Bedürfnisorientierte Erziehung ist kein Wettbewerb

Meinen Sohn nach der Geburt im Tragetuch zu tragen, war für mich praktisch und etwas ganz normales. Ihn bei uns im Familienbett schlafen zu lassen ebenso. Mal mit, mal ohne Einschlafbegleitung. Außerdem habe ich ihn 18 Monate lang nach seinen Bedürfnissen gestillt und hätte es noch länger getan, wenn das möglich gewesen wäre. (Warum es das nicht war, lest ihr hier.) Nicht, weil ich das Gefühl hatte, das alles tun zu müssen, sondern weil ich es wollte. Ja, das ist im Sinne einer bedürfnisoientierten Erziehung. Aber macht mich das zu  deshalb zu einer besseren Mutter als andere?

Bedürfnisorientierte Erziehung Attachement Parenting

Ganz oder gar nicht – wirklich?

Ich bin ein absoluter Befürworter der bedürfnisorientierten Erziehung, denn ich finde, dass sie viele alte, längst überholte Methoden gut erklärt widerlegt. Bei manchen wurde es auch allerhöchste Zeit. Aber zwei Sachen stören mich als Begleiterscheinung des sogenannten Attachment Parenting extrem: Zum Einen dieser häufig daraus resultierende vermeintliche Zwang nach Perfektion und zum Anderen die Verurteilung anderer.

Ich lese Artikel und Ratgeber zum Thema und trotzdem oder genau deswegen habe ich das Gefühl, es nie 100-prozentig richtig zu machen. Pardon, hatte ich! Denn ich habe mich von diesem Druck befreit. Ja, ich befürworte das bedürfnisorientierte Erziehen, aber ich kann und muss es nicht in jeder Sekunde hundertprozentig leben. Wie in so vielen Lebenslagen strebe ich danach, aber Perfektion ist nicht das Ziel.

Susanne Mierau hat in ihrem Buch „Geborgene Kindheit“ viele wundervolle Worte für das bedürfnisorientiere Leben mit Kindern gefunden, unter anderem diese:

Menschen müssen nicht perfekt sein. Eltern müssen nicht perfekt sein. Im Gegenteil: Es reicht, gut genug zu sein. Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sondern liebevolle, authentische Eltern. Sie wollen von uns die gesamte Breite des Lebens kennenlernen, nicht nur die rosarote Sonnenseite. Das bedeutet nicht, dass wir schlecht mit ihnen umgehen sollen, aber es bedeutet, dass wir nicht alles auf die Goldwaage zu legen brauchen und uns einfach auch selbst liebevoll betrachten dürfen – nicht nur unsere Kinder. Wir dürfen uns von Zeit zu Zeit einfach auch selbst auf die Schulter klopfen und uns sagen: „Es läuft nicht alles rund, aber es ist gut, wie es ist.“

Weg von der Perfektion

Dass es Mütter gibt, die sich durch die bedürfnisorientierte Erziehung dennoch unter Druck gesetzt fühlen, habe ich erst gestern wieder gelesen. Es war ein Post bei Instagram, der mich nicht nur wütend, sondern regelrecht traurig gemacht hat. Die Essenz daraus war, sehr kurz gefasst, dass sich die Mutter überfordert gefühlt hat. In erster Linie deshalb, weil sie auf Instagram immer wieder von Müttern liest, bei denen die bedürfnisorientierte Erziehung auf Augenhöhe scheinbar mühe- und ausnahmslos funktioniert.

Aber wie so oft ist Instagram kein Abbild der Realität, sondern lediglich ein Ausschnitt daraus. Denn wenn wir uns an Social Media messen, können wir eigentlich nur versagen. Instagram zeigt nun mal selten den schlechten Tag mit Kind, das unordentliche Wohnzimmer oder den Kuchen, der im Ofen verbrannt ist. 

Aber ich bin deshalb ja keine schlechtere Bäckerin, nur weil ich mal einen Kuchen versemmel. Genauso wenig bin ich eine Mutter, die in der bedürfnisorientierten Erziehung versagt, nur weil sie mal nicht wie auf Seite 122 in Ratgeber „Soundso“ beschrieben, gehandelt hat.

Hin zur Authentizität

Es gibt Tage, da weiß ich, dass es mir schwer fallen wird jedem Bedürfnis meines Kindes richtig oder besser gesagt, angemessen zu begegnen, aber das akzeptiere ich. Ich gebe euch ein Beispiel:

Einmal im Monat bin ich PMS-bedingt nicht so gut drauf wie sonst. Welche Frau kennt das nicht?! Meistens kann ich mich und meine Gefühlswelt dann schlechter kontrollieren als sonst. Das heißt, wenn mein Sohn sich zum dritten Mal morgens die Hose wieder auszieht, obwohl es längst Zeit ist in den Kindergarten zu gehen, dann reißt mir der Geduldsfaden an solchen Tagen wesentlich schneller und vielleicht auch impulsiver. In diesen Momenten gelingt es mir auch nur selten abzurufen, was im Sinne der bedürfnisorientierten Erziehung jetzt wohl am besten zu tun wäre.

Ich weiß zwar, dass ich in solchen Situationen vieles besser machen könnte, aber nicht immer klappt das auch. Was ich aber tun kann ist, diese Momente im Nachhinein zu reflektieren. Und zu hinterfragen, was ich ändern kann, damit es beim nächsten Mal für uns beide (!) besser läuft. Denn bedürfnisorientiert Erziehen, bedeutet für mich:

Bedürfnisorientierte Erziehung für alle

Mein Kind bedürfnisorientiert zu erziehen gelingt, meiner Meinung nach, nur dann, wenn ich mir meine eigenen Bedürfnisse zugestehe. Gleichwertig! Denn Selbstaufgabe des Kindes zuliebe, damit tut sich niemand einen Gefallen, weder sich selbst, noch dem Kind. Auch ich muss mich dazu anhalten meinen Bedürfnissen zu folgen und unser aller Bedürfnisse miteinander zu vereinbaren.

Dazu nützt es nichts jeden Tipp aus jedem Ratgeber zu befolgen, um bedürfnisorientiert zu leben. Nicht jeder Moment des Tages muss und kann für alle optimal laufen. Aber das ist, wie schon Susanne Mierau schrieb, nicht Sinn und Zweck des Ganzen. Deshalb sollten wir lernen uns damit weniger zu stressen und nicht für Fehler, die passieren, zu verurteilen.

Nicht verurteilen, sondern verstehen

Sich selbst zu verurteilen ist das Eine, eine andere Mutter – womöglich aufgrund eines kurzen Ausschnittes aus ihrem Leben – zu verurteilen das Andere.

Egal, ob es die Mutter mit dem Handy auf dem Spielplatz ist oder die Mutter die das Kind, gegen seinen Willen aus dem Geschäft zerrt oder sogar die Mutter, die ihr Kind abends schreien lässt. Ja, das eine ist gravierender als das andere, aber wir kennen die Umstände nicht!

Das, was uns Müttern damals eine Psychologin in der Mutter-Kind-Kur erzählt hatte, warf beispielsweise ein vollkommen neues Licht auf diese berüchtigten Schlaftrainings. Sie sagte nämlich, dass solche Bücher allein aus dem Grund geschrieben werden, damit Eltern ihren Kindern nichts noch schlimmeres antun als sie schreien zu lassen. Und wir alle kennen die Geschichten von Babys die zu Tode geschüttelt wurden, weil die Eltern vollkommen verzweifelt und nervlich am Ende waren. Schreien lassen ist kein schöner Weg, aber vor diesem Hintergrund wahrscheinlich der bessere.

Natürlich sollte das nicht aus reiner Bequemlichkeit erfolgen. Ich glaube aber auch, dass es für viele Mütter eher aus einer Art Hilf- und Ratlosigkeit heraus geschieht. Jeder hat eben eine andere Selbsterhaltungs-Grenze und wo die liegt, weiß nur diejenige Mutter selbst. Auch ich hatte eine Phase in der mir der Schlafentzug und das ständige Funktionieren müssen arg an die Substanz ging. Ich habe aber schnell gemerkt, dass das Schlaftraining nicht unser Weg ist und ich es einfach nicht ertrage mein Kind schreien zu lassen.

Dass ich damals für mich einen alternativen Umgang mit der Situation gefunden habe, habe ich sicher auch einigen Ratgebern zur bedürfnisorientierten Erziehung sowie Tipps anderer Mütter, die bedürfnisorientiert erziehen, zu verdanken.

Bedürfnisorientierte Erziehung Attachement Parenting

Besser ein Tipp zu viel als zu wenig

Dennoch: So wertvoll Tipps aus Ratgebern, Artikeln, Social Media und von anderen Müttern auch sein können, nicht jeden davon müssen wir umsetzen. Sie sind keine Navigationsgeräte, die uns sagen, wo’s lang geht, sondern lediglich Landkarten, die uns zur Orientierung dienen. Den Weg müssen wir schon selbst gehen und sich dabei mal zu verlaufen, gehört eben dazu. Zwar wird es deshalb immer wieder Momente geben, die uns zweifeln lassen, aber das ist auch okay. Sie sollten uns nur nicht verzweifeln lassen.

Noch ein Tipp von mir: Wenn ihr in irgendeiner Situation immer wieder an dieselben Grenzen stoßt, dann denkt daran, es gibt (in den meisten Fällen) auch noch einen Papa. Lasst ihn einfach mal machen. Er ist in manchen schwierigen Situationen vielleicht weniger voreingenommen als ihr, weil er beruflich bedingt, das Kind seltener sieht. Folglich hat er die Situation im Gegensatz zu euch nicht schon zig Mal am Tag durchlebt. Da ist es meiner Meinung nach vollkommen legitim, die Verantwortung auch mal abzugeben.

