Mama-Zeit für sich – 5 Tipps für den Alltag

Wenn mir als Mama etwas fehlt, dann ist das ein koffeinresistenter Magen, ein nie enden wollender Schokoladenvorrat und Zeit, genauer gesagt Mama-Zeit oder auch Me-Time genannt. Das mit dem Magen kann ich nicht ändern, allenfalls durch Einschränkung des Kaffeekonsums. Schokolade ist schneller weg als ich gucken kann. Aber bei der Sache mit der Zeit, da lässt sich doch sicher was machen. Wie man mehr Mama-Zeit für sich bekommt, darüber hab ich mir ein paar Gedanken gemacht.

Me-Time im Mama-Alltag – Ist das überhaupt möglich? 

Das Kind will spielen, die Wohnung geputzt, die Wäsche endlich aus dem Trockner geholt werden und der Mann hat schließlich auch noch Hunger, wenn er abends von der Arbeit nach Hause kommt. Und wer ist in all diesen Fällen zuständig? Ich natürlich!

Mach ich gerne. Trotzdem: Wann hat Mama Zeit für sich? Mama-Zeit sozusagen. Lange gar nicht. Denn von morgens bis abends war mein Tag eigentlich voll verplant, aber keinesfalls nur mit Terminen, sondern eben mit Spielen, Waschen, Kochen, Putzen etc.

Da muss doch was zu machen sein 

Wo kann ich also an der Zeitschraube drehen? An der Uhr macht ja nicht viel Sinn, mehr als 24 Stunden bekommt der Tag trotzdem nicht. Also habe ich mich hingesetzt, überlegt und ausprobiert. Was könnte man tun, um mehr Mama-Zeit für sich im Alltag zu haben? Diese fünf Tipps sind dabei rausgekommen:

  1. Ich stehe vor meinem Kind auf.
    Morgens verschafft mir das, wenn es gut läuft bis zu einer Stunde Zeit für mich. Das heißt natürlich im Umkehrschluss, dass ich früher schlafen gehen muss. Naja, sagen wir mal, müsste.
  2. Hausarbeiten erledige ich, wenn möglich, mit Kind.
    So bleibt abends mehr Zeit für mich, denn die Wäsche ist schon gewaschen und die Spülmaschine muss auch nicht mehr ausgeräumt werden. Alles, was über den Tag so anfällt, kann dann auch direkt eingeräumt werden.
  3. Ich bin erfinderischer geworden.
    Das bezieht sich bei uns derzeit auf den Mittagschlaf, denn würde ich mit dem Nachwuchs nicht spazieren gehen oder Auto fahren (das mach ich allerdings nicht absichtlich, nur damit er schläft), würde er gar nicht schlafen, denn im Bett geht das für ihn über Tag gar nicht. Ein kurzer Spaziergang reicht meistens schon und ich hab danach ungefähr eine Stunde Zeit für mich.

    Mama-Zeit für sich
    Yoga – wann immer die Zeit es zulässt
  4. Weniger Social Media konsumieren.
    Für manche mag das Me-Time bedeuten, das tut es für mich auch oft. Manchmal raubt mir das lange Surfen auf Instagram, Twitter und Facebook aber auch einfach nur Zeit für andere Dinge, die mich gerade viel mehr entspannen würden. Me-Time ist für mich nämlich oft einfach nur dieses typische „die Seele baumeln lassen“ , dann lese ich, träum vor mich hin, mache Yoga oder entspanne beim Schreiben.
  5. Am Wochenende ist Vater-Sohn-Zeit.
    Das versuchen wir immer öfter zu realisieren, dass zumindest ein paar (wenige) Stunden am Wochenende ganz mir gehören. Komplett will ich auf Mann und Kind am Wochenende natürlich nicht verzichten. Schließlich ist das auch ausgiebige Familienzeit.

Es gibt auch Ausnahmen

Und wer jetzt denkt, die hat aber leicht reden, wenn das bei ihr alles so toll klappt, dem sei gesagt, auch bei mir funktioniert das nicht immer alles. Es gibt Tage, da ist der kindliche Mittagschlaf früher beendet oder fällt sogar ganz aus. Oft genug will der Nachwuchs mir auch im Haushalt partout nicht „helfen“, so dass eben alles bis zum Abend liegen bleibt. Das kommt oft genug vor.

Klar ist auch, nicht für jeden jeder Tipp hier umsetzbar. Dennoch hoffe ich, dass wer mehr Mama-Zeit für sich haben möchte, hier vielleicht den ein oder anderen hilfreichen Kniff findet oder die Liste zumindest zum nachdenken anregt. Vielleicht fallen dir ja auf einmal Möglichkeiten ein, wie du dir selbst unter den eigenen Bedingungen mehr Mama-Zeit freischaufeln kannst. Denn wir Mamas haben es verdient!

Noch mehr Tipps für einen organisierteren Mama-Alltag findet ihr hier!

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