkt unausweichlich.
  4. Wenn es irgendwann reicht, liebevoll aber bestimmt Grenzen setzen – Wie und wann Eltern das machen, das muss aber jeder für sich entscheiden. Das hier ist, wie schon erwähnt kein Ratgeber für die Trotzphase, sondern nur meine Art gelassen mit Kind da durch zu kommen. Denn es liegt nunmal in meiner Hand, ob ich entspannt bin oder nicht, ob ich mich von meinem Kind zur Weißglut treiben lasse oder nicht, ob ich mich über ein bestimmtes Verhalten ärgere oder nicht. Nichts davon will mein Sohn mit Absicht hervorrufen, dafür ist er noch zu klein. Er probiert lediglich aus und testet dabei eben auch Grenzen aus, seine und meine. Diese zu überschreiten ist für ihn eine spaßige Angelegenheit, für mich ist es eine kleine Nervenprobe.
  5. Raus aus der Situation – Wenn alles gar nichts mehr hilft oder es mir wirklich schwer fällt die Trotzphase gelassen zu meistern, versuche ich der Situation kurz zu entschwinden und tief durchzuatmen. Natürlich weiß ich mein Kind in der Zeit in Sicherheit und bleibe auch nicht länger als zwei bis fünf Minuten im anderen Raum. Das reicht meistens schon. Denn in der Zeit schaffe ich es mittels des bewussten Atmens meine Emotionen zu harmonisieren und kann der ganzen Situation danach wieder viel gelassener gegenüber treten. Am Ende profitieren wir beide davon.

Klar, gibt es manchmal auch den Zeitpunkt, wo meine Nerven trotz aller Gelassenheit einfach nur noch blank liegen und all die guten Tipps nichts mehr nützen. Dann sitze auch ich einfach völlig aufgelöst da und heule. Aber all diese Anspannungen rauszulassen und zu akzeptieren, dass es jetzt nunmal so ist, hilft ungemein.

Woher hab ich denn nun meine gelassene Grundeinstellung?

Eine der wichtigsten Säulen für mehr Gelassenheit ist das Yoga, dass ich seit geraumer Zeit sehr intensiv praktiziere. Mittlerweile nämlich täglich und das in verschiedensten Formen. Eine davon ist die Meditation. Die zweite Säule. Eine unglaublich große Herausforderung zu Beginn, aber inzwischen auch eine unglaublich lohnenswerte. (Auf beides werde ich in einem der nächsten Artikel ausführlicher eingehen.) Aber auch im Alltag lässt sich Gelassenheit auf unzähligen Wegen üben und erreichen. Hier ein paar davon:

  • Bewusst warten – Menschen einfach mal den Vortritt gewähren, an der Supermarkt-Kasse, auf engen Gehwegen oder wo auch immer. Denn wie eilig können wir es schon haben, dass wir die paar Sekunden oder Minuten nicht übrig hätten? Auch im Stau oder im Wartezimmer lässt es sich wunderbar warten ohne sich darüber zu ärgern, dass man warten muss. Stattdessen versuche ich Dinge um mich herum während dieser Zeit bewusst wahrzunehmen. Das kann ziemlich entspannend sein. Oder ich nutze die Zeit einfach für etwas, wozu ich sonst selten komme, lesen zum Beispiel.
  • Einfach mal lächeln – Lachen und lächeln ist immer das beste Rezept gegen so ziemliche alle negativen Stimmungen. Deshalb macht lächeln mich auch gelassen. Seine Mitmenschen anzulächeln kann den Effekt übrigens verdoppeln.
  • Achtsamkeit – Wie schon beim Warten erwähnt, einfach mal auf das Hier und Jetzt fokussieren, nicht immer 1000 Dinge auf einmal machen, von denen man dann doch nur die Hälfte richtig schafft. Schluss mit Multitasking, das stresst nur. Mich zumindest.
  • Zeit für sich nehmen – Die berühmte Mama-Zeit: Zeit für sich zu haben, entspannt ungemein, wenn man sie auch für entspannende Dinge nutzt. Sich selbst und seinen Akku mal richtig aufzuladen schafft neue Energie für alles, was da kommen mag. Wie ich mir die Zeit nehme, könnt ihr hier nachlesen.
  • Raus in die Natur – Am besten in den Wald. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Waldspaziergänge zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit haben. Körperlich und geistig. Die Ruhe und frische Luft im Wald haben immer einen positiven Einfluss auf mein Gemüt und helfen mir dabei mich wieder zu „erden“.

All das sind nur erste Schritte, aber mir haben sie geholfen meinen Weg zu mehr Gelassenheit zu finden. Und der ist auf jeden Fall eine Suche wert.