Denn (bedürfnisorientierte) Erziehung ist immer noch Elternsache, nicht nur Muttersache. 

 

Meine Buchempfehlungen zum Thema (Hierbei handelt es sich um Affiliate Links. Wenn ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich dafür eine kleine Provision. Euch kostet das keinen Cent extra.):

Geborgen wachsen: Wie Kinder glücklich groß werden und Eltern entspannt bleiben

Geborgene Kindheit: Kinder vertrauensvoll und entspannt begleiten

Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen

Geschenk zur Geburt für Mama und Papa – DIY

Ein Kind kündigt sich im Freundeskreis an und damit beginnt die Suche nach einem passenden Geschenk zur Geburt. Sofern mir nicht selbst etwas Schönes einfällt, frage ich meistens die (werdenden) Eltern, was sie sich für’s Baby wünschen. Weil Mama und Papa sich das aber genauso verdient haben, bekommen die Beiden von mir auch Geschenk zur Geburt. 

Ein Geschenk zur Geburt für Mama und Papa? 

Natürlich! Über eine Kleinigkeit freut sich doch jeder. Egal, ob die Eltern ihr erstes Kind bekommen haben oder bereits das zweite, dritte oder vierte Kind geboren wurde. Die Freude über ein kleines Geschenk wird das nicht schmälern. 

Geschenk zur Geburt für Mama und Papa

Besonders schön und nützlich fand ich die Idee eines Mama und Papa „Notfall-Sets“, denn das hätten mein Freund und ich damals selbst gut gebrauchen können als wir Eltern geworden sind. Dieses Wissen und meine Erfahrung als ehemalige Neu-Mama waren bei der Zusammenstellung von Vorteil. Denn rückblickend weiß ich noch ganz gut, worauf es damals so ankam, was nicht fehlen durfte, was nützlich gewesen wäre und was einfach nur nice-to-have war.

Geschenk zur Geburt für Mama und Papa
Schön verpackt!

Was ist drin im „Notfall-Set“?

Ein bisschen was Praktisches, ein bisschen was Hilfreiches und ein bisschen was Verwöhnendes, so lässt sich die Mischung gut beschreiben. Fertig ist das Mama & Papa-„Notfall-Set“. Damit habe ich das Glas („KORKEN“ von IKEA) gefüllt. Alle Utensilien sind in „Reise“-Größe und gibt es in fast jedem Drogeriemarkt zu kaufen:

  • Handcreme – ist immer gut und zarte Hände sind zum Baby streicheln doch viel angenehmer,
  • Reisewaschmittel – für den Fall, dass mal schnell (unterwegs) etwas ausgewaschen werden muss, was das so alles vom Baby sein könnte, könnt ihr euch sicher vorstellen,
  • Feuchtigkeitsmaske – nur weil Schlaf gerade Mangelware ist, müssen Mama und Papa ja nicht danach aussehen
  • Badezusatz – für die, wenn auch begrenzte, Me Time,
  • Traubenzucker – für Energietiefs, denn die können schneller kommen als erwartet,
  • Trockenshampoo – wenn zum Haare waschen mal wieder keine Zeit ist, und das ist nicht selten der Fall.
Geschenk zur Geburt für Mama und Papa
Alles wichtige dabei!

Natürlich gibt es für (Neu-)Eltern noch viel mehr nützliche Dinge, aber die haben leider nicht mehr ins Glas gepasst. Und das, worauf es wirklich ankommt, haben Mama und Papa ja sowieso immer mit dabei:

Eine große Portion Liebe!

30 Me-Time-Ideen für jeden Tag

Ostern steht vor der Tür. Zeit für die Familie, Freunde und den ein oder anderen Me-Time-Moment. Immerhin hat der Papa frei und kann Zeit mit dem Nachwuchs verbringen, während ich mir etwas Gutes tue. Ideen, was das sein könnte, gibt es einige. Falls ihr ein bisschen Inspiration gebrauchen könnt, hab ich für euch 30 Me-Time-Ideen für jeden Tag zusammengestellt. Viel Spaß beim Entspannen!  

Me-Time-Ideen Auszeit Mama-Zeit

Hier könnt ihr die Liste runterladen und anschließend ausdrucken: 

>>>30 Me-Time-Ideen<<<

So kannst du die 30-Me-Time-Ideen nutzen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie du die Liste mit den Me-Time-Ideen umsetzen kannst:

  • Möglichkeit 1: Entweder du hakst sie der Reihe nach ab, oder
  • Möglichkeit 2:  du schneidest sie aus, faltest sie zusammen, legst sie in eine Schale und ziehst jeden Tag eine Me-Time-Idee, oder
  • Möglichkeit 3:  Hin und wieder wirfst du einen Blick drauf, um dir neue Anregungen zu holen. 

Sollte eine der Ideen auf der Liste so gar nicht in deinen Tagesablauf passen, dann überspring sie einfach und widme dich der nächsten.

Hilfreich ist es dabei, sich für manche Aktivitäten einen Wecker zu stellen. So müsst ihr nicht ständig auf die Uhr schauen, wie lange ihr noch Zeit habt. Außerdem gilt bei mir für (fast) alle Me-Time-Pausen:
Smartphone, Tablet und Co. aus!

Ich will schließlich entspannen und das geht ungestört und ohne Ablenkung nun mal am besten. 

30 Me-Time-Ideen

Noch ein Extra

Zu jeder Idee gibt’s hier von mir eine kleine Anregung. Also schnappt euch die Liste und los geht’s: Entspannen!

#1: Zuletzt habe ich Geborgene Kindheit: Kinder vertrauensvoll und entspannt begleiten* von Susanne Mierau gelesen. Ein Buch, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann. Es gibt Ratschläge ohne belehrend zu wirken und geht auf die Bedürfnisse aller Familienmitglieder ein. 

#2: Ich mag gepflegte und lackierte Fingernägel. Seit ich Mutter bin, trage ich sie aus praktischen Gründen meistens kurz und weil sie leider ständig splittern. Allerdings gibt es eine kleine Geheimwaffe, die das verhindert und die ich demnächst wieder anwenden werde: Microcell 2000 Nail Repair women, Nagelhärter, 1er Pack (1 x 12 ml)*.

#3: Was hab ich früher viel Musik gehört. Das hat leider nachgelassen seit ich Mutter bin. In der Mutter-Kind-Kur hab ich es allerdings wiederentdeckt und verbringe so manche Pause jetzt öfter mit Musik auf den Ohren. Probiert es mal aus. Perfekt zum abschalten und träumen. 

#4: Endlich habe ich mich nach Erkältungszeit und winterlichen Temperaturen vor ein paar Tagen wieder in meine Laufschuhe geschmissen. Das tat so gut! In der Zeit zwischen den Läufen mache ich das 7-Minuten-Workout

#5: Viel zu selten nehme ich mir die Zeit für eine Gesichtsmaske, dabei lässt das gestresste und übermüdete Mama-Haut so richtig strahlen. Dabei wechsle ich gerne zwischen gekauften und selbstgemachten Masken ab. Mein All-Time-Favourite ist übrigens die Quark-Honig-Maske: 2 EL Quark mit 1 EL Honig mischen, auftragen und ca. 15 Minuten einwirken lassen. 

#6: Es mag eine echte Geduldsprobe sein, wer sich drauf einlassen kann, für den kann es echt entspannend sein. Nehmen wir uns ein Beispiel an unseren Kindern und malen mal wieder ein Bild aus. Vielleicht auch gemeinsam. Neben tollen Achtsamkeits-Tipps, findet ihr in dem Buch 365 Wege zur Achtsamkeit: Wertvolle Tipps für mehr Gelassenheit und Lebensfreude* schöne Bilder zum Ausmalen. Die lassen einen die Zeit total vergessen.

#7: Das Baden habe ich erst vor kurzem für mich wiederentdeckt. Egal ob mit viel Schaum oder wenig, in pink oder grün. Baden ist Entspannung für alle Sinne. Ich mag die pinke Variante von Tetesept Sinnensalze Zeit für Dich 60 g, 10er Pack (10 x 60 g)*.

#8: Schon lange habe ich mir vorgenommen mal alleine ein Museum zu besuchen. Denn nicht immer haben Andere Zeit, wenn ich Zeit habe. Ich glaube, dass es eine tolle Erfahrung ist, solche Aktivitäten mal alleine zu unternehmen. Davon abgesehen, bin ich der Meinung, dass es in der eigenen Stadt und Umgebung so viele tolle Sehenswürdigkeiten gibt, die man viel zu selten erkundet.

#9: Eine meiner absoluten Lieblinsyogaeinheiten derzeit ist diese hier von Mady Morrison. 

#10: Sich (mal wieder) zu schminken, verleiht ein ganz neues Lebensgefühl. Dabei etwas herumzuexperimentieren macht außerdem noch Spaß. Ich hab vor ein paar Tagen Maybelline Tattoo Brow Augenbrauenfarbe Nr. 2 Medium Brown, trendige Augenbrauenfarbe mit bis zu 3 Tage Halt, spezielle Peel-off-Formel für eine einfache Anwendung* gekauft und teste es gerade. Bislang bin ich sehr begeistert nicht mehr jeden Morgen meine Augenbrauen nachmalen zu müssen. 

#11: Ausmisten befreit ungemein. Gerade jetzt, wo der Winter vorüber ist, lohnt es sich das auszumisten, was ihr nicht getragen habt, nicht mehr tragen wollt oder nicht mehr passt/kaputt ist/etc. Eine kleine Anleitung dazu wie ich ausmiste, findet ihr hier.

#12: Neue Do It Yourselfs auszuprobieren macht mir unglaublich Spaß, besonders, wenn sie die Wohnung verschönern oder ich jemand anderem damit eine Freude machen kann. Vielleicht ist in meiner kleinen Sammlung eine Selbermach-Idee für euch dabei. 

#13: Den nächsten Urlaub planen und schon mal konkrete Ausflugsziele raussuchen oder eine Packliste schreiben, erhöht nicht nur die Vorfreude, sondern nimmt auch denn Stress kurz bevor die Reise losgeht. 

#14: Eine Shoppingtour macht glücklich. Manchmal reicht mir sogar schon Window-Shopping. Denn neue Inspirationen zu sammeln, macht genauso viel Spaß und spart Geld. 

#15: Es muss ja kein großes Fotobuch sein. Eine kleine Erinnerung an einen schönen Urlaub oder die schönsten Familienfotos des vergangenen Jahres. Dabei finde ich die Idee ganz schön Fotos mal wieder auszudrucken und in ein Album zu kleben. Eine nette Abwechslung zu den ganzen Digitalfotos. 

#16: Die Vorstellung ganz alleine in einem Café zu sitzen, fand ich früher immer komisch. Heute ist das ein Me-Time-Moment, den ich absolut genießen kann. Einfach nur beobachten oder ein gutes Buch lesen. Perfekt!

#17: Zeit für Wellness bietet ja viel Spielraum: Das kann Wellness zu Hause sein, eine gebuchte Massage oder ein Sauna-Besuch. Je nachdem wie viel Zeit einem gerade zur Verfügung und wo einem der Sinn nach steht. Für mich ist es manchmal schon Wellness, wenn ich es schaffe mir mal wieder die Beine zu epilieren oder ein Peeling zu machen. Für’s Körperpeeling kann ich euch übrigens Kaffeesatz empfehlen. Einfach die gewünschte Menge mit eurem normalen Duschgel vermischen und einreiben. Das macht die Haut schön zart und im Normalfall verfliegt der Kaffeegeruch auch recht schnell. Außerdem spart es Geld und vermeidet Müll.

#18: Irgendwie trägt man doch immer wieder die gleichen Kleidungsstücke, was ja auch gar nicht schlimm ist und im Zuge einer minimalistischeren Garderobe auch durchaus sinnvoll. Allerdings kombiniert man sie auch meistens gleich. Dabei kann es großen Spaß machen, den Blazer mal mit dem Pullover statt der Bluse zu kombinieren. Oder den kurzen Jumpsuit übergangstauglich mit einer ausgefallenen Strumpfhose zu tragen. 

#19: Fantasiereisen mag ich sehr, weil es erstens die Fantasie anregt (tadaa!) und du dich zweitens innerhalb kürzester Zeit an ganz tolle Orte träumen kannst. Hier findet ihr einige Fantasiereisen.

Me-Time-Ideen Auszeit Mama-Zeit

#20: Egal, was du dir wünschst, schreib es auf. Das kann der Weihnachtswunschzettel sein oder ein Wunschzettel, was du dieses Jahr noch erreichen willst oder Wünsche an dich für deine persönliche Entwicklung.

#21: Abends mit einer Freundin was Essen gehen und quatschen tut unglaublich gut. Papa und Kind kommen in der Zeit durchaus mal alleine klar.

#22: Ich bin handarbeitstechnisch nicht sonderlich begabt, aber auch, wenn ich nicht stricken, häkeln oder nähen kann, so kann ich doch immerhin eine Strickliesel bedienen. Daraus lassen sich schöne, originelle Schmuckstücke herstellen. Eine gute Idee für ein neues DIY auf diesesmamading. Hm…

#23: Ich mag es ja in der Bücherei nach neuem Lesestoff zu stöbern oder in Zeitungen zu blättern und Artikel zu lesen, die mich interessieren. Der Vorteil: Dort kann ich das vollkommen ungestört tun und mich nur darauf konzentrieren. 

#24: Wie ihr ein Vision Board angehen könnt, erfahrt ihr hier.

#25: Hörbücher und Podcasts sind toll. Man kann sich einfach nur berieseln lassen, allerdings wesentlich anspruchsvoller als beim Fernsehen, denn es regt die Fantasie an und informiert uns. Aktuell höre ich die Podcasts von Laura Malina Seiler und Robert Gladitz von der Awesome People Family sehr gerne. 

#26: Dazu muss es noch nicht einmal einen besonderen Anlass geben, einfach aus Freude am Backen. Eine gute Gelegenheit, einen schwierigen Kuchen für die nächste Geburtstagsfeier einmal auszuprobieren. Dann ist es nicht so schlimm, wenn was schief geht. 

#27: Alleine spazieren gehen hat sich für mich, genau wie das alleine im Café sitzen, eine ganze Weile komisch angefühlt, mittlerweile genieße ich es total. Ich kann mein eigenes Tempo gehen, den Weg bestimmen und die Umgebung beobachten. Am liebsten im Wald.

 #28: Da bin ich zugegebenermaßen eher nicht der Typ für, weil ich meine Haare seit geraumer Zeit selber schneide, aber stattdessen gibt es ja noch andere Möglichkeiten, wie einen Besuch bei der Kosmetikerin, Nagelstudio, Fußpflege etc. 

#29: Pläne erstellen kann Spaß machen, besonders wenn sie, im besten Fall, auch noch nützlich sind. In meinen Zeitmanagement-Tipps geht’s auch um Pläne, so als kleine Inspiration.

#30: Neu gestalten befreit ebenso wie ausmisten. Außerdem wird es manchmal einfach Zeit für eine Veränderung. Es müssen nicht gleich ein neuer Anstrich oder teure Möbel sein, kleine Details wie dieses Mini-Sukkulenten-Terrarium reichen schon. 

Ich hoffe, es waren ein paar Me-Time-Ideen für euch dabei. Hinterlasst mir gerne eure Me-Time-Momente in den Kommentaren. Aber vor allen Dingen: Genießt eure Auszeit vom Alltag!

*Bei diesen Artikeln handelt es sich um persönliche Empfehlungen, die ich mit einem Affiliate Link versehen habe. Wenn ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich dafür eine kleine Provision. Euch kostet das keinen Cent extra. 

Sport für Mütter – Das 7-Minuten-Workout für zu Hause

Wie kann ich am besten nach der Schwangerschaft wieder fit werden? Dass ich mir diese Frage gestellt habe, ist zwar schon ein Weilchen her. Aber die Sportroutine von damals, praktizier ich auch heute noch. Oder besser gesagt, wieder. Denn seitdem ich arbeite, ist für ein ausgiebiges Trainingsprogramm selten Zeit. Deshalb ist dieses Workout für zu Hause perfekt für alle, die wenig Zeit haben, aber trotzdem gerne trainieren wollen.

Eine mutterfreundliche Sportroutine

Sport mache ich für’s Wohlbefinden, denn es tut einfach gut sich fit zu fühlen und seinen Körper hin und wieder ein wenig zu fordern. Außerdem mag ich es viel lieber, wenn sich an mir alles etwas straffer anfühlt. Aber welcher Frau erzähl ich das…? Ehrlicherweise trainier ich auch, um nicht auf Süßigkeiten verzichten zu müssen. Die esse ich einfach zu gerne.

Allerdings sind die positiven Effekte immer mit einem gewissen Aufwand verbunden. Klar, von nix kommt nix. Dass dieser aber gar nicht so groß sein muss, wie ich lange Zeit dachte, ist, gerade jetzt für mich als Working Mom mit einem relativ straffen Zeitplan, perfekt.

Denn ausgiebige Trainingseinheiten, womöglich verbunden mit langen Anfahrtswegen, inklusive vorherigem Tasche-Packen etc. sind so gar nicht mein Ding. Ein Glück, dass ich damals, circa ein halbes Jahr nach der Schwangerschaft, die perfekte Trainingseinheit für mich gefunden habe. Neben wöchentlichen Yogasessions und (derzeit unregelmäßigen) Laufeinheiten, gehe ich das Workout für zu Hause seit ein paar Tagen wieder regelmäßig an. 

 Workout für zu Hause

Das 7-Minuten-Workout

Entwickelt haben es die beiden Sportwissenschaftler Brett Klika und Chris Jordan. Und ja, es dauert wirklich nur sieben Minuten, je nachdem wie lange ihr zwischen den einzelnen Übungen pausiert, etwas mehr. Ich bin damals durch Zufall auf dieses Training gestoßen und dachte mir: „Warum sollte ich es nicht mal ausprobieren?“ Gedacht, getan.

Jeden Morgen nach dem Aufstehen hab ich mir meinen Sohn geschnappt, der vom Laufstall aus zuschauen konnte und habe losgelegt. Heute sitzt der Nachwuchs nicht mehr im Laufstall und schaut zu, sondern macht bereits mit. Oder versucht es zumindest.

Workout für zu Hause
Kind macht mit

Das Tolle an diesem Workout ist, dass es nicht viel braucht außer einer Matte, einer Wand, einem Couchtisch und/oder einem Stuhl. Außerdem sind sieben Minuten für ein Workout zeitlich so gut wie immer drin. Und ich würde nicht so davon schwärmen, wenn ich nicht bereits tolle Erfolge erzielt hätte.

Schon jetzt merke ich nach knapp zwei Wochen täglichen Trainings, einige Verbesserungen: 

  • Meine Ausdauer hat sich gesteigert,
  • ich habe mehr Kraft, denn die Übungen, die es am Anfang echt in sich hatten, fallen mir schon viel leichter,
  • auch mein Körpergefühl hat sich bereits verbessert und hier und da meine ich, dass es sich sogar schon straffer anfühlt.

Wenn das nicht genug Gründe sind weiterzumachen. Ich bin gerade jedenfalls sehr motiviert.

So funktioniert das Workout für zu Hause

Alle Übungen dauern 30 Sekunden und werden einmal durchgeführt. Zwischen den Übungen mache ich immer zehn Sekunden Pause. Insgesamt 12 Übungen gilt es zu absolvieren. Und das sind sie:

Übung 1: Hampelmann
Übung 2: Wandsitz
Übung 3: Liegestütz
Übung 4: Crunches
Übung 5: Step-ups auf den Stuhl
Übung 6: Kniebeugen
Übung 7: Triceps-Dips
Übung 8: Unterarmstütz
Übung 9: Knie hochziehen
Übung 10: Ausfallschritte
Übung 11: Liegestütz mit Rotation
Übung 12: Seitlicher Unterarmstütz links/rechts

Video gefällig?

Ich selbst mache das 7-Minuten-Workout für zu Hause nach einer App, da gibt es einige zu finden, die sich im Prinzip aber alle ähneln. Hier gibt es außerdem eine schöne Grafik, wem das reicht. Wer will, kann die Übungsfolge natürlich auch zwei oder dreimal wiederholen. Dann ist es zwar kein 7-Minuten-Training mehr, dafür noch effektiver. Wichtig ist, laut den Entwicklern übrigens, diese Folge unbedingt so einzuhalten. Kurz und intensiv soll sie sein, deshalb dürft ihr ruhig powern.

Blutigen Anfängern und älteren Menschen raten die Erfinder allerdings von diesem Training ab. Also schaut selber, ob es etwas für euch ist. Ich fahr da mit meiner sportlichen Vorerfahrung ganz gut.

Natürlich mag ich es auch, mich und wieder noch etwas mehr auszupowern, aber für das tägliche gute Gewissen ist das einfach perfekt. Ich bin jedenfalls total glücklich darüber dieses Training nach der Schwangerschaft entdeckt und jetzt für mich wiederentdeckt zu haben.

Klingt das nach einer Trainingsidee für euch oder habt ihr schon eine feste Sportroutine?

Tipps für ein besseres Zeitmanagement für Mütter – Teil 1

Zeitmanagement ist gerade für Mütter eine ganz besondere Herausforderung. Viel stärker als je zuvor müssen wir unseren Tagesablauf an die Bedürfnisse unseres Kindes anpassen. Wir sind eindeutig fremdbestimmter als früher, was schon eine große Umstellung ist. Aber gerade für mich als selbstständige Working Mom ist die richtige Zeiteinteilung aktuell immer wichtiger geworden. Denn nur so gelingt es mir möglichst effektiv arbeiten zu können und den Rest des Tages Zeit für meine Familie zu haben. Das macht es viel leichter, den Tag möglichst stressfrei genießen zu können. Und das ist es doch was Zeitmanagement vermeiden soll: Stress.

Besseres Zeitmanagement – weniger Stress

Gestresst sein ist einfach kein schöner Zustand, war es für mich noch nie und wird es auch nicht sein. Manche Menschen brauchen das vielleicht – sagen sie zumindest – ich gehöre definitiv nicht dazu. Seitdem ich Mutter bin, brauche ich Stress noch viel weniger als vorher, denn ich habe das Gefühl, dass sich dieser mit Kind sogar verdoppelt. Bin ich gestresst, spürt mein Kind das und ist entsprechend unentspannt, was mich dann zusätzlich stresst. Ein Teufelskreis. Aber es gibt Abhilfe, denn mittlerweile habe ich einige gute Techniken für mich entwickelt, wie ein Zeitmanagement aussehen kann, damit der Tag um ein vielfaches entspannter abläuft und ich mein Tagespensum an Aufgaben geschafft bekomme.

Da ich auf die Tipps sehr ausführlich eingehe, wird es nächste Woche einen zweiten Teil zum Thema geben. Bevor ich jetzt aber noch mehr Zeit mit langen Einleitungen vertrödel, geht es rein ins Thema und in die konkreten Tipps.

Zeitmanagement für Mütter 1

Tipp Nr. 1: Arbeiten nach dem Stundenplan

Wenn ihr jetzt an die Schule denkt, ist dieser Gedanke tatsächlich der richtige. Genauso wie ihr es früher von der Schule kennt, habe ich mir einen Stundenplan für meine Arbeitszeit zu Hause erstellt, denn da arbeite ich. Im Home Office. Und wie sich sicherlich der ein oder andere vorstellen kann, gibt es zuhause jede Menge Ablenkungsmöglichkeiten. Was natürlich alles andere als effektiv ist und nun mal auch kein Geld einbringt. Der Boden kann noch so schön glänzen, bezahlt werde ich für’s Putzen während der Arbeitszeit nicht. Dazu sollte ich meine Zeit schon am Schreibtisch verbringen.

Der Haushalt gehört definitiv in die Freizeit. Schließlich würde ich in einem anderen Job ja auch nicht mal eben nach Hause fahren, um die Wäsche zu machen. Genau so verhält es sich übrigens auch mit anderen Ablenkungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Das Smartphone mit seinen verlockenden Apps wie Facebook, Instagram oder Twitter gehört in die freie Zeit. In meinem Fall ist das nicht immer ganz leicht, da ich auch mit diesen Medien arbeite. Aber genau an dem Punkt setzt der Stundenplan an.

Ich habe mir den kompletten Tag in „Unterrichtsstunden“ eingeteilt und aufgeschrieben in welchen Zeitfenstern ich was mache. Im Stundenplan ist ganz klar notiert, wann ich E-Mails checke, meine Social-Media-Kanäle anschaue, Mittagspause mache und natürlich produktiv arbeite. Die Tage ähneln sich zwar sehr, doch trotzdem ist es hilfreich, sich das wirklich für jeden Tag aufzuschreiben, denn auch feste Freizeitaktivitäten habe ich darin notiert.

Meinen Stundenplan habe ich übrigens als Freebie bei www.miomodo.de runtergeladen. Ich mag das Design gerne schlicht, da ich selber viel mit Farben arbeite. Sollte dieser Plan euch nicht zusagen, findet ihr, dank Google, noch ganz viele Weitere im Netz.

Zeitmanagement für Mütter 2
Mein Stundenplan

Tipp Nr. 2: Ein fester Ort zum Arbeiten

Lange Zeit hatte ich kein richtiges Arbeitszimmer, was der Tatsache geschuldet war, dass es noch renoviert werden musste. Das hatte bei unserem Einzug keine Priorität. Außerdem habe ich zu dem Zeitpunkt noch nicht gearbeitet. Jetzt arbeite ich allerdings und bin mehr als froh darüber, das auch in einem eigens dafür eingerichteten Arbeitszimmer tun zu können.

Zuvor habe ich mir immer einen Platz an unserem Esstisch gesucht, um dort zu arbeiten, aber das war wirklich kein Dauerzustand. Zumal es dort nicht nur mehr Ablenkungsmöglichkeiten gibt, sondern auch einfach keine gescheite Organisation meiner Unterlagen, Arbeitsutensilien etc. zustande kam.

Außerdem finde ich so eine räumliche Trennung nicht nur aufgrund der Praktikabilität sinnvoll und wichtig, sondern auch für den Kopf. Ich arbeite im Arbeitszimmer einfach viel effektiver und konzentrierter. Hier gibt es auch sonst nicht viel zu sehen, außer vielleicht ein paar Vögel, die sich hin und wieder auf den Bäumen vor meinem Fenster niederlassen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass mein Sohn weiß und akzeptiert, dass ich arbeiten muss, sobald ich mich im Arbeitszimmer befinde, was durchaus vorkommen kann, wenn er zu Hause ist.

Wer nicht die Möglichkeit hat ein eigenes Arbeitszimmer einzurichten, dem kann ich zumindest empfehlen sich einen festen Arbeitsplatz in der Wohnung zu suchen und für diesen Zweck immer wieder entsprechend herzurichten. Denn, wie schon erwähnt, ist der Kopf erst mal mit der Arbeitsumgebung vertraut, wird sich die Motivation bald dazu gesellen.

Zeitmanagement für Mütter 1
Arbeiten im Arbeitszimmer

Tipp Nr. 3: Ein einziges To do

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von To-do-Listen, worüber ich hier bereits berichtet habe, aber mit der Rückkehr ins Berufsleben ist so eine Liste ab einem gewissen Punkt unvermeidbar geworden. Dennoch mag ich diese ellenlangen Listen nach wie vor nicht, von denen man die meisten Punkte doch immer weiterschiebt und sie gefühlt nie verschwinden. Stattdessen habe ich vor einiger Zeit einen Tipp aufgeschnappt, der sich in der Umsetzung für mich einfach als absolut hilfreich und genial erwiesen hat.

Ich nehme mir am Tag EINE SACHE vor. Das ist die eine Sache, die so wichtig ist, dass sie an diesem Tag unbedingt erledigt werden muss und keinen Aufschub duldet. Dieses To do erledige ich dann als allererstes und hab somit das Wichtigste, Schlimmste, Unangenehmste oder Umfangreichste für diesen Tag schon mal abgehakt.

Das mag im ersten Moment zwar nicht sonderlich produktiv klingen, aber das täuscht. Denn gerade diese nicht so schönen Aufgaben schiebt man ja gerne mal ewig vor sich her. Wenn du so eine Aufgabe aber jeden Tag als erstes erledigst, sind alle anderen Aufgaben, die noch folgen, nur noch Kleinigkeiten und die unangenehmen Aufgaben minimieren sich automatisch im Laufe der Woche. Die Pflicht ist also erledigt, alles andere ist dann bereits die Kür.

Das war Teil 1 zum Thema Zeitmanagement, den zweiten Teil gibt es dann in der kommenden Woche. Bis dahin dürft ihr gerne kommentieren: Waren brauchbare Tipps für euch dabei? Welche Ratschläge für ein besseres Zeitmanagement habt ihr noch auf Lager?

Nimm dir Zeit zum Auskurieren

Es klingt verrückt, aber diesen Satz musste ich mir in den vergangenen Tagen wirklich mehrfach sagen. Denn Zeit zum auskurieren hab ich als Mutter ja nun mal gar nicht, oder? Es kommt darauf an. Darauf, ob ich in zwei Wochen wieder krank sein will. Darauf, ob ich es jetzt wirklich für so notwendig halte die Wohnung aufzuräumen. Darauf, ob ich mich jetzt nicht einfach mal noch zwei Tage mehr schone, um dann wirklich wieder mit der nötigen Kraft weiterzumachen.

Von der Grippewelle überrollt ging es mir und uns in den vergangenen Tagen wirklich so schlecht wie schon lange nicht mehr. Das war nicht mal ein kleiner Schnupfen, den man lästigerweise mit sich rumschleppt, sondern wirklich ein totaler Knockout. Im letzten Artikel hatte ich bereits erwähnt, dass es nicht die erste Krankheit, aber dafür die heftigste in diesem Winter war. Trotzdem gilt das, was ich jetzt hier schreibe wirklich für alle Krankheiten, denn den Fehler hab ich schon vorher begangen, mich nicht an’s auskurieren zu halten.

Auskurieren

Schon dich lange genug und länger

So banal und eigentlich logisch es klingt, es scheint einfach nicht selbstverständlich zu sein. Denn oft ist es so, dass ich mich wirklich erst schone, sobald echt gar nichts mehr geht. Dabei ist das bereits ein deutliches Alarmsignal des Körpers; er resigniert und weiß sich einfach nicht mehr anders zu helfen als mich zur Ruhe zu zwingen.

Die ganzen Erkältungen, die ich in den vergangenen Monaten so mit mir rumgeschleppt habe, habe ich, im Nachhinein betrachtet, mehr verschleppt als wirklich auskuriert. Natürlich nicht nur aus purer Unvernunft, sondern auch der Tatsache geschuldet, dass ich mich um Haushalt und Kind zu kümmern habe. Aber das ist nur die eine Seite, und dass das getan werden muss, steht außer Frage. Die andere Seite ist allerdings, dass ich gerne etwas für mich tun wollte. Und wer den Haushalt schmeißen kann, der kann auch Laufen gehen. Aber genau da liegt der Fehler. Denn kritisch betrachtet heißt das doch: „Wer sich sowieso schon anstrengen muss, der kann sich auch gleich doppelt anstrengen.“

Ja, ich wollte vermeintlich etwas für mich, meine Gesundheit und mein Wohlbefinden tun, aber im Nachhinein weiß ich, dass ich jedes Mal, wenn ich laufen gegangen bin, obwohl ich noch nicht hundertprozentig wieder fit war, ich genau das Gegenteil erreicht habe. Ich mochte das Gefühl nicht, untätig zu sein, meine Leistung zu verlieren, um dann in ein paar Wochen wieder komplett bei Null anfangen zu müssen. Ich wollte mich nicht fett und schwabbelig fühlen, weil ich befürchtete wochenlang keinen Sport machen zu können. Stattdessen habe ich gegoogelt, nach Ratschlägen zum Thema. Und öfter als einmal gelesen, dass Sport bei Erkältung nicht zwingend schadet, sogar im Gegenteil ganz gut tun kann. Bullshit!

Practice what you preach

Ich selbst habe vor einiger Zeit mal gesagt, dass wir uns Pausen gönnen sollten, wenn es uns nicht gut geht. Warum aber fällt es einem immer so schwer sich auch wirklich selbst dran zu halten? Denn ich wollte mir nicht genug Pausen gönnen, weil ich der Meinung war, dass das schon genug gewesen sein mussten.

Nur weil ich den Haushalt schmeißen muss und der Nachwuchs nach Beschäftigung verlangt, heißt es doch nicht, dass ich in meiner Freizeit direkt wieder in die Laufschuhe steigen muss. Wer aufräumt kann auch Sport machen. Ganz großer Unsinn. Stattdessen ist es doch gerade dann wichtig, sich in anderen Lebensbereichen noch mehr Pausen zu gönnen.

Und wenn ich eins nach diesem Winter sagen kann, gut getan hat es mir nicht, auf diese Pausen verzichtet zu haben. Denn jedes Training hat mich gesundheitlich doch wieder ein Stück zurück geworfen. Auch wenn es sich im ersten Moment anders, ja sogar ganz gut angefühlt hat. Aber der erste Impuls ist nicht immer der richtige. Im Nachhinein hätte ich lieber öfter mal den Ball flach gehalten, mir mehr Zeit genommen zu regenerieren und einfach mal verzichtet. Ja, davon wird man nicht schlanker, muskulöser oder fitter, vom Training, das einen gesundheitlich wieder nach hinten wirft, aber auch nicht. Und nur, um das klar zustellen, ich rede hier von vielleicht drei Malen, die ich zwischen zwei Erkältungen laufen war. Selbst diese drei Male, waren drei zuviel.

Auskurieren 2
Ganz viele Kuscheleinheiten

Auskurieren heißt das Zauberwort

Es ist übrigens egal, ob es Sport, Freunde treffen oder die Arbeit ist, das dich und deinen Körper nach oder während einer Krankheit anstrengt. Bevor es dir nicht wieder wirklich gut geht, lass es sein. Ich hab für mich inzwischen entschieden, dass ich bis zum Frühling und den ersten angenehmen Plusgraden erst mal keine Laufschuhe mehr anziehen werde und es auch sonst sportlich langsam angehen lassen werde. Es fühlt sich zwar nicht besonders toll an und die Bikini-Figur 2018 ist auch nicht sonderlich erfreut darüber, aber viel wichtiger ist doch, wie es mir körperlich dabei geht.

Auskurieren ist das Stichwort. Ein Wort, das viel zu oft einfach dahin gesagt wird, aber selten wirklich beherzigt wird. Eine Lektion, die ich nach diesem Winter auf jeden Fall gelernt habe. Auskurieren bedeutet ja nicht nichts machen, sondern viel mehr das Richtige machen. So hatte ich wenigstens mal wieder Zeit ein gutes Buch zu lesen. Das hat sehr zu meiner Erholung beigetragen. Statt schweißtreibenden Sports, reicht es ja schon eine sanfte Yogaeinheit einzubauen oder warm eingepackt einen Spaziergang durch Wiesen und Felder zu machen. Es muss nicht alles leistungsgetrieben sein. Achtsam auf das hören, was der Körper und der Geist gerade brauchen, das ist doch die wahre Kunst und bis es wärmer wird, ist das eben einen Gang runter zuschalten. Im Frühjahr werde ich hoffentlich wieder genug Gelegenheit haben, um Vollgas zu geben, bis dahin nehme ich mir die Zeit gesund zu werden. Nehmt ihr sie euch auch?

Immunsystem gesucht – dauerkrank im ersten Kindergartenjahr

Am liebsten würde ich diesen Artikel mit einer ordentlichen Schimpftirade beginnen, denn die wäre den Umständen entsprechend angemessen. Allein die letzte Nacht bietet schon Anlass genug. Anderthalb Stunden hab ich mich gestern in den Schlaf gehustet. Und auch während der Nacht hat mich dieser fiese Husten noch mehrmals heimgesucht. Meine Lunge schmerzt jetzt noch und überhaupt tut mir jede Faser meines Körpers weh. Ich bin es echt Leid,  dauerkrank zu sein.

Dauerkrank im ersten Kindergartenjahr

Tu nicht so als hätte man dich nicht vorgewarnt

Okay, dass das erste Kindergartenjahr es in sich hat, wusste ich. Schließlich hab ich diesen Hinweis mehr als einmal bekommen. „Warte erst mal ab, bis der Kleine in den Kindergarten geht. Dagegen ist das jetzt noch gar nichts.“ Tolle Verheißungen und das schon Monate vorher. Trotzdem flackerte in mir ein Fünkchen Resthoffnung, dass das Kind das erste Kindergartenjahr unbeschadeter als prophezeit übersteht. Und damit lag ich gar nicht mal so falsch, denn dauerkrank im ersten Kindergartenjahr bin eigentlich nur ich.

Ich kann will schon gar nicht mehr zählen wie viele Infekte mich in den vergangenen Monaten heimgesucht haben. Davor, dass es einen selbst mindestens genauso dicke erwischt, hat einen natürlich niemand gewarnt. Dabei wäre das doch tatsächlich mal eine nützliche Info gewesen. Es heißt ja, dass zehn bis zwölf Infekte im Jahr bei Vorschulkindern normal sind. Dass ich aber gefühlt jetzt ebenfalls wieder in diese Kategorie falle, war mir neu.

Dauerkrank Kindergarten
Das Tablet – eine treue Unterstützung für kranke Mütter

Ich dauerkrank – ist das normal?

Das große Mysterium ist doch: Warum erwischt es mich öfter und schlimmer als den Nachwuchs? Immerhin geht er doch in den Kindergarten und nicht ich. Die Erklärung ist so einfach wie logisch: Der Nachwuchs bringt die Erreger aus dem Kindergarten mit nach Hause und das sind Erreger, die das Immunsystem eines Erwachsenen nicht mehr kennt. Die zu bekämpfen, muss das Immunsystem erst wieder lernen.

Wobei ich mir sicher bin, dass es noch nicht mal unbedingt mein Kind als Vermittler braucht. Wäre auch unfair, ihm die ganze Schuld in die Schuhe zu schieben. Denn ich glaube, der tägliche Gang in den Kindergarten reicht bereits aus, um sich was einzufangen. Morgen für Morgen bringe ich den Nachwuchs in den Kindergarten und hole ihn genauso jeden Nachmittag wieder ab. Bei jedem Besuch fasse ich mindestens drei Türklinken an. Ich will gar nicht wissen, wie viele Krankheitserreger sich darauf tummeln. Okay, es ist auch möglich, dass ich mir die beim Einkaufswagen schieben im Supermarkt eingefangen habe. Aber eigentlich ist es auch egal, denn in jedem Fall ist es ziemlicher Mist.

Zu wenig Schlaf, zu viel Stress und zu kurze Erholungspausen begünstigen die Entstehung von Krankheiten besonders bei Eltern. Denn im Gegensatz zu unseren Kindern, können wir uns meistens nicht so ausgiebig erholen, wie wir es bräuchten. Ein Grund, weshalb die Kinder auch schneller wieder fit sind als wir. Sie erholen sich einfach besser. Aussichten, die meine Abwehrkräfte nicht gerade beflügeln. Ich fürchte, ich komme nicht drum herum, hinzunehmen, dass es jetzt so ist und vielleicht auch noch ein Weilchen so bleiben wird. Denn die Prognosen für das zweite Kindergartenjahr werden nicht besser. Wenigstens steh ich dann nicht wieder vollkommen überrascht da und wunder mich, warum ich öfter krank bin als mein Kind.

Green Smoothie oder einfach abwarten

So hilfreich diese Infekte für die Kinder sind, um ihre Abwehrkräfte zu stärken, so wenig Sinnvolles kann ich für mich bislang darin erkennen. Dabei war ich der Meinung, meine Abwehrkräfte seien bereits ganz gut gestärkt, immerhin achte ich auf gesunde Ernährung, viel frische Luft, ausreichend Bewegung, und das Händewaschen kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Aber bislang nützt es so gut wie nichts, trotzdem bin ich dauerkrank. Vielleicht sollte ich auf diese viel gepriesenen Green Smoothies setzen, schließlich werden sie einem in den Sozialen Medien ja ständig als das Wunderzeug verkauft, neben kunstvoll angerichteten Smoothiebowls und anderen super mega lecker und stylisch in Szene gesetzten Superfoods. Aber welche Mutter schafft es bitte das jeden Tag in der Früh für sich und ihr Immunsystem herzurichten? Ich jedenfalls bekomme das alle paar Jubeljahre mal hin, von abwehrkräftestärkender Regelmäßigkeit kann da keine Rede sein.

Also kann ich euch noch nicht mal den ultimativen Tipp geben, wie ihr das erste, zweite und wahrscheinlich auch dritte Kindergartenjahr, einigermaßen unbeschadet übersteht. Es besteht lediglich die Hoffnung, dass Eltern gegen die Kinder-Keime irgendwann abhärten. Und spätestens im Frühling ist das Gröbste sowieso erst mal für ein paar Monate überstanden. Ob mit oder ohne Green-Smoothie-Superfood-Wunderwaffe.

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Sieht leider nicht nach Frühling aus.

Warum mich die Mutterrolle manchmal nerven darf

Weil sie phasenweise unglaublich anstrengend sein kann, ganz einfach. Das hab ich in den vergangenen Tagen öfter gemerkt, wenn es darum geht Job, Privatleben, Haushalt und das liebevolle Mama Sein wie selbstverständlich unter einen Hut zu bekommen. Normalerweise funktioniert das ganz gut, aber irgendwann kommt der Punkt, da geht es einfach nicht mehr. Diesen Punkt hab ich inzwischen glücklicherweise wieder überwunden. Aber er wird immer wieder kommen. Auch wenn mir diese „Es ist alles nur eine Phase“-Phrase mittlerweile zu den Ohren raus kommt, sie trifft einfach immer wieder zu. Egal, ob beim Kind, bei der Mutterrolle oder in anderen Lebensbereichen.
Mutterrolle
 

Grenzen und Funktionieren

 

Ja, dieses Mutter Sein bringt mich öfter als mir lieb ist, öfter als ich es bisher gewohnt war, an meine Grenzen. Diese Grenzen sind in diesem Moment einfach nur ätzend. Denn es gibt Tage, an denen habe ich das Gefühl einfach nur noch zu funktionieren, die Mutterrolle vereinnahmt mich. Das beginnt schon mit dem Aufstehen, insbesondere dann, wenn mein Kind schon vor mir wach ist. Dann habe ich präsent zu sein und meine Befindlichkeiten müssen teilweise erst mal zurückstecken.

Genauso wenn ich krank bin, dann kann ich mir nicht frei nehmen und die Mutterrolle Mutterrolle sein lassen. Mich schön wie früher mit Wärmflasche und Tee ins Bett kuscheln und die Krankheit aussitzen ausliegen. Nein, ich werde trotzdem gefordert. Das war halt auch mal anders.

Ob ich mich darüber beschweren will? Auf gar keinen Fall, schließlich habe ich mir diese Rolle ausgesucht. Ob ich es trotzdem nervig finde? Auf jeden Fall! Und das ist auch mein gutes Recht.

 
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Ich kann schon ganz viel allein… 

Ich, überfordert?

Die Mutter, die sich noch nie überfordert gefühlt hat, möge den ersten Stein werfen… oder so ähnlich. Jede Mutter ist irgendwann mal überfordert, aber nicht jede Mutter gibt es zu. Ich befinde mich glücklicherweise in einem Umfeld, in dem auch mal darüber geredet wird, wenn alles Mist ist. Das tut nicht nur der betroffenen Mutter gut, es mal rauszulassen, sondern auch der Mutter, die zuhört und sich an eine Situation erinnert, wo es bei ihr ähnlich war.

Wir Mütter haben nun mal auch nicht nur die eine Aufgabe eine gute Mutter zu sein. Wir sind nun mal auch die, die zuhause alles im Blick haben. Die wissen, dass der letzte saubere Body spätestens heute Abend in der Wäsche landen wird und bis dahin Nachschub benötigt wird. Wir wissen, dass sich Windeln, Klopapier oder der Wasservorrat dem Ende zuneigen. Wir wissen, dass morgen früh mindestens DER eine Becher oder Löffel oder was-auch-immer-gerade-beim-Kind-sehr-beliebt-ist gespült sein muss. Ja, wir sind auch die, die das meistens umsetzen und auch so tolle Freizeitbeschäftigungen haben wie Sonntagabend noch den Essensplan und die Einkaufsliste für die nächste Woche zusammenzustellen.

Oder hat schon mal jemand einen Mann gesehen, der sich am Sonntagabend hinsetzt, um Essensplan und Einkaufsliste zu schreiben? Also ich nicht. Sorry, dass ich das jetzt so sage, aber ihr Männer wisst auch, dass ihr dafür andere Aufgaben erfüllt, bei denen wir Frauen wahrscheinlich versagen würden.

Muss das denn sein?

Gut, jetzt mag jemand sagen, da zwingt dich ja keiner zu oder du wirst auch ohne Essensplan und Einkaufsliste nicht verhungern. Ja, mag sein. Aber ich habe eben auch ein Kind zu versorgen, dem ich einen möglichst ausgewogenen Speiseplan gestalten will. Außerdem will ich nicht nach jedem Supermarkt-Besuch Zuhause bemerken müssen, dass ich was vergessen hab.

Ja, natürlich könnte ich Aufgaben abgeben. Aber bei manchen ist es einfach nicht sinnvoll. Und ganz ehrlich, am Ende des Tages schaffen wir es doch alles, eben weil wir funktionieren.

Aber ist es wirklich nur in reines Funktionieren? Ist es nicht viel mehr ein Wachsen. So phasen- und schubweise wie unsere Kinder wachsen, so wachsen auch wir Mütter schubweise an unserer Rolle. Auch, wenn ich manchmal zugegebenermaßen ganz gerne etwas langsamer wachsen würde oder gar nicht.

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… aber ganz oft brauche ich dich auch noch!

In die Mutterrolle wachsen

 

Von meinem Kind erwarte ich ja auch nicht, dass es von heute auf morgen alles kann. Ich lasse es wachsen und genau das sollte ich auch mir zugestehen. In meinem Job kann ich 100 Prozent geben, weil ich weiß was von mir erwartet wird, da gibt es Briefings und Abgabefristen. In meiner Mutterrolle setze ich die Maßstäbe selbst. Allerdings auch gerne mal zu hoch und dann geht es wirklich nur noch darum zu funktionieren.

Aber ist es das, was ich von der Mutterrolle erwarte? Dass ich sie (neben allen anderen Rollen) perfekt ausfülle? Ich will keinen Oskar für die beste Mutterrolle gewinnen. Denn ich spiele diese Rolle nicht, ich lebe sie. Alles, was ich empfinde, von unendlicher Freude bis zur größten Erschöpfung, sind echt. Und eben auch die Tatsache, dass diese Rolle manchmal einfach nur nervt.

 
 

Neue Freiheiten – Zeit, das Babybett zu öffnen?

Schon wieder so ein Meilenstein. Nachdem der Nachwuchs jetzt auf das Töpfchen bzw. mit Aufsatz auf die Toilette geht, war wohl als nächstes das Babybett an der Reihe. Immerhin ist unser Kind ja schon lange kein Baby mehr, sondern ein waschechtes Kleinkind. Weshalb es auch Zeit wurde, das Babybett zu öffnen und so in ein Kinderbett umzugestalten

Wir wollten, dass diese Neuerung etwas besonderes wird, deshalb haben wir uns dafür auch ein besonderes Ereignis ausgesucht. Es war das Weihnachtsgeschenk für unseren Sohn. Noch mehr Spielzeug braucht er nicht und davon schenkten die Verwandten ohnehin genug, also haben wir Eltern uns überlegt doch ein neues Schlaferlebnis zu schenken, inklusive erstem richtigen Bettzeug und Bettwäsche. Denn bis dato hatte der Nachwuchs noch Schlafsäcke getragen, die aber zusehends an Beliebtheit einbüßten und immer öfter verschmäht wurden.

Zeit das Babybett zu öffnen

War das Öffnen des Babybetts denn notwendig?

Es kommt drauf an, was man als notwendig bezeichnet. Manche Eltern sehen diesen Schritt als notwendig an, sobald das Kind anfängt über die Gitterstäbe zu klettern oder zumindest Anstalten macht, das bald tun zu wollen. Was ja auch ziemlich gefährlich werden kann. Das war bei uns aber nicht der Fall. So lange wollten wir trotzdem nicht warten, denn ich bin mir sicher, dass es bereits andere Zeichen gab, die darauf hindeuteten, dass es Zeit wird das Babybett zu öffnen.

Die Nächte bevor wir das Babybett öffnen wollten, gehörten zu den schlechteren bisher. Denn der Nachwuchs wollte ein paar Tage lang partout nicht in seinem Bett einschlafen und das, obwohl er müde war. Auch in unserem Bett wollte er nicht schlafen, sondern ausschließlich im Wohnzimmer auf der Couch. Da wir das aber auf Dauer ausschließen konnten, haben wir versucht ihm das Einschlafen in seinem Zimmer so angenehm wie möglich zu gestalten. Ihn auch einfach mal deutlich später ins Bett geschickt, damit er auch WIRKLICH müde ist und eine deutlich längere Einschlafbegleitung gemacht als sonst. Das war in dem Moment zwar anstrengend, rückblickend betrachtet aber okay. Trotzdem glaube ich, dass die Einschlafprobleme etwas mit dem „eingesperrt Sein“ zu tun hatten.

Aber wie wird es sein, wenn das Babybett geöffnet ist? Wird der Nachwuchs dann ständig rauskommen, weil er nicht schlafen will? Wird das Einschlafen dann vielleicht noch unentspannter? Sollten wir nicht doch noch warten bis er versucht rauszuklettern?

Denn eins war klar, ist das Bett erst mal offen, gibt es kein Zurück mehr.

Kinderbett Babybett
Baby im Babybett

Es wird geöffnet und basta

In Absprache mit dem Papa haben wir es dann aber bei der Entscheidung belassen, zu Weihnachten gibt es die „Freiheit“ geschenkt. Während Vater und Sohn an Heilig Abend spazieren gegangen sind, hatte ich Zeit das Babybett umzubauen das Christkind anzuweisen, das Babybett umzubauen und mit Bettzeug und Bettwäsche neu herzurichten. Nachdem wir den Spaziergang dann gemeinsam beendet hatten, ging es an die Bescherung.

Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, war der Nachwuchs ganz schön verdutzt über das, was da mit seinem Bett passiert ist. Aber er fand es auch ganz schön cool. Diese Überraschung und Freude hätte auch kein Spielzeug übertrumpfen können.

Wie war die erste Nacht?

Die erste Nacht bzw. die ersten Nächte waren natürlich erwartungsgemäß erst mal etwas holprig. Natürlich ist das ja auch eine ganz schöne Umstellung. Keine Begrenzung mehr von allen Seiten, die „Gefahr“ rauszufallen besteht. Die Situation ist allgemein erst mal ungewohnt. Und plötzlich ist da auch noch die Freiheit, einfach aufstehen zu können, wann es einem gerade passt. Die Gitterstäbe zu entfernen hatte also nicht nur für unseren Sohn, sondern auch für uns Neues zu bieten. Aber genau das wollten wir ja. Ihn nicht mehr begrenzen, sondern die Möglichkeit bieten aufzustehen, wann er es will und braucht. Zeitlich hat sich sowieso nichts geändert. Ob er am Wochenende um sechs Uhr wach wird und wir ihn aus dem Bett holen oder ob er nun alleine aufstehen kann. „Zu früh ist es so oder so,“ sagt die notorisch unter Schlafmangel leidende Mutter in mir. Aber angenehmer finde ich es definitiv morgens in MEINEM Bett mit einem Küsschen von meinem Sohn geweckt zu werden.

Vor- und Nachteile beim Babybett öffnen

Nochmal kurz und knapp zusammengefasst:

Vorteile:

  • der Nachwuchs kann jederzeit eigenständig aus seinem Bett rauskommen,
  • wir müssen ihn nachts nicht mehr aus seinem Zimmer holen, wenn er wach wird und bei uns schlafen will, denn er kommt jetzt von alleine,
  • wir können bei der Einschlafbegleitung viel besser kuscheln,
  • es erscheint mir absolut altersgerecht, das Bett mit 26 Monaten geöffnet zu haben.

    Nachteile:
  • der Nachwuchs kann jederzeit eigenständig aus seinem Bett rauskommen,
  • anfangs hat es, trotz Nachtlicht, gedauert bis er sich orientieren konnte, da es ja schließlich neu für ihn war nachts aus seinem Bett rauskommen zu können,
  • die Gefahr aus dem Bett zu plumpsen besteht natürlich, aber das hielt sich in Grenzen und bei der Höhe passiert ja auch nichts,
  • anfangs hab ich mich tatsächlich öfter erschrocken, wenn das Kind auf einmal in der Tür stand oder um die Ecke kam, war man halt nicht gewohnt.
Babybett Kinderbett
Neue Aufgabe: Betten machen

Fazit

Ich glaube man spürt als Mutter bzw. Eltern, wann es Zeit ist das Babybett zu öffnen und zu einem Kinderbett umzugestalten. Es allein davon abhängig zu machen, ob das Kind rausklettern will oder nicht, war bei uns definitiv kein Entscheidungskriterium, denn sonst würde der Nachwuchs jetzt noch zwischen Gitterstäben im Bett liegen. Auch wenn es jetzt natürlich öfter (öfter ist gut, überhaupt) vorkommt, dass der Nachwuchs bei uns auf der Matte steht, so finde ich es schön, dass er die Freiheit hat jetzt selber aus dem Bett zu uns zu kommen. Heißt im Umkehrschluss nämlich auch, dass wir Eltern jetzt nachts weniger oft schlaftrunkend ins Kinderzimmer taumeln müssen.

Jetzt interessiert mich aber auch, wann ihr das Babybett geöffnet bzw. auf ein Kinderbett umgestiegen seid? Wie alt waren eure Kleinen da und wie hat es geklappt?

Achtsam essen – Wie mein Kind meine Ernährung beeinflusst

Eigentlich wollte ich ja keine Neujahrs-Vorsätze treffen und eigentlich ist das auch keiner, immerhin ist das Jahr schon ganze fünf Tage alt. Aus aktuellem Anlass habe ich dennoch jetzt einen Vorsatz getroffen, und zwar den endlich wieder achtsam essen zu wollen. Denn wirklich zufrieden bin ich mit meinem Essverhalten derzeit nicht.

Achtsam essen

Essen – Lust oder Frust?

Essen kann ein unglaublich schönes, aber auch zugleich frustrierendes Thema sein. Ich persönlich liebe es zu essen, kenne aber auch die andere Seite. Denn keine Diät klappt, wenn man so gerne isst wie ich. Weil ich das irgendwann eingesehen habe, habe ich das Wort Diät zusammen mit der Waage in die hinterste Ecke meines Wahrnehmungsraums geschoben. Da sind sie ganz gut aufgehoben. Auch in Punkto Selbstliebe ist das ein großer Fortschritt gewesen.

Aber nur, weil ich keine Diäten mehr mache, heißt es nicht, dass ich mich nicht für das Thema Ernährung interessiere. Es ist ein wichtiges Thema, schließlich nehmen wir tagtäglich Nahrung zu uns, die uns Kräfte verleihen, Wohlbefinden schenken und die Gesundheit fördern soll.

Letzteres ist aktuell bei mir ein großes Thema. Denn wenn ich in den vergangenen Monaten, eigentlich könnte man schon fast sagen (zwei) Jahren, von einer Sache zu wenig hatte, dann von ausreichender Gesundheit. Zeit das zu ändern. Denn ich hätte gerne wieder mehr Gesundheit, und dass Ernährung dabei eine (nicht die einzige!) entscheidende Rolle spielt, steht wohl außer Frage. Deshalb muss sich diesbezüglich auch was ändern.

Achtsam essen 1
Nicht nur mit Obst spielen

Wo bleibt die Achtsamkeit beim Essen?

Mir ist vor einiger Zeit mal wieder aufgefallen, dass wir der Nahrung manchmal nicht die nötige Beachtung schenken, die sie eigentlich verdient. Um genau zu sein, hat mein Sohn mich das erkennen lassen. Denn er hat mit seinen zwei Jahren noch den Drang Essen nicht nur geschmacklich, sondern manchmal – zu meinem Leidwesen – auch spielerisch zu erkunden. Aussehen, Konsistenz und die Wurfeignung müssen da zusätzlich in Augenschein genommen werden. Nicht, dass ich damit jetzt auch wieder anfangen möchte, aber ich möchte meinem Essen wieder mehr Beachtung schenken. Achtsam essen eben!

Viel zu oft schlingen wir Dinge nebenbei nur mal schnell in uns hinein. Essen ist nämlich meistens nicht nur essen: Abgesehen vom positiven sozialen Miteinander, das gemeinsame Mahlzeiten mit sich bringen, ist es manchmal einfach nur ein beiläufiger Zeitvertreib. Wir konzentrieren uns nicht richtig auf das, was wir essen und meistens essen wir noch nicht mal das, was unser Körper wirklich braucht.

Besonders deutlich ist mir das nach meiner fünftägigen, unfreiwilligen Fastenkur im Zuge der Kupferspiralen-OP geworden. Ich stand quasi wieder bei Null. Mein erstes Essen nach dieser Zeit habe ich zwar sehnlichst herbei gewünscht, wollte es aber auch entsprechend würdigen, genießen und achtsam essen.

Ein paar Wochen ist mir das tatsächlich gelungen, ich habe alles in Ruhe gegessen und mit fast allen Sinnen genossen. Außerdem habe ich mein Essen gut gekaut, denn dass gut gekaut halb verdaut ist, war mir zwar bekannt, aber getan hab ich es bis dato trotzdem kaum.

Leider ist das über die vergangenen Monate dann aber wieder verschwunden. Das achtsam Essen wurde weniger. Immer öfter hab ich nebenbei gegessen, gerne auch mal „geschlungen“, wenn’s schnell gehen musste und nicht immer die gesündeste Alternative gewählt. Dass ein Apfel zwar kein Verlangen nach Schokolade stillen kann und in meinen Augen auch nicht soll, ist klar. Dass es aber jeden Tag Süßes sein muss, ist trotzdem nicht nötig.

Achtsam essen 2
Vegan, aber trotzdem eine Ausnahme: Pflaumenkuchen

Den Spiegel vorhalten

Was Kinder tun, ist uns in allen möglichen Situationen den Spiegel vorhalten, so auch beim Essen. Erst neulich habe ich zum Frühstück mal wieder ein Nutellabrot gegessen. Weil der Nachwuchs so schmachtend geguckt hat, hab ich ihn, wenn er schon selbst keins bekommt, zumindest mal von meinem abbeißen lassen. Danach war er kaum noch davon abzubringen selber ein Nutellabrot zu essen. Verständlich, oder?

Vor welcher Grundlage sollte ich ihm das jetzt auch noch verbieten? Immerhin isst Mama das ja auch. Warum sollte mein Kind es dann nicht auch essen dürfen? Ehrlich gesagt verstehe ich das genauso wenig wie er.

Noch ein Beispiel mit dem ich gerne deutlich machen will, worauf ich hinaus will:

Abendessen. Ich trinke ein Glas Wein. Mein Kind sieht es und möchte mal probieren. Was beim Nutellabrot noch ging ist hier natürlich ausgeschlossen. Glücklicherweise hält sich der Protest in Grenzen. Aber auch dieses Beispiel macht eigentlich deutlich, dass Wein im Besonderen und Alkohol im Allgemeinen nicht das Gesündeste ist.

Meinem Kind möchte ich also Dinge verbieten, die ich mir erlaube, obwohl ich weiß, dass sie meiner Gesundheit nicht gerade zuträglich sind. (Das Wohlbefinden lassen wir hier jetzt mal außen vor. Ich frage mich mittlerweile ohnehin, ob das nicht vielleicht sogar nur eine vorgeschobene Entschuldigung ist, um gewisse Dinge zu konsumieren.) Natürlich möchte ich jetzt nicht auf alles verzichten, auch nicht in Gegenwart meines Kindes. Aber ich möchte den Umgang mit manchen Nahrungsmitteln zumindest überdenken bzw. habe ich das vielfach schon getan. Achtsam essen! Auf das achten, was ich esse, wann ich es esse, wie ich es esse, warum ich es esse, wie genussvoll ich esse etc.

Hunger ist nicht gleich Hunger

Vor einiger Zeit habe ich mal einen Artikel zum Thema Hungerarten gelesen. Hängen geblieben ist bei mir der sogenannte Zellhunger, der Hunger nach bestimmten Nährstoffen. Einer von mehreren Arten des Hungers. Besonders stark verspüren ihn Kinder und Tiere, aber auch Schwangere und Stillende.

Auch ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in Schwangerschaft und Stillzeit damals meinen Zellhunger wiederentdeckt habe. Denn ich habe, was vielen aus eigener Erfahrung bereits bekannt sein dürfte, meinen Gelüsten nachgegeben. Leider auch wieder der Lust auf Fleisch. Denn vor der Schwangerschaft war ich Vegetarierin und lebte zeitweise sogar vegan.

Seitdem esse ich wieder Fleisch, wie ich aber bereits im persönlichen Jahresrückblick erwähnt habe, will ich den Konsum, am liebsten gegen Null reduzieren. Denn ich weiß, dass mir das gut getan hat. Ich war aus meiner Erinnerung heraus weniger infektanfällig und habe mich insgesamt besser gefühlt. Was die ethisch-moralische Seite des Ganzen angeht, so hab ich da auch bestimmte Ansichten, um die soll es hier aber nicht gehen. Denn Fleischverzicht oder allgemein der Verzicht auf tierische Produkte ist eine persönliche Entscheidung. Und den Fehler jemandem diese Entscheidung aufzwingen zu wollen habe ich bereits gemacht und gebracht hat es natürlich nichts.

Was ich dagegen nicht für eine aufgezwungene Entscheidung halte ist, einfach mal vegetarische oder vegane Gerichte anzubieten. Es tut ja schließlich niemandem weh mal kein Fleisch zu essen.

Achtsam essen 3
So soll es jetzt öfter aussehen

Geht mit gutem Beispiel voran: der Kindergarten

Ich bin großer Fan davon, dass es in unserem Waldorf-Kindergarten nur vegetarische Gerichte gibt. Denn so müssen erstens bei der Essenszubereitung weniger persönliche Belange berücksichtigt werden (kein Schweinefleisch, Vegetarier etc.) und zweitens habe ich als Mutter so auch einen besseren Überblick über das, was mein Kind an Fleisch gegessen hat, weil ich es eben selbst bestimmen kann. Dasselbe trifft übrigens auf Süßigkeiten zu, die gibt es im Kindergarten nämlich auch nicht bzw. nur zu besonderen Anlässen. Etwas, das ich für mich in Zukunft wieder mehr übernehmen will.

Achtsam essen: Was ich nun ändern will

  • Grundsätzlich auf gute Nahrungsmittel achten. Sie sollten im Idealfall nicht mehr als fünf Inhaltsstoffe auf der Zutatenliste haben und möglichst naturbelassen sein. Diesen Tipp hab ich mal irgendwo aufgeschnappt und versuche mich da einigermaßen dran zu halten. Wenn man von Süßigkeiten absieht, gelingt mir das auch ganz gut, aber daran arbeite ich jetzt.
  • Deshalb gibt es Süßigkeiten (Industriezucker) nicht mehr täglich und im Idealfall nur noch zu bestimmten Anlässen.
  • Neben weniger Fleisch, wieder mehr Obst und Gemüse spielt auch das Trinkverhalten eine große Rolle. Denn im Winter neige ich dazu gerne mal zu wenig zu trinken. Natürlich nie zu wenig Kaffee. Das möchte ich auch wieder eindämmen. Nicht verzichten, das wäre zu schade bei einem so tollen Kaffeevollautomaten wie wir ihn haben.
  • Was für alle Bereiche gilt ist achtsam essen in Form von: bewusst genießen, lange kauen, keine Ablenkungen, auf das hören, was mein Körper WIRKLICH braucht.
  • Kurz und knapp lassen sich all diese Tipps auch in einem Satz zusammen fassen: Was ich nicht will, das mein Kind isst, sollte auch ich nicht (im Übermaß) essen.

Ich finde all das hat mit Respekt vor dem eigenen Körper und der eigenen Gesundheit zu tun. Natürlich ist auch das kein Garant, denn wie ich schon erwähnt habe, ist das nur EIN Baustein, Stressfaktoren minimieren, gesünderen Schlaf fördern und positive Gedanken etc. sind weitere Aspekte, die ich regelmäßig überprüfen und angehen will. Aber es muss ja nicht immer alles auf einmal sein.